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Was jetzt?DIE ZEIT

Für einen Frieden in Gaza kommt es auf das Westjordanland an

06.09.2024 · 12 Min.

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Über diese Folge

Seit dem Überfall der Hamas auf Israel ist Außenministerin Annalena Baerbock bereits zum elften Mal in den Nahen Osten gereist. Heute führt sie politische Gespräche in Israel und im Westjordanland, wo auch extremistische Siedler leben, die zum Teil von den USA sanktioniert wurden. Baerbock sprach sich kürzlich dafür aus, EU-Sanktionen gegen zwei rechtsextreme israelische Regierungsmitglieder zu prüfen, um den Druck auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu erhöhen. ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota, die Baerbock auf ihrer Reise begleitet, erläutert, wie von Israel unterstützte Gruppen den Friedensprozess mit den Palästinensern blockieren.

Laut einer Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) denken viele Menschen in Deutschland aufgrund des politischen Aufstiegs der AfD darüber nach, aus ihrem Bundesland wegzuziehen oder sogar auszuwandern. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund erwägen, Deutschland zu verlassen. Für die Studie hat DeZIM kurz nach der Veröffentlichung der Correctiv-Recherche zum Potsdamer Geheimtreffen 3.000 Menschen befragt. News-Redakteurin Isabelle Daniel hat die neue Studie vorab gelesen und ordnet im Podcast ein, welche Folgen es hätte, wenn Menschen wegen des Erstarkens der AfD ihren Wohnort wechseln.

Und sonst so? Wenn der letzte Strohhalm ziemlich teuer ist.

Moderation und Produktion: Helena Schmidt

Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

Weitere Links zur Folge:

Westjordanland: Nach den Worten

Krieg in Nahost: Baerbock hält Sanktionen gegen israelische Politiker für möglich

Proteste in Israel: Bedrohung aus dem Inneren

Massenproteste in Israel: Dieser Krieg wird längst auch innenpolitisch geführt

Erstarken der AfD: Viele Menschen in Deutschland erwägen Wegzug wegen AfD-Aufstiegs

Rechtsextremismus: Treffen rechtsextremer Kreise in Potsdam alarmiert Parteien

Rassismus in Deutschland: Antrag auf innere Sicherheit

AfD-Geheimtreffen: Was geschieht, das können alle sehen

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Weitere Folgen

  • Update: Was der deutsche Grenzschutz darf – und was nicht

    06.09.2024 · 10 Min.

    Im Migrationsstreit hat Friedrich Merz der Ampelkoalition ein Ultimatum gestellt: Die Bundesregierung soll bis Dienstag zusagen, dass Geflüchtete an den Grenzen abgewiesen werden. Ansonsten will er sich von den gemeinsamen Gesprächen zurückziehen. Die FDP zeigt sich offen für Merz' Forderung. SPD und Grüne hingegen wiesen sein Ultimatum zurück. Sie sehen rechtliche Hürden. Welche Hürden das sind, beantwortet Eva Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE im Podcast. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zum Ramstein-Treffen nach Deutschland gereist. Es ist sein fünfter Besuch in der Bundesrepublik seit Beginn des russischen Angriffskriegs. Auf der US-Militärbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz trafen sich heute Verteidigungsminister und Militärvertreter der Ukraine-Kontaktgruppe. Selenskyj forderte seine westlichen Verbündeten auf, auch Flugabwehrsysteme und Langstreckenraketen zu liefern. Warum ihm so daran gelegen ist, erklärt Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas. Am Donnerstag sind in der Münchner Innenstadt neun Schüsse gefallen. Der vereitelte Anschlag galt dem israelischen Generalkonsulat und dem NS-Dokumentationszentrum. Der mutmaßliche Schütze, ein 18-jähriger Österreicher, wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getroffen und starb kurz darauf. Er war den österreichischen Behörden zuvor wegen möglicher islamistischer Radikalisierung aufgefallen. Was noch über ihn bekannt ist, fasst Holger Stark aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE zusammen. Was noch? 155 Millionen Wörter aus dem Bundestag. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Asylreform: Friedrich Merz stellt Ultimatum zu strengerer Migrationspolitik Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe: Deutschland sagt Ukraine weitere Panzerhaubitzen zu Ukraine-Kontaktgruppe: Wolodymyr Selenskyj fordert in Ramstein erneut Langstreckenraketen Thema: München Schüsse in München: Was über den mutmaßlichen Täter von München bekannt ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Schüsse am Gedenktag des Olympia-Attentats

    05.09.2024 · 9 Min.

    Bei einem Großeinsatz der Polizei in der Münchner Innenstadt haben Einsatzkräfte am Morgen eine verdächtige Person niedergeschossen. Der 18-jährige Österreicher verstarb kurze Zeit später am Einsatzort. Zuvor hatte er in der Nähe des NS-Dokumentationszentrums und des israelischen Generalkonsulats mehrere Schüsse aus einem Gewehr abgegeben. Das österreichische Innenministerium bestätigte Medienberichte, wonach der Schütze den Behörden als mutmaßlicher Islamist bekannt war. Der 18-Jährige sei im vergangenen Jahr wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angezeigt worden, sagt ein Sprecher des Wiener Ministeriums. Wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mitgeteilt hat, habe der Verdächtige gezielt auf Polizisten geschossen. Das israelische Konsulat war heute wegen einer Gedenkfeier für die Opfer des Attentats bei den Olympischen Spielen 1972 geschlossen. Was über den heutigen Vorfall bislang bekannt ist, ordnet ZEIT-ONLINE-Redakteur Matthias Kirsch ein. Knapp zwei Monate nach der vorgezogenen Neuwahl in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron den ehemaligen EU-Kommissar Michel Barnier zum Premierminister ernannt. Er beauftragte den Konservativen, eine Regierung zu bilden. Frühere Vorschläge von Macron waren in den letzten Wochen gescheitert, weil im Parlament keine stabile Mehrheit zustande gekommen ist. Gewinner der vorgezogenen Parlamentswahl im Juli war das Linksbündnis Nouveau Front populaire. Wieso jetzt trotzdem ein Konservativer die Regierung führen soll und wie stabil die Konstellation in unserem Nachbarland ist, erklärt Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. In der Demokratischen Republik Kongo treffen am Donnerstag die ersten von der EU gespendeten Mpox-Impfdosen ein. Das Land ist in Afrika ein Hotspot der Viruserkrankung; in diesem Jahr wurden bereits 18.000 Verdachtsfälle gemeldet, wobei die Dunkelziffer nach Einschätzung der Behörden deutlich höher liegen dürfte. Was noch? Die Māori haben eine neue Königin. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: München: Was über die Schüsse in der Münchner Innenstadt bekannt ist Polizeieinsatz in München: Schüsse statt Schweigeminuten Emmanuel Macron: Die Klarheit ist fort, die Konfrontation ist geblieben Frankreich: Macron ernennt Ex-EU-Kommissar Barnier zum französischen Premier US-Präsidentschaftswahlkampf: USA verhängen wegen Wahleinmischung Sanktionen gegen Russland Präsidentenwahl in den USA: Putin unterstützt angeblich Harris im US-Wahlkampf Infektionskrankheiten: Erste Mpox-Impfdosen erreichen Hotspot in Afrika Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Welche Folgen hat die Wahlfälschung?

    05.09.2024 · 12 Min.

    Das Landeskriminalamt ermittelt in Sachsen wegen Verdachts auf Wahlbetrug bei der Landtagswahl vom vergangenen Wochenende. Wie die Polizei mitgeteilt hat, seien bei der Auszählung von Briefwahlstimmen in mehreren Wahlkreisen manipulierte Stimmzettel entdeckt worden. Auf den Briefwahlzetteln hätten Unbekannte das bereits gesetzte Kreuz überklebt und stattdessen für die rechtsextreme Kleinstpartei Freie Sachsen gestimmt. Wissensreporterin Dagny Lüdemann erklärt, wie die Täter vorgegangen sind und ob die Manipulation das Wahlergebnis beeinflusst hat. Die AfD, die bei der Landtagswahl in Thüringen stärkste Kraft geworden ist, gilt dort als gesichert rechtsextrem, genau wie in Sachsen, wo die AfD auf Platz zwei gelandet ist. Viele Schwarze Menschen und People of Color in Ostdeutschland sorgen sich, was die Wahlerfolge der AfD für ihr Leben bedeuten. Amr Shakhashiro ist 2015 aus Syrien nach Deutschland gekommen und lebt im thüringischen Nordhausen. Welche Veränderungen er in letzter Zeit in Thüringen wahrgenommen hat, schildert er im Podcast. Und sonst so? Clementine geht baden. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verdacht auf Wahlfälschung: Ermittlungen wegen Wahlbetrug in Sachsen weiten sich aus Wahlfälschung bei Landtagswahl: Was wir über die Wahlfälschung in Sachsen wissen Menschen mit Migrationshintergrund: "Auf der Straße zähle ich AfD-Wähler: eins, zwei, drei, du" Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland Ostdeutschland: Geteiltes Land? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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