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Was jetzt?DIE ZEIT

Israels Bruch der Waffenruhe

23.03.2025 · 12 Min.

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Über diese Folge

Israel hat in den vergangenen Tagen wieder massiv Ziele im Gazastreifen bombardiert und damit die Waffenruhe mit der Hamas gebrochen. Bei den Angriffen wurden Hunderte Palästinenserinnen und Palästinenser getötet und Tausende verletzt. Auch die Hamas hat erneut israelisches Gebiet beschossen. Der Bruch der Waffenruhe ist aber eindeutig von Israel ausgegangen – und das bereits lange vor der Offensive dieser Woche, analysiert ZEIT-Nahostkorrespondentin Lea Frehse im Podcast. 

Bundestag, Bundesrat, Unterschrift vom Bundespräsidenten – das Schuldenpaket von Union, SPD und Grünen hat alle Hürden genommen. Damit hat jetzt die Debatte über die Verteilung der Mittel begonnen. Denn die nächste Regierung kann aufgrund der Gesetzesänderungen Hunderte Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und ihre Wahlversprechen zu finanzieren. Wie groß der finanzielle Spielraum ist und wo es zu Streit kommen könnte, erklärt Jurik Iser, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE.

Und sonst so? Das perfekte Partyoutfit.

Moderation: Roland Jodin

Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

Weitere Links zur Folge:

Gaza: Netanjahus neuer, alter Krieg

Nahost: Israel greift nach Raketenangriffen Ziele im Libanon an

Israel: Neue Angriffe auf den Gazastreifen

Schuldenpaket: So groß ist jetzt der Spielraum von Friedrich Merz

Sondervermögen der Bundesregierung: Finanzpaket des Bundes weckt Begehrlichkeiten

Lockerung der Schuldenbremse: Bundesrat stimmt Schuldenpaket von Union und SPD zu

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Weitere Folgen

  • Zehn Jahre nach dem Germanwings-Absturz

    24.03.2025 · 13 Min.

    Vor zehn Jahren stürzte eine Germanwings-Maschine mit 150 Insassen in den französischen Alpen ab. Der Co-Pilot Andreas Lubitz hatte das Flugzeug absichtlich in den Tod gesteuert, nachdem er sich während des Fluges im Cockpit eingeschlossen hatte. Unter den Opfern an Bord befanden sich auch 16 Schülerinnen und Schüler des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See, die auf dem Rückweg von einem Schulaustausch in Spanien waren. Auch zehn Jahre nach diesem tragischen Ereignis hinterlässt der Absturz immer noch tiefe Spuren bei den Hinterbliebenen. Trisha Balster, freie Journalistin der ZEIT, hat zwei ehemalige Schülerinnen des Joseph-König-Gymnasiums getroffen. Im Podcast erzählt sie, wie die Frauen damals mit ihrem Verlust umgegangen sind und wie es ihnen heute geht. Die 16 Arbeitsgruppen von Union und SPD sollen heute erste Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen präsentieren. Ein Thema, das derzeit diskutiert wird, ist die Forderung von Friedrich Merz, ein eigenes Digitalministerium zu schaffen. Da die Gesamtzahl der Ministerien auf 15 begrenzt bleiben soll, müsste ein bestehendes Ministerium abgeschafft werden. Laut Recherchen des Spiegel stehen drei Optionen zur Diskussion: die Abschaffung des Umweltministeriums, des Bauministeriums oder des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Pauline Schinkels ist Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Im Podcast analysiert sie die Vor- und Nachteile eines Digitalministeriums. Und sonst so? Hund datet Mensch am Stadtstrand. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge Germanwings-Absturz: Wahrheit in Trümmern Germanwings: 150 Menschen sterben bei Airbus-Absturz, darunter 67 Deutsche Germanwings-Absturz: Angehörige von Flugzeugopfern werfen Behörden weiter Versäumnisse vor Germanwings-Absturz: "Ich musste den Eltern sagen, dass ihre Kinder nicht wiederkommen" Germanwings-Absturz: Jetzt ist jeder Tag ohne die anderen vergangen Liveblog: Koalitionsverhandlungen: Matthias Miersch sieht Bildungsinvestitionen als "elementaren Punkt" Friedrich Merz: Gewöhnen wir uns dran Zensur im Internet: Bundesregierung beschließt internationale Digitalstrategie Umweltschutz: BUND: Umweltbelange spielen bei Regierung kaum eine Rolle Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Spezial: Wie die USA in Botswana Träume platzen lassen

    22.03.2025 · 34 Min.

    Botswana im südlichen Afrika war um die Jahrtausendwende eines der Länder, das weltweit am heftigsten von der Aids-Epidemie betroffen war. "Wir sind vom Aussterben bedroht" warnte der damalige Präsident Botswanas im Jahr 2001 bei den Vereinten Nationen. Dann aber kam viel Geld aus den USA ins Land, und mit dem Geld der Erfolg: Plötzlich gab es überall Präventionsprogramme gegen HIV. Die Zahl der Neuinfektionen sank deutlich. Bis zum Jahr 2030 sollte die Epidemie in Botswana unter Kontrolle gebracht werden, das war das Ziel. Botswana galt als Vorzeigestaat für internationale Zusammenarbeit, als Beweis dafür, dass Entwicklungshilfe funktionieren kann. Bis Donald Trump Ende Januar den Stopp von USAID verkündete. In diesem Was jetzt?-Spezial schauen wir uns die Folgen dieser Entscheidung an, die in Botswana schon jetzt spürbar sind. In Mochudi, einer Kleinstadt, treffen wir Amantle Lekote, die bis vor Kurzem als Mentorin in einem HIV-Präventionsprogramm gearbeitet hat. Sie muss nun all die jungen Frauen, die sie betreut hat, zurücklassen. Frauen zwischen 15 und 24 Jahren sind die größte Risikogruppe für Neuinfektionen im Land. Im Programm Dreams bekamen sie nicht nur Kondome und wurden über HIV aufgeklärt. Lekote hat ihren Mentees vor allem Raum gegeben, über ihre Sorgen zu sprechen – und ihnen geholfen, beruflich auf eigenen Beinen zu stehen. Ein wichtiger Faktor in der Präventionsarbeit, weil sich viele Frauen mangels Perspektiven auf käuflichen und oft ungeschützten Sex einlassen. Wie geht es nun mit diesen jungen Frauen weiter? "Ich fühle mich allein und hilflos", sagt Ontiretse Kwape. Sie ist 18 Jahre alt und war bis vor Kurzem eine Teilnehmerin in Lekotes Programm. Nun fehlen ihr die regelmäßigen Treffen, der Girl Talk, wie sie es nennt, die Ratschläge ihrer Mentorin. Sie möchte gern Lehrerin oder Journalistin werden, aber der Weg dorthin ist noch unklar. Das Programm Dreams war für sie vorbei, bevor es überhaupt richtig losging. Wem wird sie sich jetzt zuwenden? Recherche, Skript & Moderation: Issio Ehrich Produktion, Mitarbeit Skript: Mounia Meiborg Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit Produktion: Celine Rolle, Emma Graml Sounddesign: Joscha Grunewald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • In der Türkei rumort es – und Europa schweigt

    22.03.2025 · 12 Min.

    In der Türkei könnte es am Wochenende zu weiteren Demonstrationen kommen. Grund dafür ist die Verhaftung des Oberbürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, vor drei Tagen. Ihm wird Korruption vorgeworfen. İmamoğlu wird als aussichtsreicher Kandidat bei den nächsten Präsidentschaftswahlen gehandelt – nach aktuellen Umfragen würde er den amtierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besiegen. Anhänger der CHP-Partei fordern deshalb, dass die Wahl, die eigentlich erst in zwei Jahren stattfinden soll, vorgezogen wird. Währenddessen halten sich die anderen europäischen Länder mit Stellungnahmen zurück. ZEIT ONLINE Redakteurin Marion Sendker ist in Istanbul und analysiert im Podcast, wie die Stimmung im Land ist und wieso die Reaktionen bisher so diplomatisch ausfallen. Saskia Esken ist eine der umstrittensten Frauen in der deutschen Spitzenpolitik: 2019 wurde sie gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans an die Parteispitze der SPD gewählt. Später versammelte sie die Parteimitglieder hinter ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, navigierte die SPD durch die Pandemie und war dabei, als die SPD im Januar ihr bisher schlechtestes Ergebnis einfuhr. Kritiker machen Esken für den Absturz und den Imageverlust der Partei verantwortlich und fordern ihren Rücktritt. Aber anstatt einzuknicken, bleibt Esken hartnäckig an der Spitze und führt gemeinsam mit Lars Klingbeil die Koalitionsgespräche mit der Union. Politikredakteurin Eva Lautsch hat Saskia Esken begleitet und erklärt im Podcast, wie die Politikerin trotz vieler Kritiker standhaft bleibt. Was noch? Warum unser Gehirn mit denen von Wellensittichen vergleichbar ist. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Saskia Esken: Die Frau zieht durch Ekrem İmamoğlu: Die Türkei ist nun ein anderes Land Türkische Opposition: Zusammenstöße bei Protesten gegen Festnahme von İmamoğlu Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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