Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)
14.10.2026 · 11 Min.
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Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten, analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.
Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der Bundestag muss das Gesetz noch beschließen.
Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor
Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt AfD-BSW-Antrag zur Ukraine
Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei
Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak Grundlage für Sondierungen
Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei in Berlin
Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den Weg
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- Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann
15.10.2026 · 13 Min.
Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten: Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort der ZEIT. Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen der AfD AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD nicht nur der Union schadete Migrationspolitik: Das große Asylchaos Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg? Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich völlig neu aufzustellen Brüssel: EU-Kommission schlägt zwei Billionen Euro Etat für sieben Jahre vor Bundestag: Friedrich Merz’ Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Video Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?
14.10.2026 · 13 Min.
Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein. Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond« Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt? Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische Kriegsführung als »Wahnsinn« Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern rein Weltwetterorganisation: Wasserspeicher gehen weltweit zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)
13.10.2026 · 11 Min.
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze, Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen. Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er, dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz, Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung der Redaktion Doku-Podcast: House of Block Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist Unklarheit« Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem SPD: Wer will diese SPD noch führen? Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der Bundespolitik Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente fest Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.