Meta ohne Faktencheck – greift die EU ein?
09.01.2025 · 11 Min.
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Meta-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt, die Faktenchecks auf den Plattformen Facebook, Instagram und Threads in den USA abzuschaffen. Stattdessen sollen Nutzerinnen und Nutzer selbst Anmerkungen zu Inhalten schreiben können, wie es Elon Musk bereits für seine Plattform X eingeführt hat. Die EU-Kommission hat den Meta-Konzern davor gewarnt, die Faktenchecks auch in Europa auszusetzen. Was Zuckerbergs Entscheidung für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts von ZEIT ONLINE.
Die CDU und die FDP wollen Bürgergeldempfänger zu gemeinnütziger Arbeit zwingen – etwa im öffentlichen Raum. Damit werben die beiden Parteien im Wahlkampf. David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts bei ZEIT ONLINE, argumentiert, der Staat sollte nicht zum Erzieher der Bevölkerung werden. Arbeitssuchende sollten stattdessen eher in regulären Arbeitsverhältnissen untergebracht werden.
Und sonst so? Kranksein verboten!
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Facebook: Das Ende der Faktenchecks?
Meta: Mark Zuckerberg kündigt Ende von Faktenchecks an
Mark Zuckerberg: Er will auch mitspielen
Bürgergelddebatte: Der Staat ist kein Erzieher
Bundestagswahlkampf: FDP will Bürgergeldempfänger zum Säubern von Parks verpflichten
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- Update: Es brennt in Hollywood
09.01.2025 · 11 Min.
In der US-Metropole Los Angeles wüten mehrere verheerende Feuer. Nach Behördenangaben sind bereits fünf Menschen gestorben, außerdem meldet die Feuerwehr eine große Zahl an Verletzten. Die fünf Brände waren teilweise bereits am Mittwochabend (Ortszeit) ausgebrochen, am Donnerstag ist nun ein weiteres hinzugekommen. Auch betroffen sind die Hollywood Hills, in denen die Häuser vieler Prominenter stehen. Wie ist die Lage in der Stadt? Diese und weitere Fragen beantwortet Linda Fischer, stellvertretende Leiterin des Wissens-Ressorts bei ZEIT ONLINE. Die Unterstützer der Ukraine haben sich am Donnerstag zum letzten Mal unter der US-Präsidentschaft von Joe Biden auf der Militärbasis Ramstein getroffen. Besonders der Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar sorgt für Verunsicherung. Bei dem Treffen kündigte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Militärhilfen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar an. Wie die Europäer die USA ersetzen könnten und ob dazu genügend politischer Wille vorhanden ist, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Was noch? Erinnerungen an Rio Reiser, den König von Deutschland. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waldbrände in den USA: Flucht vor dem Feuersturm Waldbrände in Los Angeles: Die Feuer von Hollywood in Bildern Donald Trump: Stimmt das eigentlich, dass es für uns mit Trump schwieriger wird? Verteidigungspolitik: Diese Forderung ist gerade für die Grünen konsequent Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Donald Trumps Expansionspläne für die USA
08.01.2025 · 10 Min.
Der künftige US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag bei einer Pressekonferenz gefordert, die Verteidigungsausgaben der Nato-Länder von zwei auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Außerdem hat er erneut davon gesprochen, Kanada zum 51. Bundesstaat der USA zu machen und Grönland sowie den Panama-Kanal unter die Kontrolle der USA zu bringen. Wie ernst sind Trumps Vorhaben? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ordnet ein. Der designierte ÖVP-Chef Christian Stocker hat Sondierungsgesprächen mit der FPÖ zugestimmt. Es gebe jedoch Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit der FPÖ, etwa Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit, ein entschlossenes Auftreten gegen Antisemitismus sowie keine Abhängigkeit von Russland. Bis zum Regierungswechsel hat der amtierende ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg die Regierungsgeschäfte übernommen. CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz war heute bei der CSU-Winterklausur im Kloster Seeon zu Gast. Dort hat er sich erneut für einen grundlegenden "Politikwechsel" ausgesprochen, insbesondere in der Wirtschaftspolitik. Was das für den Wahlkampf von CDU und CSU bedeutet, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto. Die Waldbrände rund um Los Angeles in Kalifornien breiten sich weiter aus. Über 52.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden. Was noch? Deutschland – das Land der Hörbuch-Fans Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA: Trump fordert Erhöhung der Nato-Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent Donald Trump: Der nächste US-Präsident Österreich: Außenminister Alexander Schallenberg wird Übergangskanzler Österreich: FPÖ mit Regierungsbildung beauftragt Österreich: Was Europa droht, sollte Herbert Kickl Kanzler werden Bundestagswahl: Neuwahl im Februar Markus Söder: Alles muss sich ändern. Außer die Wurst, der Verbrenner und Söder Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union Kalifornien: Zwei weitere Waldbrände bei Los Angeles ausgebrochen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- FPÖ-Regierungsauftrag und die Lehren für Deutschland
08.01.2025 · 12 Min.
Monatelang haben die demokratischen Parteien in Österreich um eine Regierungsbildung ohne die rechtsnationale FPÖ gerungen. Nun zeigt sich, wie schnell eine solche politische Brandmauer in sich zusammenfallen kann. Am Montag beauftragte Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen die FPÖ mit der Regierungsbildung. FPÖ-Chef Herbert Kickl soll nun mit der konservativen ÖVP eine Bundesregierung bilden. Ist ein solches Szenario auch hier in Deutschland denkbar? Ferdinand Otto ist Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert er, ob man die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen kann und ob es in Deutschland passieren könnte, dass die viel beschworene Brandmauer gegen die AfD fällt und sie nach der Wahl im Februar an der neuen Regierung beteiligt sein könnte. Deutschland sei mittlerweile "Weltmeister" bei den Krankmeldungen, offenbar zahlen die Arbeitgeber jährlich 77 Milliarden Euro Lohnfortzahlung für kranke Arbeitnehmer. So hat es kürzlich Oliver Bäte, Chef des Versicherungskonzerns Allianz, vorgerechnet. Seine Forderung: Der sogenannte Karenztag soll wieder eingeführt werden. Arbeitnehmer würden dann am ersten Krankheitstag künftig keinen Lohn mehr erhalten. Carla Neuhaus ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob es legal ist, keinen Lohn zu bekommen, wenn man krank ist, und was es mit dem sogenannten Karenztag auf sich hat, der in den Siebzigern abgeschafft wurde. Und sonst so? Wie Freundschaften lebendig bleiben Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Österreich: FPÖ mit Regierungsbildung beauftragt Pressestimmen zur Regierungsbildung in Österreich: "Besser, man denkt gar nicht daran, was die Zukunft noch so bringt" Karenztag: Allianz-Chef fordert, Lohnzahlung am ersten Krankheitstag zu streichen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.