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Was jetzt?DIE ZEIT

Der mysteriöse Pestfall in Sibirien

11.10.2026 · 13 Min.

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Über diese Folge

In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort.

Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs- und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert. 

Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit dem Gehirn macht.

Moderation und Produktion: Fabian Scheler

Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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Weitere Links zur Folge:

Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste

Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert

Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller Zeiten“

Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann endet diese verdammte Ölkrise?

Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit dem Pest-Erreger?

Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt"

Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland

Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine Erkenntnis

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