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Was jetzt?DIE ZEIT

Ab wann die Weltklimakonferenz zum Erfolg wird

21.11.2025 · 13 Min.

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Über diese Folge

Die Weltklimakonferenz COP30 in der brasilianischen Stadt Belém soll offiziell heute enden. Im Fokus der Konferenz standen der Schutz der tropischen Regenwälder, die Energiewende, Biodiversität, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit, einschließlich der Einbeziehung indigener Gemeinschaften. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) lobte Brasiliens Führungsrolle und bekräftigte, dass Deutschland den vorgeschlagenen Fahrplan unterstütze. Es war nicht sein einziger Job. Die deutsche Delegation musste in Brasilien auch die Wogen glätten, nachdem Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz das Gastgeberland erzürnt hatten. Wie sich Deutschland abseits der Krisendiplomatie an der Klimakonferenz beteiligt hat und wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, das ordnet Elena Erdmann, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, ein.

Der CDU-Politiker und Virologe Hendrik Streeck hat mit einer Äußerung zur möglichen Überversorgung im Gesundheitssystem eine Debatte in Deutschland ausgelöst. Bei einem Auftritt bei WELT TV stellte er die Frage, ob eine fiktive 100-jährige Krebspatientin noch die teuersten Medikamente erhalten solle. Regierung und Gesundheitsministerium distanzierten sich von dieser Aussage. Kritiker werfen Streeck vor, ethische Grenzen zu überschreiten und eine Versorgung vom Alter oder von ökonomischen Kriterien abhängig zu machen. Doch das überdeckt eine notwendige Debatte, sagt Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Wie soll eine medizinische Versorgung am Lebensende aussehen? Darüber sollte gesprochen werden. Das tun wir bei "Was Jetzt?"

Und sonst so? Alle Cookies akzeptieren oder nur die essenziellen? Die EU hat eine geschickte Antwort gefunden.  

Moderation und Produktion: Fabian Scheler

Redaktion: Mounia Meiborg

Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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Weitere Links zur Folge: 

Weltklimakonferenz in Belém: Livechat: Was ist los bei der Weltklimakonferenz in Belém?

Klimastreiks: Bringt das was? Und ob!

Weltklimakonferenz: Lula schlägt Ausstieg aus Öl und Gas je "nach Möglichkeiten" vor

COP30: Brasiliens Präsident mahnt reiche Länder, ihre Klimaschulden zu zahlen

Weltklimakonferenz COP: Bundesumweltminister verteidigt Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz

Debatte über medizinische Versorgung: Streeck kritisiert falsche Anreize bei der Versorgung alter Menschen

Hendrik Streeck: Zu viel Medizin ist keine Fürsorge

Älterwerden: Alter, was geht?

Sterben: "Niemand muss allein zum Schafott"

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Weitere Folgen

  • Update: Land gegen Sicherheit für die Ukraine

    21.11.2025 · 10 Min.

    Mehr Details zum neuen US-Friedensplan für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind nun veröffentlicht. Gebietsabtretungen an Russland stehen ebenso darin wie Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dieser Vorschlag könnte eine gute Grundlage für konkrete Verhandlungen sein, die zu einem Ende des Kriegs führen, sagt Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik mit Schwerpunkt auf Russland und Osteuropa. Erstmals seit Sommer 2023 fließt wieder mehr ausländisches Kapital nach Deutschland, als inländisches abfließt. Wer investiert in Deutschland und warum? Die Antwort darauf hat Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Im neuesten Entwurf des Abschlussdokuments der Weltklimakonferenz in Brasilien fehlt ein konkreter Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern. 30 Länder, darunter Deutschland, drohen mit einem Boykott. Was noch? Buchempfehlungen der ZEIT-Redaktion für Weihnachten. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: USA unterbreiten Ukraine offenbar neuen Friedensplan Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und Luhansk an Russland vor Ukraine: Im Moment der Schwäche IW-Umfrage: Jeder dritte Betrieb will Stellen streichen Kommunaler Finanzreport 2025: Kommunen verzeichnen Minus von 24,8 Milliarden Euro Ausländische Investitionen in Deutschland: Ist das die Wende? COP30: Gemeinsame Abschlusserklärung zur Klimakonferenz ist fraglich Weltklimakonferenz: Neuer COP-Entwurf sieht keinen Ausstieg aus fossiler Energie vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Die Ukraine steht unter Druck - von innen und außen

    20.11.2025 · 12 Min.

    Die USA haben der Ukraine einen neuen Vorschlag für ein Ende des russischen Angriffskriegs vorgelegt. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Der Plan verlange von der Ukraine große Zugeständnisse, berichtete die "Financial Times" und beruft sich dabei auf am Gesprächsprozess beteiligte Personen. Demnach soll die Ukraine unter anderem die Halbinsel Krim endgültig abtreten, die Zahl seiner Soldatinnen und Soldaten auf 400.000 beschränken und die Reichweiten seiner Waffen begrenzen. Wie aber reagiert man in der Ukraine auf den Plan? Und kann ein innenpolitisch angeschlagener ukrainischer Präsident den Vorschlag überhaupt ablehnen? Diese und weitere Fragen beantwortet Denis Trubetskoy, Journalist für die ZEIT aus Kyjiw. Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten, und wie ließe sich das verhindern? Dieser Frage ist ein Forscherteam der Universität Tübingen zusammen mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsens nachgegangen. Die Studie zeigt, was die Taten begünstigt. Außerdem haben die Forschenden einige Ideen, die Lage von bedrohten Frauen zu verbessern. Welche das sind, weiß Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT. Sie hat die Studie analysiert. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Polizei auch im Fall einer Abschiebung nicht ohne richterlichen Beschluss in Wohnungen eindringen darf. Geklagt hatte ein Mann aus Guinea, der 2019 nach Italien abgeschoben werden sollte und dessen Schlafzimmer die Polizei damals mit einem Rammbock aufgebrochen hatte. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) trennt sich von seinen Anteilen an seinem Verlag Weimer Media Group. Zuvor hatte es Vorwürfe gegen ihn gegeben, weil die Weimer Media Group auch Veranstaltungen organisiert, an denen hochrangige Politiker teilnehmen. Und sonst so? Protest mit den Füßen gegen Merz' Stadtbild-Aussage. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel, Mounia Meiborg und Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainischer Generalstabschef Andrij Hnatow: "Wir sind in diesem Kriegsjahr wirklich erschöpft" Ukrainekrieg: USA unterbreiten Ukraine offenbar neuen Friedensplan Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten? Ludwig-Erhard-Gipfel: Teure Treffen am Tegernsee Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Hoch verarbeitet und hochgefährlich? Forscher warnen vor Lebensmitteln

    20.11.2025 · 12 Min.

    43 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern, hoch verarbeitete Lebensmittel stärker zu regulieren, um so ihren Konsum zu beschränken. Denn dieser sei mit einem erhöhten Risiko für verschiedene chronische Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen verbunden. Am Mittwoch hat die britische Fachzeitschrift "The Lancet" drei Artikel der Forschenden zu dem Thema veröffentlicht. Allerdings sind die Definition von "hoch verarbeiteten" Lebensmitteln sowie die gesundheitlichen Folgen ihres Konsums in der Wissenschaft umstritten. Menschen, die hoch verarbeitete Lebensmittel essen, bekommen häufiger verschiedene chronische Krankheiten, das ist in vielen Untersuchungen belegt. Das beweist allerdings noch nicht, dass der Konsum dieser Lebensmittel auch wirklich verantwortlich ist für die Erkrankungen, erklärt ZEIT-Wissensredakteur Jan Schweitzer. Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Die von ihm und seiner Frau gegründete Weimer Media Group richtet den jährlich am Tegernsee stattfindenden Ludwig-Erhard-Gipfel aus, bei dem sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft vernetzen. Die Weimer Media Group soll dabei in einem Fall mit "Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger" geworben haben. Zudem steht der Vorwurf im Raum, Weimer verdiene Geld damit, Wirtschaftsleuten Kontakte zu seinen Kabinettskollegen zu vermitteln. ZEIT-Reporter Götz Hamann erklärt, was an den Vorwürfen dran ist, wie Weimer selbst sich dazu äußert – und was rechte Medien wie "Apollo News" damit zu tun haben. Und sonst so? Vor 80 Jahren haben die Nürnberger Prozesse begonnen. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Hoch verarbeitete Lebensmittel: Wie schädlich sind hoch verarbeitete Lebensmittel? Hoch verarbeitete Lebensmittel: Lebensmittelpolitik? Bitte künftig ohne Lebensmittelkonzerne Folge des "Verbrechen"-Podcasts über die Nürnberger Prozesse Thema: Lebensmittel Ludwig-Erhard-Gipfel: Teure Treffen am Tegernsee Ludwig-Erhard-Gipfel: Man kennt sich, man hilft sich Debatte über Ludwig-Erhard-Gipfel: Opposition fordert von Weimer Aufklärung zu Beteiligung an Unternehmen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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