Drei Schritte vorwärts in der Krebstherapie
04.06.2026 · 13 Min.
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Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT.
Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden
Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt
Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto von unliebsamen Personen streikt
Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und den Rest
Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger von USA und China werden
Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller
Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen
Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken
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- Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)
04.06.2026 · 12 Min.
Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt. Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton, ein. Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT ein. Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse. Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen Österreich Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche Diplomatie« UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat optimistisch UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Recyclen gegen die Krise? (Update)
03.06.2026 · 9 Min.
Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende 2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260 Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler aus der Hauptstadtredaktion. Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy. Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für Völkerrecht in UN UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen Österreich UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat optimistisch Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für Kreislaufwirtschaft Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt" Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!" Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt Krim: Kein Frieden ohne die Krim Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und Luhansk an Russland vor Michael Kofman: »Das Kriegsziel der Ukraine ist deutlich leichter zu erreichen« Lage in der Ukraine: Landbrücke unter Beschuss Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will
03.06.2026 · 13 Min.
Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig blockiert. Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte. Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.