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Regierungsrochade in der Ukraine

17.07.2025 · 12 Min.

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Über diese Folge

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die stellvertretende Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko mit der Regierungsbildung beauftragt. Sie soll Premierministerin werden und Denys Schmyhal ablösen, der künftig Verteidigungsminister werden soll. Dieser hatte seinen Rücktritt bereits formell eingereicht. Ziel ist es, die Wirtschaft der Ukraine zu stärken, die Rüstungsproduktion auszubauen und internationale Abkommen umzusetzen. Das Parlament, die Werchowna Rada, muss die neue Regierung noch bestätigen. Welche Ministerwechsel noch bevorstehen könnten, ordnet ZEIT-Autor Denis Trubetskoy ein. 

Angesichts der steigenden Zahl an Rentnern durch den Ruhestand der sogenannten Boomer-Generation schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen "Boomer-Soli" vor. Dabei soll die Sonderabgabe nach Informationen des "Spiegels" auf alle Alterseinkünfte oberhalb eines Freibetrags von 1.048 Euro monatlich erhoben werden und bis zu zehn Prozent betragen. Die Einnahmen sollen in ein zweckgebundenes Sondervermögen fließen und ausschließlich für die Umverteilung innerhalb des Rentensystems verwendet werden. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, erläutert den Vorschlag. 

 

Und sonst so? Musik wieder bewusst hören

 

Moderation und Produktion: Elise Landschek

Redaktion: Pia Rauschenberger

Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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Weitere Links zur Folge: 

Regierungswechsel in der Ukraine: Selenskyj will Ministerpräsident Schmyhal ablösen

Regierungsumbildung in Kiew: Ukraine: Vize-Ministerpräsidentin soll neue Regierung leiten

Krieg in der Ukraine: Mehr Politik als Wirtschaft: US-Rohstoffdeal mit der Ukraine

Die Lage im Überblick: Nato-Länder stützen ukrainische Rüstungsindustrie

Ukrainekrieg: Ukraine und USA unterzeichnen Rohstoffabkommen

Ukrainekrieg: Nach Trump-Gespräch: Selenskyj will Botschafterin wechseln

Babyboomer im Ruhestand: Mehr als 20.000 Neu-Rentner in 2024

Marcel Fratzscher: DIW-Präsident fordert höheres Renteneintrittsalter

Rentensystem: Experten schlagen "Boomer-Soli" zur Sicherung der Renten vor

Altersarmut: "Eine Rente kann ich mir nicht leisten"

Rente: Jeder Vierte erhält nach 45 Jahren weniger als 1.300 Euro Rente

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Weitere Folgen

  • Update: Zerbricht die israelische Regierung an der Wehrpflicht?

    17.07.2025 · 11 Min.

    Die ultraorthodoxe Schas-Partei hat sich in Israel aus der Regierung um Benjamin Netanjahu zurückgezogen. Am Dienstag hatte bereits das Parteienbündnis Vereinigtes Thora-Judentum (UTJ) seinen Austritt aus der Regierungskoalition erklärt. Nach Angaben israelischer Medien teilte die Schas-Partei mit, alle ihre Posten in der Regierung aufzugeben. Allerdings werde man Teil der Koalition bleiben, womit Netanjahu nicht zu Neuwahlen gezwungen ist. Grund für das Ausscheiden aus der Regierung seien Meinungsverschiedenheiten um einen Gesetzesvorschlag zur Wehrpflicht. Die streng religiösen Parteien fordern, dass ultraorthodoxe Juden auch in Zukunft von der verpflichtenden Einberufung zum Militärdienst ausgenommen sind. Die freie Nahostkorrespondentin in Tel Aviv Steffi Hentschke spricht über die israelische Regierungskrise. In London haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der britische Premierminister Keir Starmer einen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Damit wollen Deutschland und Großbritannien eine neue Grundlage für ihre Zusammenarbeit schaffen – fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. In dem Freundschaftsvertrag geht es vor allem um eine engere Abstimmung in der Außen- und Verteidigungspolitik und bei der Eindämmung irregulärer Migration. Der Auslandskorrespondent der ZEIT in London Jochen Bittner berichtet im Podcast über die genauen Inhalte des Freundschaftsvertrags. Außerdem im Update: Im südafrikanischen Durban hat das zweitägige G20-Treffen der Finanzminister gestartet. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vertritt Deutschland dort. Der stellvertretende Politik-Ressortleiter der ZEIT Mark Schieritz ordnet ein, was von dem Treffen erwartet werden kann. Und sonst so? Ein Libretto für den gefällten Robin-Hood-Baum. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Leonard Frick, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierung in Israel: Netanjahu kann diesen Konflikt nicht ewig vertagen Israel: Weitere Partei verlässt Netanjahus Regierung Benjamin Netanjahu: Krise der israelischen Regierung Friedrich Merz in London: Deutschland und Großbritannien unterzeichnen Freundschaftsvertrag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Wie der Fall Epstein Trump schadet

    16.07.2025 · 11 Min.

    Die Verschwörungserzählungen rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein setzen US-Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck. Im Wahlkampf hatte Trump noch versprochen, vermeintlich unter Verschluss gehaltene Dokumente des US-Justizministeriums zum Tod Epsteins veröffentlichen zu wollen. Trumps Justizministerin Pam Bondi will nun aber doch keine Akten veröffentlichen. Viele von Trumps Anhängern geben sich damit nicht zufrieden und fordern weiterhin die Herausgabe von Dokumenten. Wie sehr leidet nun Trumps Glaubwürdigkeit? Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Die Europäische Kommission hat für die zukünftigen Haushalte der EU Ausgaben in Höhe von zwei Billionen Euro vorgeschlagen. Um die Einnahmen zu steigern, plant die Kommission zudem, neue Finanzquellen zu erschließen. Unter anderem über die Tabaksteuer und eine Abgabe für Elektroschrott. Wie genau der Haushalt reformiert werden soll und wieso es so viel Kritik an dem aktuellen Vorschlag gibt, weiß Ulrich Ladurner, Brüssel-Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der Schnurrbart-Weltmeister und sein 1,80m-Bart. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Leonard Frick und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: FBI-Chef Kash Patel: Die Epstein-Liste! Welche Epstein-Liste? Michael Wolff: "Donald Trump war der beste Freund von Jeffrey Epstein" EU-Kommissionspräsidentin: Leyen oder leiden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Drusen gegen Beduinen – was ist los in Syrien?

    16.07.2025 · 14 Min.

    Im Süden Syriens sind bei Gefechten zwischen Drusen und Beduinen mehr als 200 Menschen gestorben. Die Kämpfe konzentrierten sich vor allem auf die Stadt Suweida, in der überwiegend ethnische Drusen leben. Das syrische Verteidigungsministerium setzte in dem Gebiet ebenfalls Truppen ein, Israel beschoss mit Raketen mehrere Panzer. Laut einem drusischen Vertreter gibt es inzwischen Verhandlungen zwischen den Drusengruppen und dem syrischen Verteidigungsministerium. Man sei nicht Gegner der Übergangsregierung, bekräftigten bereits am Montag religiöse Autoritäten der Drusen. Wie es genau zu den Kämpfen gekommen ist und wie sehr die Regierung das Land tatsächlich unter Kontrolle hat, erklärt Stella Männer. Sie berichtet als freie Korrespondentin aus und über die arabische Welt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmender Impfskepsis. "Wir sind extrem besorgt über Fehl- und Desinformationen zu Impfungen", sagte Kate O'Brien, Direktorin der Impfabteilung der WHO, bei der jährlichen Pressekonferenz zu den weltweiten Impfraten. Ihr Team und sie riefen vor allem Politiker sowie religiöse und andere Leitfiguren dazu auf, das Vertrauen in Impfungen zu stärken, anstatt es zu schwächen. Insbesondere bei Masern hat es im vergangenen Jahr in 60 Ländern schwere Ausbrüche gegeben, und auch bei Kinderimpfungen sind die Impfzahlen bisher nicht auf das Vor-Corona-Niveau von 2019 zurückgekehrt. Wie weit liegt die Welt bei den Impfquoten zurück? Und inwiefern trägt inzwischen sogar der US-Gesundheitsminister zur Impfskepsis bei? Diese und weitere Fragen beantwortet Jakob Simmank, Chefreporter der ZEIT für Gesundheit. Und sonst so? Was späte Sommerferien mit der DNA von Bayern zu tun haben. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Leonard Frick und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie suchen nach einer erstklassigen journalistischen Ausbildung? Dann bewerben Sie sich auf ein Redaktionsvolontariat bei der ZEIT! Weitere Links zur Folge: Syrische Stipendiaten: Sie werden zu Hause gebraucht Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine Rede sein" Masern-Ausbruch: "Meine Sorge ist, dass wir unsere Impfgegner-Bewegung exportieren" Robert F. Kennedy Jr.: Verrückt und trotzdem anschlussfähig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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