Neue alte Spitze: Wohin steuert die AfD jetzt?
05.07.2026 · 12 Min.
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Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert. Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei. Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt.
An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich dabei immer wiederholt hat.
Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen
Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat«
Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35 Badetote
Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise«
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- Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die Verteidigung
06.07.2026 · 12 Min.
Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten für das Regime haben. Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins Spiel Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere Alkoholpreise Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der Küste Jemens Ali Chamenei: Nur nicht weichen Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- AfD-Parteitag: Streit trotz Umfragehoch
04.07.2026 · 13 Min.
Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau. Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT, hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich zuschneidet. Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone 250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache US-Verfassung: We, the President Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Welche Krankschreibung kommt denn jetzt? (Update)
03.07.2026 · 11 Min.
Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen. Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.« Wie könnte also eine Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT. Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine Einschätzung zum Rücktritt. Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Link zur Folge: Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank? Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht wiederholen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.