Friedensdeal mit offenen Fragen (Update)
15.06.2026 · 11 Min.
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Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern könnte.
Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie blicken.
Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo es trotz allem Fortschritte gibt.
Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt.
Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da
Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus
Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt ist
Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran
Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer noch stark abhängig von Herkunft
Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft verurteilt
Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem Angriff beschädigt
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- Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt
16.06.2026 · 12 Min.
Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU), sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im Podcast. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz. Und sonst so? Beschwerdechor Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: KI in der Politik: Demokratische Automaten Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen Erzählung« Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht man in sich – und nicht ins Netz Öffnung der Straße von Hormus: Iran Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt ist Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- USA und Iran verkünden überraschend Einigung
15.06.2026 · 12 Min.
Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an. Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat. Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist. Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort und hat mit den Menschen gesprochen. Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre Regierungen G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa nicht? Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- MMA-Kampf statt Blumen: Donald Trump wird 80
14.06.2026 · 13 Min.
US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und, zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C. aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA) austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte, erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine 10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte, könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum. Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Ich, Ich, Ich »UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür? Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein? Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.