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Was jetzt?DIE ZEIT

Jung, europäisch, wütend

20.10.2026 · 13 Min.

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Über diese Folge

In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien, Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. 

Im Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß, Umweltkorrespondent der ZEIT.

Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New York gibt es den 16-jährigen Avi.

Moderation und Produktion: Fabian Scheler

Redaktion: Philip-Johann Moser

Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

Weitere Links zur Folge:

Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien, Portugal, Belgien und Albanien

Jugendproteste: Proteste auf Europas Straßen

Welthunger: Hilfsorganisation warnt vor größerer Hungerkrise durch El Niño

El Niño: Godzilla-El-Niño ist nicht mal eine Übertreibung

Was jetzt? / Nachrichtenpodcast zu El Niño: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst jetzt?

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Weitere Folgen

  • Will Donald Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen? (Update)

    20.10.2026 · 11 Min.

    Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler Korrespondent der ZEIT. Die Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz, technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen Erwartungen an den Gipfel. Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten. Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Überblick: Spannungen zwischen Trump und Selenskyj – Raketenlieferungen im Fokus Dreiergipfel zur Ukraine: US-Präsident zeigt sich offen für Treffen mit Putin und Xi Beziehungen der USA zur Ukraine: Selenskyj spricht mit Rubio über Starlink-Drosselung und Abfangraketen USA und Russland: Marco Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurück Ukrainekrieg: USA liefern der Ukraine wieder Geheimdienstinformationen Donald Trump: Gefährliche Verzweiflungstaten Wolodymyr Selenskyj in Brüssel: Selenskyj warnt vor Lockerung der Sanktionen gegen Russland Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine Lage in der Ukraine: Ein Partner für Putin Gipfeltreffen zwischen USA, China und Russland: Russland bestätigt Gespräche über Dreiergipfel mit Putin, Xi und Trump KI-Investitionen: Wenigstens Jensen Huang glaubt an Deutschland Investitionsgipfel in Berlin: Bundesregierung spricht von Investitionszusagen in Milliardenhöhe Investitionsgipfel: Amazon plant Investitionen von 16 Milliarden Euro in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Wer schürt die Gewalt in Frankreich? (Update)

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    Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der ZEIT. In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte. Außerdem im Update: In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz. Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß, Umweltkorrespondent der ZEIT. Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen die Barrikaden Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von Innenminister Nuñez ab Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen Koalition mit Linken in Berlin ab UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von unzureichendem Natur- und Artenschutz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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