Die Zukunft der Drohnenabwehr – made in Cochstedt?
19.08.2026 · 14 Min.
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Die Bundesregierung hat in Sachsen-Anhalt das neue Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet. Hintergrund sind die anhaltenden Vorfälle mit Drohnen in Deutschland, zuletzt etwa am Flughafen Leipzig/Halle. Das Forschungszentrum soll dazu beitragen, neue Technik zur gezielten Abwehr von Drohnen schneller zu entwickeln und zu testen. Was das Forschungszentrum für die Drohnenabwehr in Deutschland leisten kann, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin im Digitalressort der ZEIT.
Nach dem Tod des jüngsten Schwarzen Professors an der Universität Cambridge steht diese in der Kritik. Jason Arday war nach Vorwürfen gegen seine wissenschaftliche Arbeit zurückgetreten. Der Universitätskanzler sprach nach Ardays Tod von einer »rassistischen Hetzjagd«, betonte aber zugleich, dass Plagiatsvorwürfe gegen jeden Wissenschaftler untersucht werden müssten. Was ist dran an der Kritik, die Universität Cambridge habe zugunsten der Diversität nicht genau genug hingeschaut? Das beantwortet Nils Markwardt aus dem politischen Feuilleton der ZEIT.
Hier finden Sie Hilfe:
- Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe – entweder unter www.telefonseelsorge.de oder unter den Telefonnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Anrufe bei der Telefonseelsorge sind anonym und kostenlos. Sie werden weder auf der Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis erfasst.
- Weitere Hilfsangebote listet das Nationale Suizidpräventionsprogramm online auf.
- Auch Angehörige von Menschen in psychischen Krisen können sich an die Telefonseelsorge wenden. Schriftliche und telefonische Beratung bietet zudem der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen an.
Und sonst so? Warum manche Musikalben vielleicht sogar gefährlich gut sind.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
Sachsen-Anhalt: Bundesregierung eröffnet Forschungszentrum für Drohnensicherheit
Das Politikteil / Drohnenvorfall in Leipzig: »Der ideale Zeitpunkt, die Deutschen zu verunsichern«
Drohnen-Abschuss der Nato: Warum die Nato in einem Drohnen-Dilemma steckt
Jason Arday: Der »Fall Arday« ist eigentlich ein »Fall Cambridge«
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Weitere Folgen
- Warum Neuwahlen in der Ukraine unwahrscheinlich sind (Update)
19.08.2026 · 11 Min.
Der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Mychajlo Fedorow, drängt auf Neuwahlen – trotz des anhaltenden Kriegszustands. Dabei ist in der Ukraine gesetzlich festgelegt, dass während eines Krieges keine Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden dürfen. Fedorow argumentiert, »die Demokratie darf keine Geisel Russlands sein«. Ist Fedorows Kritik am System berechtigt? Und wie wahrscheinlich sind Neuwahlen? Das erklärt Olivia Kortas, ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Die Gasspeicher in Deutschland sind vor dem Winter leerer als üblich, im Schnitt sind sie nur knapp zur Hälfte gefüllt. Und das, obwohl die Speicher laut Energiewirtschaftsgesetz bis zum 1. November eines Jahres im Durchschnitt zu 80 Prozent gefüllt sein müssen. Warum das so ist und in welchem Dilemma dabei Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) steckt, das erklärt Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort. Außerdem im Update: Im Fall gesprengter Nord-Stream-Pipelines haben Ermittler einen zweiten Verdächtigen festgenommen. Und nun kritisiert auch Bundeskanzler Friedrich Merz die Äußerungen des rechtsextremen israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir. Und sonst so? Per Fallschirmsprung zum Traualtar. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Mychajlo Fedorow: Appell an die Ukrainer Mychajlo Fedorow: Ex-Verteidigungsminister Fedorow dringt auf Wahlen in der Ukraine Mychajlo Fedorow: Zurückgetretener Verteidigungsminister wirft Militärchef Spaltung vor Absetzung von Mychajlo Fedorow: Er verabschiedet sich nicht. Er kämpft. Gasspeicher in Deutschland: Es reicht, es reicht nicht, es reicht … Gasspeicher : Jetzt hilft nur noch warmes Wetter Energiesicherheit: Katherina Reiche bringt neue Finanzierung für Gasreserve ins Spiel Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Bundesanwaltschaft: Nord-Stream-Anschläge: Verdächtiger in Kroatien festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wird der Irankrieg zum ewigen Krieg? (Update)
18.08.2026 · 11 Min.
Der US-Präsident Donald Trump will das Rahmenabkommen über eine Waffenruhe mit dem Iran nicht verlängern. Die im Rahmenabkommen gesetzte Frist für ein endgültiges Friedensabkommen ist am Montag ausgelaufen. Beide Seiten haben die vereinbarte Waffenruhe mehrfach gebrochen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte bereits vor einigen Tagen, dass es keine Waffenruhe gegeben habe und sie deshalb nicht verlängert werden müsse. Das Ende dieses Rahmenabkommens markiert einen weiteren Wendepunkt für die Bedeutung der USA als globale Ordnungsmacht. Das erklärt Jörg Lau, Außenpolitischer Korrespondent für die Zeit. Verkehrsteilnehmer in Deutschland werden immer aggressiver. Diesen Trend zeigt eine Langzeitstudie der Unfallforschung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (UDV) und zwar schon seit etwa zehn Jahren. Details zu den Studienergebnissen hat Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der Zeit. Und sonst so? Ein KI-Startup bezahlt Menschen, um sich mithilfe seiner KI-Agenten selbst zu befriedigen Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Irankrieg: Donald Trump droht dem Oman mit Bombenangriffen Irankrieg: Verhandlungsfrist zwischen Iran und USA verstreicht ohne Einigung Aggressivität im Straßenverkehr: Aggression im Straßenverkehr nimmt Langzeitstudie zufolge zu Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Trockenheit: Ist die komplette Ernte dahin?
18.08.2026 · 13 Min.
Der Deutsche Bauernverband erwartet wegen der Trockenheit in diesem Jahr große Ernteausfälle. Bauernpräsident Joachim Rukwied geht von einer unterdurchschnittlichen Ernte bis hin zum Totalausfall bei Getreide und Raps aus. Auch Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben sind betroffen. Dazu kommt, dass auch kein Futter für die Tiere mehr wächst. Könnten Bewässerungssysteme die Ernten in Zukunft sichern? Und was für Hilfen erhoffen sich die Bauern? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Autorin Christiane Grefe. Der Cambridge-Professor Jayson Arday ist tot. Er hat mutmaßlich Suizid begangen. Arday war der bisher jüngste Schwarze Professor der englischen Universität. Zuletzt hatte es mehrere Vorwürfe gegen ihn gegeben. In der öffentlichen Debatte stand vor allem der Vorwurf im Raum, die Uni habe Ardays Arbeit und Lebenslauf nicht ausreichend geprüft, weil er Schwarz gewesen sei. Die Familie des Verstorbenen spricht von Mobbing und Schikane gegen Arday. Was an den Vorwürfen dran ist, erklärt Anna-Lena Scholz, Leiterin des Bildungs-Ressorts der ZEIT. Hier finden Sie Hilfe: Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe – entweder unter www.telefonseelsorge.de oder unter den Telefonnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Anrufe bei der Telefonseelsorge sind anonym und kostenlos. Sie werden weder auf der Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis erfasst. Weitere Hilfsangebote listet das Nationale Suizidpräventionsprogramm online auf. Auch Angehörige von Menschen in psychischen Krisen können sich an die Telefonseelsorge wenden. Schriftliche und telefonische Beratung bietet zudem der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen an. Und sonst so? Wieso das Dessert nach dem Essen immer noch Platz hat und warum uns die Kalorien dabei weniger sorgen sollten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Klimawandel: »Wir denken in einem zu engen Lösungsraum« Wasserknappheit: Deutschland hat ein Wasserproblem, aber es ließe sich lösen Jason Arday: Der Verdacht: Wurde dieser Mann nur Professor, weil er schwarz ist? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.