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Ein Arzt berichtet: Darum gerät Ebola im Kongo gerade außer Kontrolle

29.05.2026 · 13 Min.

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Über diese Folge

Seit Kurzem ist wieder vom Ebolavirus die Rede. Die Krankheit ist vor einigen Wochen erneut im Osten der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Mehr als 1.000 Infektionen und fast 250 mutmaßliche Todesfälle melden die Behörden aktuell. Die Ausbreitung verläuft derart rasant, dass sie sogar das Tempo der größten Ebolaepidemie aus dem Jahr 2014 übertrifft. Damals starben insgesamt über 11.000 Menschen. Die WHO hat bereits den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, das Nachbarland Uganda schloss die gemeinsame Grenze. Das hochansteckende Virus überträgt sich über Körperflüssigkeiten und endet je nach Versorgungslage für 30 bis 90 Prozent der Erkrankten mit dem Tod. Anna Carthaus aus dem ZEIT-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum die Eindämmung des Virus so schwer ist und was ihr ein Arzt vor Ort über die Lage berichtet hat.

Das Wärmeplanungsgesetz setzt deutsche Kommunen massiv unter Druck. Bis 2030 soll fast ein Drittel und bis 2045 sogar 80 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien oder Abwärme gewonnen werden. Eine bisher kaum genutzte Lösung für das Problem könnten Flusswärmepumpen sein. Die Anlagen entziehen dem Flusswasser mithilfe von Wärmetauschern Energie und leiten es danach leicht abgekühlt wieder zurück. Einer Studie der TU Braunschweig zufolge könnten so theoretisch bis zu 94 Prozent des gesamten deutschen Wärmebedarf von Haushalten, Handel und Dienstleistungsbetriebe gedeckt werden. Trotz des enormen Potenzials wird die Technologie bisher kaum genutzt. Welche Hürden dem Bau und Betrieb von Flusswärmepumpen im Weg stehen und wie sich die Abkühlung des Wassers auf die Fische und Pflanzen im Wasser auswirkt, erklärt Maike Rademaker. Sie arbeitet als freie Autorin für DIE ZEIT und beschäftigt sich mit Umwelt- und Arbeitsmarktthemen.

Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann man hier und hier sehen.

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Moderation und Produktion: Hanna Heim

Redaktion: Moses Fendel

Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

Ebola-Ausbruch im Kongo: Die Kinder essen einmal am Tag, die Erwachsenen jeden zweiten

Ebola-Ausbruch: So rasant verlief noch kein Ebola-Ausbruch

Behandlung von Ebola-Patienten: Wie Ärzte Ebola in Deutschland behandeln

Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert

Energiemonitor: Daten und Visualisierungen zur Energiewende

Ausstieg aus fossiler Energie: So klappt’s mit dem Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas

Doku: Paul McCartney: Ein Mann auf der Flucht

Doku: Die Toten Hosen – Das letzte Album

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  • Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)

    29.05.2026 · 10 Min.

    Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war 2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt drohen. Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt. Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung kommt. Außerdem im Update: Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können – teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr. Und sonst so? Naomi Osaka frischt den Dresscode von Roland Garros auf Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Andreas Scheuer: Anklage gegen den ehemaligen Verkehrsminister Pkw-Maut: Andreas Scheuer muss wegen gescheiterter Pkw-Maut vor Gericht Waffenruhe im Irankrieg: Verhandlungen laut Vance trotz Fortschritten »noch nicht am Ziel« OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den Irankrieg nicht zu beenden Liveblog: Irankrieg Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von Reservisten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)

    28.05.2026 · 10 Min.

    Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey, Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im nördlichen Nachbarland verfolgt. Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als »Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland. Und sonst so? Die Attraktivität der Adidas-Hose Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an Straße von Hormus: Nächste Stunde: Erdkunde Irankrieg: Iran beschießt Tanker in Straße von Hormus Israelische Angriffe im Libanon: Bewohner von libanesischer Küstenstadt fliehen nach Norden Krieg zwischen Israel und Libanon: Israelische Armee startet neue Bodeneinsätze im Libanon OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den Irankrieg nicht zu beenden Holocaustgedenkstätte: Yad Vashem will Bildungszentrum in München öffnen Jüdisches Leben in Deutschland: Zum "Volksfeind" erklärt Antisemitische Codes auf TikTok: Antisemitismus im Hochformat Armin Nassehi: »Antisemitisch sind immer die anderen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Eskalation im Ukrainekrieg: Zeichen von Putins Angst oder Stärke?

    28.05.2026 · 12 Min.

    In Russland gibt es derzeit Spekulationen über mögliche Spannungen im Machtapparat von Wladimir Putin. Hintergrund sind wirtschaftliche Probleme, sinkende Umfragewerte und Berichte über Konflikte innerhalb der politischen Elite und der Sicherheitsdienste. Russland hat außerdem seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw zuletzt deutlich verstärkt und forderte ausländische Botschaften auf, Personal aus Kyjiw abzuziehen. Ob die verschärfte Kriegsführung und die Drohungen auch mit innenpolitischem Druck zusammenhängen könnten, ordnet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT, ein. Der deutsche Verfassungsschutz soll nach Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen mit neuen Befugnissen ausgestattet werden. Hintergrund sind wachsende Risiken durch Spionage, Sabotage und Cyberangriffe. Künftig könnten dem Verfassungsschutz deshalb weitergehende digitale Möglichkeiten eingeräumt werden, etwa bei Datenauswertung, Kommunikationserfassung oder Cyberabwehr. Welche Folgen neue Befugnisse für Datenschutz, Privatsphäre und Grundrechte hätten, erläutert Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter für Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Und sonst so? Auswandern wegen Trump. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wladimir Putin: Kann ihn jemand stürzen? Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um flächendeckend verteidigt zu werden« Wladimir Putin: Putin verärgert nun auch die Unpolitischen Wladimir Putin: Warum Putins Umfragewerte sinken Bundesinnenministerium: Bundesregierung will Zivilschutz mit Milliardeninvestitionen ausbauen Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse für seine Behörde Geheimdienst: Sinan Selen wird neuer Verfassungsschutzchef Russische Spionage: Verfassungsschutz soll wohl mehr Überwachungsbefugnisse bekommen Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen »Cyberdome« Sicherheitsbehörden: Polizei soll mehr Befugnisse für Onlineermittlungen erhalten Jewgeni Prigoschin: Russland will »Granatsplitter« nach Prigoschin-Absturz gefunden haben Großangriff auf Kyjiw: Der Morgen nach der schlimmsten Nacht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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