Epstein-Files: "Das Ausmaß des Grauens ist noch viel größer, als wir schon wussten”
07.02.2026 · 12 Min.
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Vor einer Woche hat das US-Justizministerium rund drei Millionen weitere Seiten an Dokumenten im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Akten, darunter Tausende Videos und Bilder, werfen erneut ein Schlaglicht auf das Netzwerk des 2019 verstorbenen Sexualstraftäters, das tief in die Kreise von Stars, internationalen Politikern und Superreichen hineinreichte. Was sind die zentralen neuen Erkenntnisse aus dem nun veröffentlichten Material? Und wie blicken die Opfer des Systems Epstein auf diese Veröffentlichung? Das erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und USA-Expertin.
Mit einer feierlichen Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion sind die Olympischen Winterspiele am gestrigen Freitag offiziell eröffnet worden. Bis zum 22. Februar kämpfen Athletinnen und Athleten in den italienischen Alpen in 16 Sportarten um Medaillen. Wie viel Politik steckt in diesen Spielen, und wie ist die Stimmung dort? Diese und weitere Fragen beantwortet Christof Siemes. Er berichtet als einer von mehreren Kollegen für die ZEIT über Olympia aus Italien.
Und sonst so? Die Nase putzen für den guten Zweck
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Netzwerk um Jeffrey Epstein: Für wen die Epstein-Files gefährlich werden
Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht
Epstein-Akten: Bundestagsabgeordnete fordern deutsche Epstein-Ermittlungen
Liveblog: Olympische Winterspiele: Olympische Flamme ist in Mailand eingetroffen – Spiele vor dem Start
Olympische Winterspiele: Meloni-Regierung beschwichtigt nach Unmut über ICE-Einsatzplan
Olympische Winterspiele 2026: Auf diese Olympiastars schauen alle
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- Japan wählt – und verabschiedet sich vom Pazifismus?
08.02.2026 · 12 Min.
In Japan wird ein neues Parlament gewählt, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi das alte Parlament aufgelöst und Neuwahlen angesetzt hat. Seit Oktober regiert sie mit einer Minderheitsregierung. Umfragen deuten darauf hin, dass die LDP erneut eine Mehrheit erreichen könnte. Seit ihrem Amtsantritt hatte die Premierministerin an Zustimmung gewonnen, vor allem durch einen harten Kurs gegenüber China. Zudem fordert Sanae Takaichi, dass Japan sich stärker selbst verteidigen kann. Damit stellt sie den bisherigen Pazifismus infrage, der das Land seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat. Wie diese Vorhaben bei den Menschen im Land ankommen, analysiert Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT. Viele Erwachsene zweifeln daran, ob sie im späteren Leben noch Neues lernen können, etwa ein Instrument wie Klavier. Dabei ist Lernen im Erwachsenenalter möglich, auch wenn es anders verläuft als bei Kindern. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass das erwachsene Gehirn zwar weniger formbar ist, sich aber weiterhin verändern kann. Wer als Erwachsener etwas Neues lernt, kann neue neuronale Verbindungen aufbauen und kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Motorik stärken. ZEIT-Autor Yves Bellinghausen geht der verbreiteten Annahme nach, Lernen sei vor allem eine Sache der Jugend, und erklärt, wie neues Lernen im Erwachsenenalter gelingen kann. Und sonst so? Bad Bunny beim Superbowl Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Japan: Zeitenwende auf Japanisch Japan: Japans Ministerpräsidentin kündigt vorgezogene Neuwahlen an Sanae Takaichi: Sie mischt Japans behäbige Männerwelt von rechts auf Sanae Takaichi: Von China verachtet – zu Hause beliebt Lernen als Erwachsener: Kann ich noch ein richtiger Pianist werden – in meinem Alter? Kritische Entwicklungsfenster: Die wohl krasseste Transformation des kleinen Menschen Best of ze.tt: Können wir alle in 10.000 Stunden zum Wunderkind werden? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Der Krieg im Sudan verlagert sich
06.02.2026 · 11 Min.
Seit April 2023 bekämpfen sich im Sudan die sudanesische Armee und die RSF-Miliz. Die Hauptkampfhandlungen haben sich zuletzt von der westlichen Region Darfur in die benachbarte Region Kordofan verlagert. Der frühere sudanesische Premierminister Abdalla Hamdok wirbt international für einen politischen Prozess zur Beendigung des Konflikts. Vorgesehen sind eine zeitlich begrenzte Waffenruhe, ein unbefristeter Waffenstillstand und Gespräche über eine zivile Übergangsregierung. Mitte April ist in Berlin eine internationale Konferenz zum Sudan geplant. Der Schwerpunkt liegt auf der humanitären Lage und der Koordinierung von Hilfszusagen. Internationale Hilfsorganisationen berichten derweil über eine Verschlechterung der humanitären Lage, insbesondere in Südkordofan. Warum die Kämpfe zwischen den militärischen Gruppen nicht aufhören und wer davon profitiert, ordnet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will eine Verfassungsbeschwerde gegen den Bundeshaushalt 2025 auf den Weg bringen. Die Partei wirft der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD vor, Mittel zweckentfremdet und gegen Vorgaben des Grundgesetzes verstoßen zu haben. Grundlage der Kritik sind zwei von den Grünen in Auftrag gegebene Rechtsgutachten. Konkret geht es um die Verwendung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz in Höhe von 500 Milliarden Euro. Nach Darstellung der Grünen seien diese Mittel nicht für zusätzliche Investitionen genutzt worden, sondern teilweise für andere Ausgaben. ZEIT-Autorin Jana Hensel analysiert das Vorhaben. Außerdem im Update: Bahnreisende in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Auf der Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen fahren bis zum 10. Juli nahezu keine Züge. Die Verbindung zählt zu den wichtigsten Ost-West-Achsen des Landes und wird in diesem Zeitraum umfassend saniert. Die EU-Kommission fordert den Onlinedienst TikTok auf, seine aus Sicht der Behörde "süchtig machenden" Funktionen zu ändern. Erste Untersuchungsergebnisse zeigten, dass TikTok die möglichen Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit insbesondere von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend berücksichtige. Und sonst so? Wie gesunde Tiefkühlpizza aussehen kann Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Krieg im Sudan: Warum fällt es uns so leicht, diesen Krieg zu ignorieren? Sudan: Das neue Darfur heißt Kordofan Krieg im Sudan: Drei von mehr als 21 Millionen Krieg im Sudan: Hungersnot im Sudan breitet sich aus Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan Bürgerkrieg im Sudan: Entwicklungsministerin fordert mehr internationale Hilfe für den Sudan Bundeshaushalt 2025: Grüne loten Verfassungsbeschwerde zum Haushalt aus Bundeshaushalt: Trickst die Koalition beim Haushalt? Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen: Deutsche Bahn saniert Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen Social Media: EU fordert TikTok zu Änderung "süchtig machender" Funktionen auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum kriegt Berlin den Winter nicht in den Griff?
06.02.2026 · 12 Min.
Im Oman kommen heute Vertreter der USA und des Iran zu Gesprächen über das iranische Atomprogramm zusammen. Die Gespräche finden in einer Phase höchster Anspannung statt: US-Präsident Donald Trump drohte Teheran mit "schlimmen Dingen", sollte das Atomprogramm wieder anlaufen. Auch wegen der brutalen Niederschlagung der jüngsten Massenproteste durch Regimekräfte im Iran, drohte Trump mit einem militärischen Angriff. Wie weit die beiden Parteien in den Gesprächen bereit sind zu gehen und ob durch Verhandlungen eine weitere Eskalation abgewendet werden kann, schätzt Iran-Experte Omid Rezaee ein. Seit dem Jahreswechsel hält der Winter Berlin fest im Griff. Viele Gehwege haben sich in gefährliche Eispisten verwandelt, weil Hauseigentümer ihrer Räumpflicht oft nur unzureichend nachkommen. Die Konsequenzen: Notaufnahmen melden Hochbetrieb, Kliniken müssen Feldbetten aufstellen, und viele, besonders ältere, Menschen bleiben zu Hause aus Angst, sich zu verletzen. Warum scheitert Berlin, was in anderen Städten funktioniert? Und wie viel Verantwortung trägt Kai Wegner am Winterchaos? Darüber spricht Politikredakteurin Anastasia Tikhomirova im Podcast. Und sonst so? Heated Rivalry – und jetzt läuft auch der Buchhandel heiß Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran und die USA: Iran bestätigt Atomverhandlungen mit den USA am Freitag im Oman Türkei und Iran: Kann die Türkei einen Krieg im Iran verhindern? Proteste im Iran: Mohsen kam nicht nach Hause Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz Glätte in Berlin: Brrrrrrrlin Berlins Regierender Bürgermeister: Kai Wegner räumt mangelnde Kommunikation ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.