WJ
Was jetzt?DIE ZEIT

Liquide trotz Sanktionen: So finanziert sich das iranische Regime

20.07.2026 · 13 Min.

Folgen-Webseite

Über diese Folge

Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im Podcast.

Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20. Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker, einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht. Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.

Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?

Moderation und Produktion: Hanna Heim

Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.

Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen.

Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.

Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Diesen Podcast durchsuchen

Finde Themen, Personen und Marken, über die in Was jetzt? gesprochen wurde.

Weitere Folgen

  • Großbritannien: Neuer Premier, alte Probleme (Update)

    20.07.2026 · 10 Min.

    Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen Bittner. Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen 3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent genug von der Plattform entfernt. Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer? Andy Burnham: Der König des Nordens Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte in Deutschland Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente zu kürzen« Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und hohe Dunkelziffer AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler AliExpress Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn sein Amt kostet

    19.07.2026 · 12 Min.

    CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten. Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA. Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin. Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT. Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT ein. Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch wird Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland geregelt ist Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität vor Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler? Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei WM Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM? WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also tritt er sie kaputt Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation« Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Spezial: Auf der Suche nach Ebola-Patient null

    18.07.2026 · 28 Min.

    Mitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum passiert das immer öfter? Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und ihrem Glück zu suchen. Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden. Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er wirklich der Erste? Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und die Suche nach Patient null. Skript und Moderation: Imre Balzer Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth Schnitt und Produktion: Markus Gläser Redaktion:Ole Pflüger Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Diese Recherche ist auch als Text erschienen, Sie finden ihn hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Alle Folgen von Was jetzt?