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Was jetzt?DIE ZEIT

Siegt wieder ein Rechtsextremer bei der Wahl in Rumänien?

04.05.2025 · 12 Min.

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In Rumänien finden heute erneut die Präsidentschaftswahlen statt. Eigentlich sollte das Ergebnis schon lange feststehen, doch das oberste Gericht des Landes hatte die Wahl Ende letzten Jahres für ungültig erklärt. Grund für die Annullierung war laut dem Gericht der bestätigte Verdacht auf russische Einmischung, bei dem insbesondere über die Plattform TikTok gezielte Wahlmanipulation betrieben wurde. Sieger der Wahl war der rechtsextreme Kandidat Călin Georgescu. Bei der Neuwahl darf er jedoch nicht mehr antreten. Stattdessen stellte die rechtsextreme Partei AUR George Simion als Spitzenkandidat auf. Die Wahl erregte internationale Aufmerksamkeit: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warf US-Vizepräsident JD Vance der EU starken "Demokratieverlust" vor. Wie Rumänien mit den Vorwürfen aus dem Ausland umgeht, welchen Einfluss der zunehmende Rechtsextremismus auf die Neuwahlen hat und welche internationalen Folgen ein Wahlsieg rechtsextremer Parteien haben könnte, analysiert Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT.

Wikipedia, die achtgrößte Website der Welt, gilt als bekannte und häufig genutzte Informationsplattform. Die Internetseite legt Wert auf Fakten – ein Grundsatz, den Elon Musk ihr abspricht. Für ihn sei die Plattform zu unglaubwürdig und nicht ausgewogen. Deshalb hetzt er seit Monaten gegen "Wokepedia" und versucht, Einfluss auf die Inhalte zu nehmen. Nicolas Killian aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich angeschaut, was hinter Musks Vorwürfen steckt, welche Zusammenhänge es zur Trump-Regierung gibt und welche Möglichkeiten Wikipedia hat, um sich abzugrenzen und seine Neutralität zu bewahren. 

 

Und sonst so: Das Dschungel-Matriarchat – Bonobo-Weibchen verbünden sich

 

 

Moderation und Produktion: Erica Zingher

Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

 

Weitere Links zur Folge:

Präsidentschaftswahl in Rumänien: Gewinnt ein Rechtsextremist die Wiederholungswahl in Rumänien?

Rumänien: Präsidentschaftswahl in Rumänien muss wiederholt werden

Călin Georgescu: Rechtsextremer Politiker nicht für Wahl in Rumänien zugelassen

Präsidentenwahl in Rumänien: Rechtsradikaler George Simion könnte es in die Stichwahl schaffen

Münchner Sicherheitskonferenz: J. D. Vance unterstellt "Demokratieverlust" in Europa

Wikipedia: Angriff auf das Wissen der Welt

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    Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos. Durch die nationalsozialistische Herrschaft sind Schätzungen zufolge 65 Millionen Menschen gestorben – darunter sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Heute leben laut der Jewish Claims Conference noch 220.800 Jüdinnen und Juden, die die NS-Verfolgung überlebt haben. Es ist die letzte Generation von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Für diesen Podcast haben wir drei Überlebende getroffen. Als der Krieg endete, waren sie zwölf, acht und fünf Jahre alt. Sie erzählen uns, wie ihr Leben vor dem Krieg aussah, welche Ängste sie während der Verfolgung erlebten – und welche sie bis heute begleiten. In dieser Folge von Was jetzt? – Spezial erzählen Janine Webber, Pedro Buchwald und Hélène Gutkowski von ihrer Kindheit im Krieg, ihre Sorgen im Hinblick auf den wachsenden Antisemitismus und darüber, was ihnen trotz allem Hoffnung gibt. "Für mich ist es am schwierigsten zu sagen: Ich liebe dich" Janine Webber anlässlich des Holocaust-Gedenktags 2018 Recherche & Skript: Anna Kemper Moderation & Skript: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Sounddesign: Joscha Grunewald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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