Friedrich Merz gegen die Jungen in seiner eigenen Partei
15.11.2025 · 13 Min.
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In der Union herrschen Stress und Uneinigkeit. Eine Gruppe von 18 jungen Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU will gegen das geplante Rentenpaket der Bundesregierung stimmen. Die Kosten seien gegenüber der jungen Generation nicht zu rechtfertigen. Die Union hat in der Schwarz-Roten-Regierungskoalition eine Mehrheit von zwölf Abgeordneten. Mit 18 Gegenstimmen könnte der Gesetzesentwurf also blockiert werden. Mitten in diesem Konflikt trifft sich die Junge Union zum Parteikongress, dem Deutschlandtag, im Europapark in Rust. Dort wird auch Kanzler Friedrich Merz heute eine Rede halten. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den Kongress. Er spricht im Podcast darüber, was für die Union heute alles auf dem Spiel steht und wieso die Partei so nervös ist.
US-Präsident Donald Trump steht ebenfalls unter Druck. Die Demokraten aus dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses haben diese Woche neue E-Mails im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Laut den Leaks soll Trump von den Fällen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen gewusst haben. Trump bestreitet die Vorwürfe nach wie vor. Bisher konnten Skandale Trump nicht wirklich etwas anhaben, doch ändert sich das gerade? Aktuell wenden sich auch einige bisher treue MAGA-Anhängerinnen von ihm ab. Zusammen mit den Demokraten wollen sie eine vollständige Veröffentlichung der Epstein-Akten erreichen, die Trump bisher unter Verschluss gehalten hat. Was gerade innerhalb der MAGA-Bewegung passiert, analysiert Nils Markwardt aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT.
Und sonst so: Wie Mehrsprachigkeit vorm Altern schützt
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren
Rentenpaket: Hört auf die Jungen
Rente: Kabinett beschließt Rentenpaket von Bärbel Bas
Junge Union gegen Friedrich Merz: 18 gegen Merz
Epstein-Affäre: Holt der Fall Epstein Donald Trump jetzt endgültig ein?
Epstein-Affäre: Bisher perlte jeder Skandal an Donald Trump ab – dieser nicht
Epstein-Skandal: US-Regierung wirft Demokraten nach neuem Epstein-Leak Verleumdung vor
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Weitere Folgen
- Spezial: 2,8 Grad – eine Reise in die Klimazukunft
15.11.2025 · 33 Min.
Auf der Klimakonferenz in Belém wird derzeit verhandelt, wie sich die Klimakrise einhegen lässt. Wenn die Welt mit der derzeitigen Klimapolitik fortfährt, dürfte die Erde bis zum Jahr 2100 um 2,8 Grad aufheizen. So lautet die jüngste Schätzung der Vereinten Nationen. Das ist deutlich mehr, als sich die Weltgemeinschaft im Pariser Abkommen zum Ziel gesetzt hatte. Aber was bedeutet das genau? Wie sähe eine Welt konkret aus, die sich in den nächsten 75 Jahren auf 2,8 Grad über dem vorindustriellen Niveau erwärmt? In diesem Was jetzt?–Spezial gehen wir mit Wissensredakteurin Elena Erdmann auf eine Reise in die derzeit wahrscheinlichste Klimazukunft. Natürlich lässt sich nicht genau vorhersagen, wann welcher Wald wo brennen wird, oder welche Landstriche überflutet werden. Aber was sicher ist: Wenn Dürren, Überschwemmungen oder Hitzewellen mehr werden, wird das langfristig zu Lebensmittelengpässen, Artensterben und riesigen Migrationsbewegungen führen. In dieser Folge besprechen wir außerdem: Warum werden Überschwemmungen häufiger? Wie viel Hitze kann ein Mensch überleben? Und welche Auswirkungen hat es, wenn Korallenriffe wie das Great Barrier Reef sterben? Den in der Folge erwähnten Text über den Untergang von Tuvalu finden Sie hier. Die komplette Recherche zu Klimaszenarien finden Sie hier. Moderation: Ole Pflüger Skript: Alicia Kleer Sprecherin: Poliana Baumgarten Redaktion: Jannis Carmesin Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was die Senkung der Flugsteuer über die deutsche Klimapolitik aussagt
14.11.2025 · 10 Min.
Im Koalitionsausschuss haben sich die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD u. a. darauf geeinigt, die Luftverkehrsteuer wieder zu senken sowie einen Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen einzuführen. Kritik an der Steuerrücknahme kam unter anderem von den Grünen, Greenpeace und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. "Mal wieder beweist der Kanzler sein feines Gespür für explosive Rückwärtspolitik", sagte sie – und sprach von einem getarnten Steuergeschenk an die Flugindustrie nach der erneuten Verteuerung des Deutschlandtickets. Über den Stellenwert des Klimaschutzes für die Bundesregierung spricht im Podcast der ZEIT-Wissensredakteur Stefan Schmitt. 15 Stunden saßen sie zusammen – dann hat der Haushaltsausschuss die überarbeitete Fassung des Etatentwurfs für 2026 am Freitagmorgen abgenickt. Für das kommende Jahr sind Ausgaben in Höhe von rund 524,5 Milliarden Euro geplant. Die Bundesregierung hatte ursprünglich vier Milliarden Euro weniger vorgesehen. Der Haushaltsausschuss beschloss nun eine Neuverschuldung von fast 98 Milliarden Euro. Insgesamt liegt die Schuldenhöhe damit bei etwas über 180 Milliarden Euro. Die Regierung gehe fahrlässig mit dem 500-Milliarden-Finanzpaket um, meint ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jurik Caspar Iser. Außerdem im Update: Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag für eine Gesetzesänderung gestimmt, die es Minderjährigen quasi unmöglich machen soll, Lachgas zu kaufen. Das bislang in Deutschland legal erhältliche Distickstoffmonoxid wird immer häufiger als Partydroge genutzt. Und sonst so? Mordermittlungen wegen toter Katze Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Koalition beschließt Industriestrompreis und niedrigere Ticketsteuer Koalitionsausschuss: Klimaschützer kritisieren Koalitionsbeschluss zur Luftverkehrssteuer Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Etatplanung: Ausschuss billigt Bundeshaushalt von fast 525 Milliarden Euro Lachgasverbot: Bundestag verbietet Handel mit großen Lachgaskartuschen und GBL Lachgas: Schmeckt nach Kokos und macht auf Dauer dumm Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die AfD und die Russlandfrage
14.11.2025 · 13 Min.
Beim Thema Russland geht ein Riss durch die AfD, und spätestens in dieser Woche hat sich gezeigt: Der zieht sich auch durch die Parteispitze. Der Streit war eskaliert, nachdem öffentlich wurde, dass eine AfD-Delegation zum Unterstützertreffen der sogenannten Brics-Staaten ins russische Sotschi reisen wollte. Während von Parteichefin Alice Weidel deutliche Kritik daran kam, hat Co-Chef Tino Chrupalla die Reisepläne verteidigt und gesagt, Putin habe ihm nichts getan. Im Podcast spricht Christian Parth, Politik-Redakteur der ZEIT, über die Haltung der AfD zu Russland und über die Frage, warum die Russlandnähe mancher Parteimitglieder gerade jetzt zum Problem wird. Die Mieten steigen, Wohnraum wird immer knapper. Deshalb fordert Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) jetzt "gerechte Spielregeln". Die Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2029 reiche nicht aus, darüber hinaus plädierte sie zum Beispiel für eine strengere Regulierung bei der Vermietung möblierter Wohnungen. In den Verträgen müsse klarer definiert werden, welche Kosten die Kaltmiete und welche die Möblierung betreffen. Auch gegen Indexmieten, die an die Inflationsrate gekoppelt sind, will Hubertz vorgehen. Doch Markus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT glaubt nicht, dass diese Maßnahmen ausreichen und diskutiert im Podcast die vorhandenen Ideen. Und sonst so: Erdkunde – ein unterschätztes Fach im Schulunterricht Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Constanze Kainz, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Mieten: Mietkosten steigen vor allem nach einem Umzug deutlich Wohnungsbau: Wer zur Miete wohnt, hat wohl einfach Pech gehabt Wohnungsmarkt: Bundestag verlängert Mietpreisbremse bis 2029 Mieten: Bauministerin Verena Hubertz will den Mietmarkt stärker regulieren Indexmieten: Was tun bei Indexmieten? Wohnkosten: Wie geht’s nach unten? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.