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Was jetzt?DIE ZEIT

China als Hoffnungsträger beim Klimaschutz?

13.11.2025 · 12 Min.

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Über diese Folge

Auf der UN-Klimakonferenz zeigt sich ein gemischtes Bild: Strom aus Wind und Sonne wird weltweit zunehmend günstiger, und die Investitionen in Solar- und Windsysteme steigen. Für 2025 werden weltweit voraussichtlich 2,2 Billionen Dollar in erneuerbare Energien fließen. Gleichzeitig bleibt die Nutzung fossiler Energien hoch: Neue Bohrlöcher, Gasleitungen, LNG-Terminals und Kohlekraftwerke werden gebaut. China spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Land errichtet neue Kohlekraftwerke, ist aber zugleich führend beim Ausbau und Export von Solartechnologie. Wie und ob da die Transformation zu erneuerbaren Energien gelingen kann, erläutert Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT.

Kurz vor dem Koalitionsausschuss stehen bei der Bundesregierung mehrere zentrale Themen auf der Agenda. Eine Gruppe von Unionsabgeordneten fordert eine teilweise Abschaffung des bestehenden Minijob-Systems. Darüber hinaus sollen Fragen zur Rente und zum Rentenniveau besprochen werden. Die Koalition will außerdem Reformvorhaben vorantreiben, die bislang nicht umgesetzt wurden. Darunter fallen die Reform des Bürgergelds, geplante Änderungen beim Wehrdienst, die Migrationspolitik und mögliche Maßnahmen im Bereich Elektromobilität. Ob sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD einigen können, ordnet Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein.

 

Und sonst so? Ein Schäfer, der homosexuellen Schafen hilft.

 

Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

Redaktion: Ole Pflüger

Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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Weitere Links zur Folge: 

COP30: Ein Treffen gegen den Weltuntergangsblues

Erneuerbare Energien: Ausbau der Solarenergie gewinnt an Tempo

Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert

Global Carbon Project: Menschheit verbrennt mehr Öl, Gas und Kohle als je zuvor

Energiewende in China: Eine Wende – in Zeitlupe

Internationale Energieagentur: Ausbau der erneuerbaren Energien legt weltweit deutlich zu

Minijobs: Raus aus der Minijobfalle!

Rentenerhöhung: Renten könnten 2026 um 3,7 Prozent steigen

Reform des Bürgergelds: SPD signalisiert Kompromissbereitschaft beim Bürgergeld

Aufrüstung: Sachverständigen geht Gesetzesentwurf zum Wehrdienst nicht weit genug

Migration: Syrische Übergangsregierung offen für Rückführungen aus Deutschland

Elektromobilität: Elektroautos laut Studie kaum noch teurer als Verbrenner

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Weitere Folgen

  • Update: So sieht der Wehrdienst-Kompromiss der Koalition aus

    13.11.2025 · 11 Min.

    Nach langen Diskussionen haben sich Union und SPD auf einen Kompromiss beim Wehrdienst geeinigt. Das Modell sieht vor, dass ab dem kommenden Jahr wieder alle 18-jährigen Männer zur Musterung müssen. "Sollte es am Ende nicht reichen bei der Freiwilligkeit, braucht es auch eine Verpflichtung", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn am heutigen Donnerstag. Um den Wehrdienst attraktiver zu machen und ausreichend Freiwillige zu erreichen, sollen Soldatinnen und Soldaten in Zukunft monatlich 2.600 Euro, einen Führerscheinzuschuss oder zusätzliche Ausbildungen wie IT-Lehrgänge bekommen. Die Verteidigungspolitiker hoffen nun also auf Freiwilligkeit – wird das aufgehen oder hat man das Personalmangel-Problem nur verschoben? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast über den Kompromiss und inwiefern er nur eine Übergangslösung darstellt. Außerdem im Update: Millionen Dollar sollen im ukrainischen Energiesektor verschwunden sein. Im Mittelpunkt der Affäre steht ein enger Vertrauter von Präsident Wolodymyr Selenskyj: Der Geschäftsmann Tymur Minditsch. Er und Justizminister Herman Haluschtschenko sollen an den Geschäften des staatlichen Energieunternehmens Energoatom mitverdient haben. Nachdem zwei Minister bereits am gestrigen Mittwoch ihren Rücktritt eingereicht haben, spricht der Journalist Denis Trubetskoy im Podcast darüber, wie sehr dieser Fall den ukrainischen Präsidenten selbst trifft. Die Europäische Volkspartei (EVP) hat zusammen mit den Rechtsaußenfraktionen EKR, PfE und ESN im Europaparlament für eine Lockerung des Lieferkettengesetzes gestimmt. Insgesamt stimmten 382 Abgeordnete in Brüssel für die Änderungen, bei 249 Gegenstimmen und 13 Enthaltungen. Im Skandal um US-Präsident Donald Trump und den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben die Demokraten aus dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses neue E-Mails veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Trump von Fällen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen gewusst haben soll, was Trump bestreitet. Über die Öffnung aller Epstein-Akten will das Repräsentantenhaus in der kommenden Woche abstimmen. Und sonst so? Die USA stellen keine 1-Cent-Münzen mehr her. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Constanze Kainz, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Einigung von SPD und Union beim Wehrdienst geplatzt Einigung zum Wehrdienst: Hoffen auf die Freiwilligen Wehrdienstgesetz: Koalition will beim Wehrdienst zunächst auf Freiwilligkeit setzen Epstein-Skandal: US-Regierung wirft Demokraten nach neuem Epstein-Leak Verleumdung vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Planen die USA einen Angriff auf Venezuela?

    12.11.2025 · 10 Min.

    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat weitere Streitkräfte in die Karibik verlegt. Seit August sind zusätzliche Soldaten, Kriegsschiffe und Kampfjets vor der venezolanischen Küste stationiert, darunter der Flugzeugträger USS "Gerald R. Ford". Ziel der Operation ist nach offiziellen Angaben die Bekämpfung des Drogenschmuggels. Beobachter werten die zunehmende militärische Mobilisierung als mögliches Signal für eine bevorstehende Intervention in Venezuela. Wie sich die Lage vor Ort weiterentwickeln könnte, besprechen wir mit ZEIT-Redakteur Alexander Kauschanski. In Brandenburg haben vier Landtagsabgeordnete des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) die Partei verlassen. Sie begründeten ihren Austritt mit "autoritären Tendenzen" und "radikalisierten Positionen" innerhalb des BSW. Sie wollen jedoch parteilos in der Landtagsfraktion bleiben. Auslöser des Konflikts war ein Streit über zwei Medienstaatsverträge. Sahra Wagenknecht kritisierte den Austritt als "problematisch" und warf den Abgeordneten vor, sich von zentralen Parteipositionen zu distanzieren. Martin Nejezchleba, Redakteur bei der ZEIT im Osten, ordnet ein, worum es in dem Streit genau geht. Außerdem im Update: Bei einem Bootsunglück vor der Küste Libyens sind nach Angaben der UN mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Das Schlauchboot war am 3. November in Zuwara gestartet und kenterte vermutlich nach einem Motorschaden durch hohe Wellen. Insgesamt werden 42 Insassen vermisst. Und sonst so? Christian Lindner hat einen neuen Job. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: US-Militärschläge in Lateinamerika: Warum der Konflikt zwischen den USA und Venezuela eskaliert Venezuela: Was, wenn die USA wirklich angreifen? Spannungen mit Venezuela: USA verlegen Flugzeugträger nach Lateinamerika US-Militär vor Venezuela: Venezuela: Warum schickt Donald Trump Kriegsschiffe in die Karibik? USA: Drei Tote bei US-Angriff auf Boot in der Karibik Bombenangriffe in der Karibik: Venezuela kündigt massive Mobilisierung der Streitkräfte an US-Angriffe in der Karibik: Frankreich nennt US-Luftschläge in der Karibik völkerrechtswidrig BSW: So soll die neue Führungsriege des BSW aussehen Sahra Wagenknecht: Bündnis Sahra Wankelmut Streit um Medienstaatsverträge: Vier BSW-Abgeordnete verlassen Partei in Brandenburg Bündnis Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknecht gibt BSW-Vorsitz ab Korruptionsermittlungen: Ukrainischer Justizminister nach Durchsuchungen suspendiert Korruptionsermittlungen: Behörden durchsuchen Räumlichkeiten des ukrainischen Justizministers Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Siedlerangriffe im Westjordanland erreichen neuen Höchststand

    12.11.2025 · 12 Min.

    Die Gewalt durch israelische Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland hat 2025 laut der israelischen Armee deutlich zugenommen. Bis Oktober wurden 704 Angriffe laut den IDF registriert – mehr als im gesamten Vorjahr. Auch Journalisten geraten dabei ins Visier: Der Auslandspresseverband in Israel (FPA) zeigte sich entsetzt über Angriffe radikaler Siedler auf Reporter, die die diesjährige Olivenernte begleiteten. In einer Stellungnahme forderte der Verband die israelischen Behörden auf, diese Gewalt sofort zu stoppen. Quynh Trần ist freie Journalistin und war kürzlich vor Ort im Westjordanland. Sie berichtet im Podcast, wie angespannt die Lage ist und ob Siedler wirklich tun können, was sie wollen. US-Präsident Donald Trump hat der nigerianischen Regierung Militärschläge angedroht. Als Grund nannte er, dass islamistische Terroristen dort Christen töteten – sollte Nigeria nicht reagieren, werde die US-Regierung sämtliche Hilfen einstellen und "mit feuernden Gewehren" eingreifen. Amnesty International zufolge wurden seit 2023 rund 10.000 Menschen bei Überfällen getötet. Darunter auch viele Christinnen und Christen. Die weitaus größere Zahl der Opfer islamistischer Gewalt sind jedoch Muslime. Politikredakteurin Andrea Böhm erklärt im Podcast, warum Trumps Drohung gerade jetzt kommt und wie die Menschen in Nigeria darauf reagieren. Und sonst so? Trump macht italienische Pasta zur Luxusware. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Fabian Scheler, Jannis Carmesin Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Westjordanland: Deutsche Welle meldet Angriff israelischer Siedler auf Mitarbeiter Westjordanland: Gewalt im Schatten der Gewalt Westjordanland: "So begräbt man einen palästinensischen Staat" Nigeria: "Eine schnelle, böse, süße Intervention" Nigeria: Warum die Gewalt in Nigeria nicht nur religiöse Ursachen hat USA: Donald Trump droht Nigeria mit Militäreinsatz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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