Island stimmt ab: zurück an den EU-Verhandlungstisch?
29.08.2026 · 14 Min.
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Island steht vor einer politischen Entscheidung: Am 29. August 2026 stimmen die Isländer darüber ab, ob ihr Land die seit mehr als zehn Jahren unterbrochenen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union wieder aufnehmen soll. Hintergrund sind die veränderte Sicherheitslage durch den Krieg in der Ukraine, die Politik Donald Trumps und die wachsende Bedeutung der Arktis. Island ist bereits über den Europäischen Wirtschaftsraum eng an die EU angebunden, ist aber nicht an den Entscheidungen der EU beteiligt. Wie die Menschen auf der Insel zu der Abstimmung stehen, ordnet Johanna Roth ein, Auslandskorrespondentin der ZEIT.
In Sachsen-Anhalt wird nächste Woche ein neuer Landtag gewählt, in den Umfragen liegt die AfD vorn. Besonders stark ist sie in der Altmark, einer dünn besiedelten Region im Norden des Landes. Dort leben nur 39 Menschen pro Quadratkilometer, seit 1990 hat die Region fast 75.000 Einwohner verloren. Schulen, Geschäfte, Arztpraxen und andere Einrichtungen sind vielerorts verschwunden. Viele sehen in der AfD eine Möglichkeit für Veränderung. ZEIT-Redakteur Philipp Daum war eine Woche in der Altmark unterwegs und hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Im Podcast erzählt er, welche Gründe die Menschen für ihre Wahlentscheidung nennen.
Und sonst so? Löchrige Unterhosen belegen einen gesunden Boden
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
EU-Beitritt von Island: Wollen sie rein?
Grönland: Diese Karten zeigen, warum Trump Grönland will
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EU-Beitrittsreferendum in Island: Wird Island endlich günstiger?
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Die Wackelkandidaten
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD laut Umfrage ohne absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt
Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer, obwohl hier alles okay ist«
Hans-Thomas Tillschneider: Der Deutsch-Ultra
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
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30.08.2026 · 13 Min.
US-Präsident Donald Trump und Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez haben ein Erdölabkommen zwischen ihren Ländern vereinbart. Rodríguez ersetzt ihren Vorgänger Nicolás Maduro, den die USA bei einer Militäroperation gefangen genommen hatten. Welches Licht das Abkommen auf die Entführung Maduros wirft und wie es Trump im Wahlkampf nutzen könnte, ordnet Auslandsredakteur Alexander Kauschanski ein. Bergretter in den Alpen müssen immer häufiger für weniger anspruchsvolle Rettungen ausrücken. In St. Ulrich in den Dolomiten kam das in den vergangenen zwölf Monaten etwa doppelt so oft vor wie in den Jahren zuvor. Warum das so ist und wie die Bergretter auf die veränderten Einsätze reagieren, kann Bjarne Overkott aus dem Ressort X berichten. Er hat die Bergretter in St. Ulrich eine Woche lang für die ZEIT begleitet. Und sonst so? Bei »Deutschland spricht« wird diskutiert: Ist die deutsche Einheit gelungen? Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Venezuela: USA sichern sich Kontrolle über Ölreserven in Venezuela Wirtschaft in Venezuela: Jetzt hat Donald Trump das Sagen Liveblog: Irankrieg Nicolás Maduro: Prozess gegen Maduro und Flores in den USA beginnt im Juni 2027 Bergunfälle in Österreich: Denn sie wissen nicht, wo sie sind Bergrettung: Ich bin am Berg, holt mich hier raus! Bergretter in Südtirol: »Die Touristen halten die Berge manchmal für Fitnessgeräte« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Viel mehr als nur die AfD. Eine Reise durch Sachsen-Anhalt
29.08.2026 · 31 Min.
Über Sachsen-Anhalt ist viel geschrieben worden in den letzten Wochen, wie es so üblich ist vor Landtagswahlen. Zentral ist dabei allerdings vor allem ein Thema: die AfD und ihre Wählerschaft. Ein ganzes Bundesland wird gleichgesetzt mit einer Partei, die der Verfassungsschutz dort als »gesichert rechtsextrem« einstuft. In unserem »Was jetzt? – Spezial« erzählt August Modersohn aus dem Politikressort der ZEIT von seiner Reise durch Sachsen-Anhalt und von den Menschen, die er dort getroffen hat. Von Silke Patze, die sich nach dem Mauerfall und der Schließung ihres Werks gleich mehrmals komplett neu orientieren musste und trotzdem den Mut nicht verloren hat. Von Tim Robin Bräutigam, der mit Mitte 20 einen Fußballverein mit Geflüchteten übernahm, einen Jugendklub gründete und für die Grünen Flyer verteilt hat, obwohl das in seinem Ort gefährlich sein kann. Oder Annerose Walter, die jetzt als Rentnerin im Seniorenheim in die Zukunft schauen und das Leben genießen will. Ein Gespräch von »Was jetzt?«-Host Elise Landschek über sterbende Stadtteile, den Mut des Einzelnen und große Hoffnungen. Moderation und Skript: Elise Landschek Redaktion: Mounia Meiborg Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald, Elise Landschek Alle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier. Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Im Zollstreit: Kommt nach dem Amerikasee das Amerikameer? (Update)
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Kanada und die USA befinden sich in einem neuen Zollkrieg. Nachdem US-Präsident Donald Trump am Montag Zölle von 50 Prozent auf kanadische Autos, Kleinlaster und Stahl verhängte, zog Kanada nach. Welchem Land wird der Konflikt mehr schaden? Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. US-Zentralbanker, amerikanische Politiker und Spitzen der Finanzindustrie treffen sich aktuell in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Neu dabei ist Kevin Warsh, der Präsident der US-Zentralbank Fed. Donald Trump hat Warsh persönlich eingesetzt. Was er auf der Konferenz vorschlägt, unter anderem um die Inflation zu stoppen, berichtet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT. Er galt als tolerant, volksnah und modernisierte die norwegische Monarchie: Nun ist Norwegens König Harald V. ist gestorben, er wurde 89 Jahre alt. Welches Erbe der verstorbene König hinterlässt, berichtet ZEIT-Redakteur Tino Posselt. Und sonst so? Wer Erlebtes fotografiert, vergisst es wahrscheinlich. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Kanada: Und plötzlich ist der Handelskrieg zurück Kanada und die USA: Und dann stellt sich Mark Carney gegen Donald Trump Kevin Warsh: Zoff und Zinsen Notenbanker-Treffen in Jackson Hole: Dünne Luft für Trumps neuen Fed-Chef Norwegisches Königshaus: Norwegens König Harald ist tot Flutkatastrophe: Behörden warnen vor weiteren Überschwemmungen zwischen Nepal und Tibet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.