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Was jetzt?DIE ZEIT

Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?

06.04.2026 · 12 Min.

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Über diese Folge

Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe begünstigen die Falschen. Warum?

Nirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000 Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen, die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein.

Und sonst so? Ziege statt Hase

Moderation und Produktion: Moses Fendel

Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz

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Weitere Links zur Folge:

Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht

Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise

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    Männer im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik: Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT. Trump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen 30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen. Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda. Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika. Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte zusammen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben" Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte! Ostkongo: Belagert, nicht befreit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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    05.04.2026 · 11 Min.

    Auch an den Osterfeiertagen hat Israel im Libanon Angriffe durchgerührt. Israels Armee greift dabei vor allem die Vororte der Hauptstadt Beirut an, in denen die Hisbollah mutmaßlich viele Unterstützerinnen und Unterstützer hat. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, etwa 30 Kilometer libanesisches Staatsgebiet bis zum Fluss Litani besetzen zu wollen. Für die ZEIT berichtet Stella Männer aus dem Libanon, wieso viele Christen ihre Häuser nicht verlassen wollen und wie sehr die Hisbollah tatsächlich geschwächt ist. Russland hat seit Beginn des Krieges Zehntausende Kinder aus der Ukraine entführt. Es handele sich um Waisen, lautet die russische Propaganda. Das ist jedoch falsch, viele Kinder sind den Familien entrissen. Eine Mutter, die es geschafft hat, nach vier Jahren Krieg ihre Kinder aus russischer Entführung zu befreien, ist Tetjana Petriw. Ihre zwei Kinder sind die einzigen von einer größeren Gruppe an Kindern, die es zurückgeschafft haben. Wie Petriw es geschafft hat, ihre Kinder zurückzuholen und wieso Russland sie entführt hat, berichtet Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in der Ukraine. Und sonst so? Gottgleiche Leistung: Jurastudent schafft 18 Punkte in Examensklausur. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende" Libanon: "Es herrschte totale Panik" Verschleppte Kinder in Russland: Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage Ukraine: "Die Gehirnwäsche stürzt die Kinder in eine schwere Krise" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Spezial: "Der Koch von Gaza" – Warum musste Chef Mahmud sterben?

    04.04.2026 · 32 Min.

    Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche und versorgt hunderte Familien mit Essen. Im November 2024 wird er getötet. Wahrscheinlich gezielt. Die Suche nach dem Warum führt bis in die düstere Zukunft der Kriegsführung. "Der Koch von Gaza" ist der neue Doku-Podcast der ZEIT. Hören Sie hier die erste Folge. Wenn Sie danach weiter hören möchten, geht das unter den folgenden Links. Auf Spotify: https://open.spotify.com/show/428btoczsaHReYY4AhD2YT?si=7c850a46ddcb433c Auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-koch-von-gaza/id1886096638 Auf zeit.de unter www.zeit.de/koch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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