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DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 06.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. Wer den rechten Verein »Ein Prozent« finanziert (Update)

    06.11.2026 · 9 Min.

    Ein Prozent der deutschen Bevölkerung reiche aus, um eine politische Wende im Land herbeizuführen. Das ist der Kerngedanke des rechtsextremen Vereins »Ein Prozent«. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft den Verein seit 2023 als gesichert rechtsextremistisch ein. Nach außen präsentiert sich der Verein als »patriotisches Bürgernetzwerk«, organisiert Wahlbeobachtungen und publiziert Recherchen und Podcasts. Zugleich ist er gut in der rechten Szene vernetzt. Sein erklärtes Ziel ist der Aufbau einer völkischen Gegenkultur, um die kulturelle Hegemonie im Land zu erobern. Doch woher kommt das Geld für seine Kampagnen? Christian Fuchs, Autor im Investigativressort der ZEIT, hat dazu recherchiert. Er erklärt im Podcast, wer hinter den Spenden steckt und welche Rolle der Verein in der rechten Szene spielt. Der Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Vergewaltigungen und Raubüberfällen soll künftig härter bestraft werden. Der Bundestag hat einer Gesetzesverschärfung zugestimmt, nach der die Mindestfreiheitsstrafe von drei auf fünf Jahre steigt. Dazu werden K.-o.-Tropfen im Strafgesetzbuch künftig als gefährliche Tatmittel eingestuft – ähnlich wie Waffen. K.-o.-Tropfen werden von Tätern häufig genutzt, um Frauen für sexuelle Übergriffe wehrlos zu machen. In der Bundestagsdebatte erinnerten Abgeordnete aller Fraktionen, die dem Vorschlag zugestimmt hatten, an den Fall der Französin Gisèle Pelicot. Ihr Mann hatte sie jahrelang betäubt und von anderen Männern vergewaltigen lassen. Außerdem im Update: Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner bekommt weitere Unterstützung für eine Kandidatur als Bundespräsidentin. Neben der Ehrenvorsitzenden der Frauen Union, Annette Widmann-Mauz, sprachen sich auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und Innenminister Manuel Hagel (CDU) für die CSU-Politikerin aus. Anfang kommender Woche will die Union über ihre Kandidatin entscheiden. Die Bundesversammlung wählt am 30. Januar 2027 die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier. Und sonst so? Tag der offenen Rechenzentren Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: AfD: Die geheimen Spender der Rechtsextremisten von »Ein Prozent« “Ein Prozent": Die Wutmacher Strafjustiz: Bundestag stimmt härteren Strafen für Einsatz von K.o.-Tropfen zu Ilse Aigner: Im Hubschrauber fliegen? Sie hat an einem mitgebaut Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Warum bei den Midterms auch Netanjahu verloren hat

    06.11.2026 · 13 Min.

    In Israel gestaltet sich die Regierungsbildung wie erwartet mühsam. Nachdem die Parlamentswahl in der vergangenen Woche keinen klaren Sieger hervorgebracht hat, ist es nun an Präsident Izchak Herzog, den aussichtsreichsten Kandidaten mit der Bildung einer Regierung zu betrauen. Die Likud-Partei von Amtsinhaber Benjamin Netanjahu ist zwar stärkste Kraft geworden, seine bisherige Koalition hat aber ihre Mehrheit verloren. Ein Bündnis mit den israelisch-arabischen Parteien, die bei der Wahl Rekordergebnisse erzielt haben, lehnt Netanjahu ab. Sein Herausforderer, Ex-Militärchef Gadi Eisenkot, schien zumindest am Donnerstag die besseren Karten zu haben. Was Amtsinhaber Netanjahu seit dieser Woche zusätzlich belastet, sind die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen. Von einer »zweiten Niederlage für Netanjahu« spricht Jan Roß, Politikredakteur und früherer Israelkorrespondent der ZEIT. Mehr als fünfeinhalb Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, mindestens mit Pflegegrad 1. Diese Zahl wird durch den demografischen Wandel in den nächsten Jahren weiter stark wachsen. Laut dem Statistischen Bundesamt werden zukünftig Hunderttausende Fachkräfte fehlen, besonders stark betroffen ist demnach der ländliche Raum. Mit ihrer geplanten Pflegereform versucht die Bundesregierung zuerst einmal, die Beiträge zu stabilisieren und das System vor dem Kollaps zu bewahren. Was aber könnte helfen, um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen langfristig sicherzustellen? Ein neuer Ansatz wird zurzeit im bayerischen Landkreis Landsberg am Lech erprobt: Das Konzept der Quartierpflege setzt auf Nachbarinnen und Nachbarn, die in ihrem Umfeld bei der Pflege unterstützen. Was macht dieses Konzept so besonders? Maike Rademaker hat es sich angeschaut und erklärt im Nachrichtenpodcast, ob sich der Ansatz auch auf andere Regionen ausweiten ließe. Und sonst so? Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Susanne Hehr, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Netanjahu-Block verfehlt Mehrheit bei Wahl in Israel Israel nach der Parlamentswahl: Netanjahu will breite Koalitionsregierung unter seiner Führung bilden Gesundheitsreform: Die Sparpläne von Nina Warken Pflege auf dem Land: Bald pflegt der Nachbar Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Hubert Aiwanger: Seine Stärke war Nähe (Update)

    05.11.2026 · 11 Min.

    Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht. Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück auf Aiwangers politisches Erbe. Wer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Links zur Folge Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert Aiwanger Hubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag nach Tod Aiwangers verschieben Tod Hubert Aiwangers: Leichnam Aiwangers wird im Tagesverlauf obduziert Führerscheinreform: Fahrlehrer warnen vor Risiken durch Führerscheinreform Kosten für Führerschein: Führerschein für 1.800 Euro? In Frankreich normal Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Generalstreik in Frankreich: Liberté, Égalité, Protesté

    05.11.2026 · 13 Min.

    In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als 150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT, Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können, ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein. Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren. Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter, ZEIT-Korrespondentin in New York. Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen« Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille? Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte? Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an Ausgangssperren fest Schülerproteste in Frankreich: Hier brennen nicht nur Mülltonnen. Hier brennt ein System US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live Midterms in den USA: Blaue Begeisterung, rote Ratlosigkeit Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy! Videokommentar: »Amerika ist größer als Trump« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Die US-Demokraten jubeln. Der Rest der Welt auch? (Update)

    04.11.2026 · 11 Min.

    Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«. Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben. »Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat. Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6 Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe. Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben. Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live Liveblog: Midterms Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy! Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende? Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt den Sieg brauchen Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen Russland verweigern Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)

    04.11.2026 · 11 Min.

    Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief, als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl galt als Beginn einer neuen Ära. Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America First« wirklich ernst meint. Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump hat noch nie eine Niederlage akzeptiert. Moderation: Paul Middelhoff Redaktion: Constanze Kainz Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Anneke Rietkerken Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. US-Midterms: Die blaue Welle

    04.11.2026 · 12 Min.

    In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund: Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE geprägt. Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in Washington, ordnet sie im Interview ein. Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK, America?«. Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf Midterms. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Midterms live Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update)

    03.11.2026 · 9 Min.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj und Merz. In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen. Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des Staatsoberhaupts übernimmt. Und sonst so? Blutarmut beim DRK Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Kyjiw: Merz betont deutsches Interesse an Ukrainehilfe Selenskyj in Berlin: Friedrich Merz begrüßt Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt Stromausfall in der Ukraine: Hunderttausende Ukrainer nach Angriffen ohne Strom Angriffe auf Kyjiw: Selenskyj verurteilt russische Angriffe nach Verhandlungen mit den USA Krieg in der Ukraine: Mindestens 26 Tote bei russischen Luftangriffen in Saporischschja Verhandlungen im Ukrainekrieg: Putin will von Trump maximal profitieren Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj trifft Friedrich Merz in Berlin Bundespräsident: Merz stolpert in die Bellevue-Falle Steinmeier-Nachfolge: Friedrich Merz will Frau als Staatsoberhaupt vorschlagen Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Bundespräsidentin: Dafür ist die Lage dann doch zu ernst Grenze zu Kaliningrad: Polen reagiert mit Großeinsatz auf »Provokation« an russischer Grenze Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Warum dieses Mal alle auf die Midterms schauen

    03.11.2026 · 14 Min.

    Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondentin der ZEIT. In Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben. Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen. Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Midterm-Wahlen in den USA: Autokratendämmerung Zwischenwahlen in den USA: Was können die US-Demokraten schaffen? »OK, America?« / Midterms in den USA: Die USA vor den Midterms – Trumps Machtprobe Midterms in den USA: Es ist die Korruption, stupid! Kongresswahlen in den USA: Wird ICE vor den Wahllokalen stehen? US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein? Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz Der Ostcast / Karol Nawrocki: Vom Hooligan zum Präsidenten Verfassungsgericht in Polen: Tusk macht Nawrocki für Krise des Verfassungsgerichts verantwortlich Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz Polen: Reform des Verfassungsgerichts spaltet Polen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. CDU-Basis in Berlin: Wird sie Merz gefährlich? (Update)

    02.11.2026 · 11 Min.

    In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Nach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal nach ihrer Herkunft einzuordnen. Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll, erklärt ZEIT-Volontär David Will. In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem Cyberangriff aus. Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt! Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen« Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger zeigen CDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für Parteibasis Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Hendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemischt« Gen Z regelt: Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste Jugendproteste: Bundesinnenminister Dobrindt kündigt harte Strafen für Randalierer an Proteste von Gen Z regelt: Bildungsministerin Prien will mit Jugendlichen »ins Gespräch kommen« Jugendproteste: Karin Prien sieht »linksradikale Gruppen« hinter »Gewaltexzessen« Gen Z regelt: Pistorius hinterfragt Dobrindts Aussagen über Randalierer Demonstrationen gegen rechts: Organisiert euch! Mögliche Cyberangriffe: Erneut Kühlsysteme in europäischen Supermärkten gestört Cyberangriff in Frankreich: Hacker tauen Kühltruhen in französischen Supermärkten ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Kalifornien: Kommt die weltweit erste Milliardärssteuer?

    02.11.2026 · 11 Min.

    Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien einer Apokalypse gleichende Zustände für die Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen. Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien einordnen? Neben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden, ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen die Steuer überhaupt treffen würde. Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in Frankreich. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zum Thema: Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. November Protest in Berlin Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht Proposition 40: Reiche gegen Superreiche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Hat Gen Z geregelt?

    01.11.2026 · 13 Min.

    Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin. In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun hat. Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen wegen Teilnahme Lawrows UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen Sergej Lawrow Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)

    31.10.2026 · 31 Min.

    Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor Ort? Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen. Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren Präsidenten und seine Politik denken. Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek Produktion: Joscha Grunewald Weitere Links: Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang vom Ende Trumps sein Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will

    31.10.2026 · 12 Min.

    Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen. Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem Politikressort ein. Die Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat« Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit friedlichem Ablauf Jugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die Straße wollen sie trotzdem Gen Z regelt: Wie berechtigt ist der Frust der Gen Z? Gen Z regelt: Schülerkonferenz und Polizei rechnen mit Gewalt bei Jugendprotesten Elif Eralp im »Spiegel«: Darf der »Spiegel« das? Die Linke Berlin: Ist Rot-Grün-Rot jetzt vom Tisch? So einfach ist es nicht Elif Eralp: Bodo Ramelow kritisiert Berichterstattung über Elif Eralp Elif Eralp: Für ein Amt hat sich Elif Eralp unmöglich gemacht Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)

    30.10.2026 · 9 Min.

    In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die Proteste für die ZEIT aus Rom. Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte. Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts bei der ZEIT. Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta« muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als davor. Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und für Dackel. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia Meloni Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen Hackerangriff Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf Kryptobörsen Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?

    30.10.2026 · 13 Min.

    Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags. Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des Podcasts »Das Politikteil«. Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen. Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)

    29.10.2026 · 10 Min.

    In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise. Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt werden soll. Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir brauchen bessere Radwege« Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch? Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein »assoziiertes« EU-Mitglied Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren? Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD

    29.10.2026 · 13 Min.

    Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt. Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für Gesundheit bei der ZEIT. Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man politisch steht« Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo registriert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)

    28.10.2026 · 12 Min.

    Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen. Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft. Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen beobachtet. Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen sind dabei gestorben. Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt – Netanjahu-Lager in Führung Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von Benjamin Netanjahu an Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador aus Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot das Land Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in Spanien Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?

    28.10.2026 · 13 Min.

    Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien, könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22 Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat. Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel Untersuchung zum 7. Oktober Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in Israel? Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten und würgen Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle« Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.