
Und nun zum Sport
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Rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird gerade über keine Position so leidenschaftlich diskutiert wie über jene des Torhüters. Mit Manuel Neuer vom FC Bayern und Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona kann Bundestrainer Joachim Löw zwischen zwei Weltklasse-Torhütern wählen. Ter Stegen allerdings spielte in diesem Jahr kaum in der Nationalelf - und brachte jüngst seine Unzufriedenheit zum Ausruck. Daraus entstand eine Debatte, in der sich die beiden Torhüter ebenso meldeten wie das Führungspersonal des FC Bayern und des DFB - wobei Bayern-Präsident Uli Hoeneß die drastischsten Worte wählte. Warum äußert ter Stegen nun seine Unzufriedenheit? Welche Rolle spielt der Bundestrainer? Und wie sind die heftigen Reaktionen aus München zu deuten? Über diese und weitere Fragen sprechen Javier Cáceres, Christopher Gerards und Christof Kneer in der neuen Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Carolin Lenk
- 16.09.201926 min
Auch wenn es in der Champions League durchaus um Resultate geht, blickt die aktuelle Folge des SZ-Sportpodcasts ins Innere der international tätigen Bundesligaklubs. Bayern, Dortmund, Leipzig und Leverkusen starten diese Woche in die Königsklasse, doch einen richtig weiten Marsch trauen Experten eigentlich nur den Münchnern zu. Wie gut ist der Kader des FC Bayern nach einem ereignisreichen Sommer, wo steht der Rekordmeister im europäischen Vergleich und was müssen die anderen Vereine besser machen, um eine Chance zu haben? Die SZ-Redakteure Benedikt Warmbrunn, Christof Kneer und Jonas Beckenkamp beleuchten das Standing der Bundesliga und erklären, warum es sich in dieser Saison unbedingt lohnt, dienstags und mittwochs abends Fußball zu schauen! Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Carolin Lenk
- 09.09.201936 min
19 Titel bei den Grand Slams, nur Roger Federer ist mit 20 Titeln besser: Rafael Nadal ist am Wochenende in New York bei den US Open etwas Besonderes gelungen - und doch wollte er diese Zahl nicht überbewerten. "Daran denke ich überhaupt nicht. Ich stehe dafür nicht jeden Tag auf dem Trainingsplatz, spiele deswegen nicht Tennis. Ich spiele Tennis, weil ich es liebe", sagte der Spanier zu der Jagd nach dem Grand-Slam-Rekord von Federer. Der Weg zu Titel Nummer 19 war ein großer Kampf, der Russe Daniil Medwedew hatte es Nadal beim 7:5, 6:3, 5:7, 4:6, 6:4 in einem hochklassigen und dramatischen Finale nicht einfach gemacht. Dass der 33-Jährige dennoch gewann zeigt: noch immer hält die Dominanz von Nadal, Federer und Novak Djokovic an, die am Ende der letzten zwölf Grand-Slam-Turniere die Siege unter sich aufgeteilt haben. Bei den Frauen hingegen platzte der Traum vom historischen 24. Titel von Serena Williams, weil die erst 19 Jahre alte Bianca Andreescu die Favoritin mit 6:3, 7:5 bezwang und damit weiter für Abwechslung bei den Siegerfotos im Frauentennis sorgte. Beide Endspiele passen also gut in die Entwicklung der beiden Sparten. Aber wie lange halten diese Trends noch an? Wann werden Federer, Nadal und Djokovic bei den Männern abgelöst? Wer ist die nächste Dauersiegerin bei den Frauen? Und wieso denkt man in beiden Fällen gerade nicht mehr an deutsche Tennisspielerinnen und Tennisspieler? Darüber sprechen Anna Dreher, Milan Pavlovic und Jürgen Schmieder in der neuen Folge von "Und nun zum Sport", einem Podcast der Süddeutschen Zeitung. Alle Texte der SZ-Redaktion zu den US Open finden Sie unter diesem Link. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Carolin Lenk
Uli Hoeneß, der ewige Klubboss des FC Bayern, hat auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass er nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident des Vereins antritt. Hoeneß hat mit sich gerungen, doch am Ende steht seine Entscheidung: Er will seinen Verein in die Hände andere geben. Wie könnte ein FC Bayern ohne ihn aussehen? Kann einer wie Hoeneß überhaupt ganz aufhören und warum tut er sich mittlerweile schwer, die moderne Welt zu verstehen? Über diese Fragen reden Martin Schneider, Benedikt Warmbrunn und Jonas Beckenkamp diese Woche bei "Und nun zum Sport" - und am Ende wird es sogar Philosophisch! Den angesprochenen Text von Benedikt Warmbrunn und Christof Kneer, können Sie mit SZ Plus hier lesen. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Carolin Lenk, Vinzent-Vitus Leitgeb Zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des FC Bayern München.
"Es ist das beste Turnier aller Zeiten" - das sagt der deutschen Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl vor dem Start der Basketball-WM in China am kommenden Samstag. Seiner Mannschaft traut er ein "sehr, sehr gutes Turnier" zu und es gibt viele Experten, die behaupten, dass diese deutsche Mannschaft die vielleicht stärkste der Geschichte ist und an guten Tagen jeden Gegner schlagen kann, auch die USA. Und das, obwohl Dirk Nowitzki nicht mehr dabei ist. Das beste Turnier, die vielleicht beste deutsche Mannschaft - das weckt natürlich Erwartungen. Ist die deutsche Mannschaft wirklich so gut? Welche Rolle kann Dennis Schröder spielen? Wer sind die Favoriten? Und wo steht die Sportart Basketball in Deutschland? Kann sie langfristig den berühmten "zweiten Platz" hinter der unangreifbaren Volkssportart Fußball einnehmen? Darüber sprechen die Basketball-Experten der SZ Joachim Mölter und Jonas Beckenkamp mit Martin Schneider in einer neuen Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Martin Schneider Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb
- 19.08.201926 min
Seit Reinhard Grindel zurückgetreten ist, war der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf der Suche nach einem Nachfolger. Nun glaubt die Findungskommission des Verbandes einen passenden Kandidaten gefunden zu haben. Der Präsident des SC Freiburg soll dieses Amt künftig beim DFB ausüben: Fritz Keller, 62 Jahre, Winzer und Gastronom, Patenkind von Weltmeister Fritz Walter. Von Bundestrainer Joachim Löw über diverse Vertreter von Bundesligaklubs und auch von den Amateuren - viele befinden Keller als geeignet. Am Mittwoch stellt er sich als Bewerber für den DFB-Chefposten bei Amateur-Delegierten und den Profi-Klubs in Berlin vor und könnte danach als gemeinsamer Vorschlag der beiden Lager präsentiert werden - um dann am 27. September auf dem DFB-Bundestag mit einer einfachen Mehrheit gewählt zu werden. Aber ist es das überhaupt eine Wahl? Laut des DFB war Keller "der erste und einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission Gespräche geführt hat". Wieso die mangelnde Transparenz beim Verfahren? Und wie ist neben der Zustimmung um diese Personalentscheidung die aufkommende Kritik zu bewerten? Mit der Wahl des neuen Präsidenten gehen auch einige Reformen einher und Veränderungen was die Kompetenzen dieses Amtes betreffen. Kann der DFB von Keller also gar nicht reformiert werden? Kann er das zuletzt von Skandalen gezeichnete Image des Verbandes gar nicht verbessern? Darüber sprechen Johannes Aumüller, Anna Dreher und Thomas Kistner in der neuen Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb
Die Bundesliga startet an diesem Freitag, und die große Frage lautet: Kann der FC Bayern zum achten Mal in Serie den Titel gewinnen? Oder ist der BVB in diesem Jahr stark genug, um die Bayern-Dominanz zu brechen? Über die Voraussetzungen beider Klubs geht es in der neuen Folge von "Und zum Sport". Außerdem sprechen Sebastian Fischer, Christopher Gerards und Martin Schneider über die Anwärter auf die internationalen Plätze, mögliche Überraschungsteam - und die Abstiegskandidaten. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Carlo Sarsky
Was das Interesse von Zuschauern und Medien angeht, kann kaum eine Sportart mit dem Fußball mithalten. Großevents wie Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften oder Grand Slams bilden die Ausnahme. Also braucht es neue Ideen und Konzepte - wie die "Finals" in Berlin vergangene Woche. Mehr als 3300 Athleten haben im Bahnrad, Bogensport, Boxen, Kanu, Modernen Fünfkampf, Schwimmen, Trial, Triathlon, Turnen und in der Leichtathletik um insgesamt 202 Titel gekämpft. Das hat sowohl im Fernsehen, als auch in den Wettkampfstätten das Interesse der Zuschauer geweckt und auch die Athleten begeistert. "Es ist genau das, was wir brauchen. Ich kann nur dafür plädieren, die Finals auch künftig wieder stattfinden zu lassen", sagte beispielsweise Triathlet Patrick Lange. Sieht so also in (vermeintlichen) Randsportarten das Format der Zukunft aus? Ist das die einzige Chance, die bleibt, um dem Fußball etwas entgegenzusetzen? In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" diskutieren Anna Dreher, Martin Schneider und Joachim Mölter über die Bedeutung, das Potenzial und die Nachhaltigkeit der "Finals" - und über einen Sportler, der wohl sehr exklusiv eine ganz eigene Meinung zu diesem Wettbewerb hat. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Carlo Sarsky Dieser Podcast wird unterstützt von der Apotheken Umschau. Alle Informationen zur neuen Ausgabe finden Sie hier.
Bei der Tour de France hat wieder mal ein Fahrer des Team Ineos (vormals Team Sky) gewonnen, so war es auch schon in den Jahren zuvor. Der Mann allerdings, der das Gelbe Trikot eroberte, war diesmal nicht Christopher Froome (er fehlte verletzt) oder Geraint Thomas (er wurde Zweiter). Egan Bernal, 22, fuhr bei seiner zweiten Frankreich-Rundfahrt auf Platz eins, mit 1:11 Minute Vorsprung auf Thomas. Wer ist Bernal? Welche Geschichten prägten darüber hinaus die Tour 2019? Und wie glaubwürdig sind die erbrachten Leistungen? Über diese und weitere Themen spricht Christopher Gerards in einer neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Johannes Knuth, der in den vergangen zwei Wochen für die SZ aus Frankreich über die Tour berichtete. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Carolin Lenk, Vinzent-Vitus Leitgeb
Der TSV 1860 hatte einige lichte Momente im Fußball, doch er hatte auch einige ziemlich schwarze Stunden. Blau und Weiß, Chaos und Euphorie, der Münchner Klub ist ein Phänomen. Ein Verein der Extreme, der zwar im Kleinen in einem Stadtviertel namens Giesing beheimatet ist, aber einen Investor hat, der gerne groß denkt. Vor etwas über zwei Jahren erlebten die Sechziger ihren totalen Niedergang. Zwangsabstieg ohne Lizenz, es ging trotz Geldgeber Hasan Ismaik in die vierte Liga. Mittlerweile spielt man immerhin wieder im Liga drei, doch die alten Querelen zwischen den Vertretern des e.V. und der Investorenseite sind längst nicht beseitigt. Aktuell geht es wieder einmal um die Stadionfrage. Viele Löwenfans wollen weiterhin im Grünwalder Stadion bleiben, der Heimat dieses Vereins, der schon so vieles erlebt hat. Jetzt steht ein Stadion-Umbau im Raum, die Stadt könnte sich mit etwa 30 Millionen Euro beteiligen - doch Ismaik wünscht sich eigentlich etwas ganz anderes: Er will einen Neubau, weit draußen vor den Toren der Stadt. Bei "Und nun zum Sport" geht es diesmal um Tradition und Moderne, um Investment und 50+1 - um das Gefühl in Giesing und das Gefühl eines Geschäftsmannes aus Jordanien, der zwar gerne "Einmal Löwe, immer Löwe" sagt, aber kaum greifbar ist. Die SZ-Redakteure Markus Schäflein und Philipp Schneider erklären bei Moderator Jonas Beckenkamp, wie es so weit kommen konnte - und sie finden interessante Vergleiche, die die Situation beim 1860 illustrieren. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb
"Enttäuscht, traurig, wütend. Ich weiß gar nicht, was ich im Moment fühle. Ich fühle auf jeden Fall, dass ich eine so unglaubliche Chance liegen gelassen habe, dass ich es kaum glauben kann", sagte Roger Federer am Sonntag. Kurz zuvor hatte der Schweizer 6:7, 6:1, 6:7, 6:4, 12:13 gegen Novak Djokovic verloren, im historisch langen Finale von Wimbledon. Zwei Matchbälle im fünften Satz beim Stand von 9:8 konnte Federer nicht nutzen - und musste am Ende nach fast fünf Stunden dabei zusehen, wie Djokovic die Siegertrophähe überreicht bekam. Es war ein faszinierendes, beeindruckendes Endspiel, das nicht nur wegen seiner Spannung und Dramatik an sich viel Diskussionsstoff liefert. Sondern auch, weil dieser Grand Slam gezeigt hat: Noch immer dominieren Federer, Djokovic und Rafael Nadal diesen Sport. Mit 37, 32 und 33 Jahren vollbringen sie noch immer Höchstleistungen und dürften das Tennis auch weiterhin prägen. Was sagt das aus über Gegenwart und Zukunft des Männertennis? Wie gelingt das diesen drei Profis? Und wieso ist einer weniger beliebt als die anderen beiden? Darüber sprechen Jonas Beckenkamp, Anna Dreher und Gerald Kleffmann in der neuen Folge von "Und nun zum Sport", einem Podcast der Süddeutschen Zeitung. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett Dieser Podcast wird unterstützt von "Die Zukunft ist elektrisch", einem Podcast über Elektromobilität von Audi. Alle Informationen finden Sie hier.
Die USA haben zum insgesamt vierten Mal die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen gewonnen - dank eines 2:0 im Finale gegen die Niederlande. Obwohl sie ihrer Favoriten-Rolle damit voll gerecht geworden sind, mussten sie in vielen Spielen trotzdem stark kämpfen: Was macht das Team-USA im Moment also richtig und wodurch haben die anderen Nationalmannschaften doch zu ihm aufgeschlossen? Das schätzen in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" Anna Dreher und Tim Brack ein, die beide aus Frankreich über die Weltmeisterschaft berichtet haben. Außerdem sprechen sie über den Stellenwert des vergangenen Turniers für den Sport: War es der große Durchbruch, wie es auch FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnet hat? Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über FIFA TV.
- 01.07.201926 min
Zwei K.-o.-Spiele bestritten Teams des Deutschen Fußball-Bundes am Wochenende, und zwei Mal stand es am Ende 1:2: Bei der Fußball-WM der Frauen verlor die deutsche Elf ihr Viertelfinale gegen Schweden, bei der U-21-EM der Männer unterlag das DFB-Team im Finale gegen Spanien. In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" geht es um das Abschneiden der beiden Mannschaften bei ihren Turnieren - und um ihre Perspektiven. Welche Talente können den Sprung aus der U21 in die A-Elf schaffen? Und woran hat es den deutschen Fußballerinnen bei der WM gemangelt? Diese und weitere Fragen behandelt der Podcast. Im ersten Teil spricht Sebastian Fischer mit Moderator Christopher Gerards über die U21, danach analysiert Anna Dreher das WM-Aus der deutschen Fußballerinnen. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Carolin Lenk, Vinzent-Vitus Leitgeb
- 24.06.201930 min
Nach dem Achtelfinale bei der Fußball-WM der Frauen stimmt aus deutscher Sicht in jedem Fall das Ergebnis: Die DFB-Frauen stehen im Viertelfinale, ohne Gegentor, dank eines ungefährdeten 3:0 gegen Nigeria. Das Minimalziel ist damit erreicht, jetzt soll die Olympiaqualifikation folgen und im Idealfall der Weltmeistertitel. Aber wie realistisch ist das? Und wie muss sich diese Mannschaft noch weiter entwickeln? Darum geht es in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Anna Dreher und Tim Brack, die für die SZ aus Frankreich berichten. Sie sprechen mit Moderator Vinzent-Vitus Leitgeb über die Stimmung im DFB-Team, die bisherigen Stärken des Teams und auch allgemeiner über die Eindrücke des Turniers: Wie wird der VAR eingesetzt und wie ist die Stimmung in den Stadien? Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über den DFB.
- 19.06.201921 min
Bei der U-21-EM ist die deutsche Elf mit einem Erfolg gegen Dänemark gestartet - und hat damit den ersten Schritt Richtung Halbfinale gemacht. Es ist keine maximal berühmte Mannschaft, die Deutschland beisammen hat, potenzielle U-21-Spieler wie Leroy Sané, Kai Havertz oder Timo Werner sind längst Stammspieler in der A-Elf. Stattdessen schoss Marco Richter vom FC Augsburg beide Tore gegen Dänemark und bereitete eins vor. Was heißt die Absenz von Top-Spielern vor dem Hintergrund, dass beim Titelgewinn 2009 noch Spieler wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Mesut Özil dabei waren? Wer ist - abgesehen von den aktuellen A-Elf-Spielern Jonathan Tah und Lukas Klostermann - ebenfalls ein Kandidat für die DFB-Elf? Und wie steht es um die Strukturen im deutschen Nachwuchsfußball insgesamt? Darüber sprechen Sebastian Fischer, der das Turnier für die SZ begleitet, und Christopher Gerards in einer neuen Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Julia Ongyerth, Vinzent-Vitus Leitgeb
Die Fußball-WM der Frauen beginnt an diesem Freitag - und die deutsche Mannschaft tritt mit einer neuen Trainerin, Martina Voss-Tecklenburg, und 15 WM-Debütantinnen an. Was ist den deutschen Fußballerinnen bei dem Turnier in Frankreich zuzutrauen? Wofür steht die neue Trainerin? Wer gehört sonst noch zu den Favoritinnen? Darüber spricht Christopher Gerards mit Anna Dreher und Barbara Klimke. Zudem geht es um strukturelle Themen: die erhöhten möglichen Titel-Prämien für die deutsche Elf (75 000 Euro inklusive Bonus für eine Olympia-Qualifikation) etwa - und die Zuschauerzahlen. Letztere fielen bei Heim-Länderspielen der deutschen Elf zuletzt nicht immer hoch aus, wohingegen etwa bei einem Testkick des DFB-Teams in Schweden fast 26 000 Menschen ins Stadion kamen. Um mögliche Gründe für derartige Unterschiede geht es ebenfalls in dem Gespräch. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Julia Ongyerth, Vinzent-Vitus Leitgeb
- 03.06.201931 min
Jürgen Klopp hat endlich seinen großen internationalen Titel, er geht nun mit einer Goldmedaille in den Urlaub. Zu verdanken hat er das einem 2:0 seines FC Liverpool im Champions-League-Finale gegen Tottenham. Klopp wirkte hinterher so überwältigt, dass er gar nicht wusste, wohin mit sich. Das Finale in Madrid war der emotionale Höhepunkt seiner langen Laufbahn, dabei musste er auch einige schlimme Niederlagen einstecken. Was diesen Trainer so besonders macht und wo er jetzt steht im Ranking der großen und ganz großen Fußballtrainer, das besprechen Martin Schneider und Sebastian Fischer im SZ-Sportpodcast "Und nun zum Sport" mit Moderator Jonas Beckenkamp. In der Sendung geht es auch um seine persönliche Entwicklung vom Motivator, vom sogenannten "Vollgastrainer" hin zum Manager nach britischem Vorbild. Klopp hat es nämlich auf ganz uneitle Art geschafft, die Schwächen seiner Mannschaft zu beseitigen. Natürlich brauchte er dazu das nötige Kleingeld, aber daran hapert es in England ja nicht. Freuen Sie sich auf einen Gesprächsrunde, die dem Wesen des modernen Trainers auf den Grund geht und versucht zu ergründen, warum Fußballprofis einem wie Klopp im Zweifel eher bis ans Äußerste folgen als anderen Coaches. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Dieser Podcast wird unterstützt von "Die Zukunft ist elektrisch", einem Podcast über Elektromobilität von Audi. Alle Informationen finden Sie hier.
- 27.05.201928 min
Mit dem Pokalfinale in Berlin ist die Fußball-Saison in Deutschland zu Ende gegangene. Der FC Bayern München hat am Ende das Double geholt. Trotzdem war es eine phasenweise stressige Spielzeit für die Münchner. Wenn es um Titel geht, schreien aber am Ende meist die Bayern am lautesten "hier". In unserem Sport-Gespräch soll auch Niko Kovačs Anteil an diesen Erfolgen Thema sein. Ein Trainer, der ganz schön viel aushalten musste in den vergangenen Monaten, zumal sich manchmal auch die Klubführung gar nicht mehr so sicher war mit ihm. Mit Moderator Jonas Beckenkamp spricht Bayern-Experte Benedikt Warmbrunn im Studio über die Ausrichtung des Meisters, über das Potential der Mannschaft, mögliche Transfers wie Leroy Sané und die Situation von Jerome Boateng. Aus Berlin ist zudem Saskia Aleythe zugeschaltet, die für die SZ beim FCB-Triumph am Samstagabend vor Ort war. Ihre Beobachtungen aus dem Stadion, vom emotionalen Abschied der Helden Ribéry und Robben und von den Feierlichkeiten bieten den Rahmen für eine abschließende Bewertung der Bundesliga-Saison. Und natürlich blicken wir auch voraus auf den Audi Cup. Das aber nur am Rande. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
Das reine Ergebnis lautet zum Abschluss der Bundesliga-Saison: Der FC Bayern ist wieder Meister und der BVB hat eine große Chance vertan. Doch wie ist diese Spielzeit wirklich einzuordnen? Welche Fehler hat Dortmund gemacht, als es drauf ankam? Und welche Rollen spielen die immer noch anhaltenden Debatten um Bayern-Trainer Niko Kovac? In der aktuellsten Folge unseres Sportgesprächs blicken wir zurück auf die Bundesliga und versuchen, den Weg der Münchner zu ihrem siebten Titel in Serie nachzuzeichnen. Die SZ-Fußball-Experten Martin Schneider und Claudio Catuogno erklären Moderator Jonas Beckenkamp, wie sich der sogenannte "Umbruch" beim Rekordmeister gestaltet - sie beleuchten die anderen Verfolger wie Leipzig und Leverkusen. Am Ende geht es auch um den Spieler der Saison (vielleicht ein Leverkusener?) und natürlich ums Pokalfinale, das am Samstag zwischen den Bayern und RB steigt. In jedem Falle kommt aber auch Karl-Heinz Rummenigge zu Wort. Am Ende des Tages. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb Zusätzliches Audiomaterial über fcbayern.tv Dieser Podcast wird unterstützt von Betway.
"Zur Hölle nein!" - damit war für Caster Semenya alles gesagt. Anfang Mai hatte sie auf ihrer Paradestrecke über 800 Meter in Doha das erste Rennen der neuen Leichtathletik-Saison gewonnen, mit deutlichem Vorsprung. Und genau damit wieder die zentrale Frage aufgeworfen, die ihre Starts schon so lange begleitet: Ist es fair, dass Semenya als Sportlerin mit einem natürlich hohen Testosterongehalt bei den Frauen mitläuft, außer Konkurrenz quasi? Der Internationale Gerichtshof Cas hat nach einem Paragraf-Entwurf des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF entschieden: Zur Wahrung der Chancengleichheit müssen Athletinnen wie Semenya ihren Testosteronspiegel seit 8. Mai künstlich senken. Lässt sich die 28 Jahre alte Südafrikanerin davon einschränken? Wenn jemand ihre Karriere beende, dann sei das nicht die IAAF, sondern höchstens Gott. Also: Zur Hölle, nein! Ihr Fall wirft seit Jahren Fragen zur Gerechtigkeit im Sport auf, zu Gleichberechtigung, körperlicher Integrität und Würde. Schon in der Gesellschaft haben es Menschen, die von der Norm abweichen, schwer. Der Sport tut sich im Umgang damit umso schwerer, als dass der Wettbewerb seit jeher in Kategorien wie Geschlecht und Gewicht einteilt und Grenzbereiche festlegt. Kann daran festgehalten werden? Darüber sprechen Anna Dreher, Johannes Knuth und Joachim Mölter in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" Den Blog-Beitrag zum Fall Semenya des im Podcast angesprochenen Sportwissenschaftlers Steve Magness finden Sie hier. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb Dieser Podcast wird unterstützt von Betway.



















