WJ
Was jetzt?DIE ZEIT

Sprengstoffdrohne in Leipzig: Nur knapp an der Katastrophe vorbei (Update)

06.08.2026 · 10 Min.

Folgen-Webseite

Über diese Folge

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle läuft die Debatte über den Schutz deutscher Flughäfen vor Angriffen aus der Luft. Entdeckt wurde die Drohne in der Nacht zum Mittwoch von einem Flughafenmitarbeiter. Die Drohne wurde in der Nähe eines ukrainischen Transportflugzeugs zu Boden gebracht. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als hybrides Anschlagsszenario. Was hinter dem Vorfall steckt und wie es überhaupt dazu kommen konnte, erklärt Anne Hähnig, die das Politikressort der ZEIT leitet.

Vor dem Landgericht Berlin hat der Prozess gegen einen 68-jährigen Mann begonnen. Er soll zwischen 2016 und 2022 insgesamt 14 Frauen nach dem Kennenlernen über Onlinedating-Plattformen mit Schlafmitteln und Alkohol betäubt und dann vergewaltigt und teils gefilmt haben. Angeklagt ist er in 22 Fällen. Viele der betroffenen Frauen erfuhren erst durch sichergestellte Videos von den mutmaßlichen Taten. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Angeklagten eine langjährige Freiheitsstrafe sowie Sicherungsverwahrung. Wie der Prozessauftakt verlief, berichtet Nina Monecke, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

Außerdem im Update: Nach neuen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind zwischen dem 22. und 28. Juni rund 9.600 Menschen in Deutschland an den Folgen extremer Hitze gestorben. Gesundheits- und Umweltverbände fordern daher einen stärkeren Hitzeschutz sowie einen nationalen Hitzegipfel.

 

Und sonst so: Polizist tarnt sich als Baum

 

Moderation und Produktion: Imre Balzer

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.

 

Weitere Links zur Folge: 

Flughafen Leipzig/Halle: Was wir über die Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle wissen

Flughafen Leipzig/Halle: Dobrindt spricht nach Drohnenvorfall von »neuer Gefahrenqualität«

Flughafen Leipzig/Halle: Drohne auf Flughafen Leipzig hatte laut Polizei eine Sprengvorrichtung

Sexuelle Gewalt: Mann aus Berlin soll zahlreiche Frauen sediert und vergewaltigt haben

Christina Clemm: »Nicht nur die Scham, sondern die Angst muss die Seite wechseln«

Extremwetter: RKI meldet rund 9.600 Tote allein durch extrem heiße Juniwoche

München: Lebenslange Haft nach Autoanschlag auf Gewerkschaftsdemo

Hitzetote: Hitze – die unterschätzte Gefahr

Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen.

Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.

Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Diesen Podcast durchsuchen

Finde Themen, Personen und Marken, über die in Was jetzt? gesprochen wurde.

Weitere Folgen

  • Feiert der Zivildienst bald sein Comeback?

    07.08.2026 · 12 Min.

    Die Bundesregierung bereitet derzeit die Grundlagen für einen möglichen neuen Zivildienst vor. Hintergrund ist eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht, für die auch ein Ersatzdienst für Wehrdienstverweigerer geschaffen werden müsste. Das Familienministerium will seine Pläne nach der Sommerpause vorstellen. Opposition und Sozialverbände äußern Kritik und warnen davor, dass ein verpflichtender Zivildienst als kostengünstiger Ersatz für sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze dienen könnte. Was an dieser Kritik dran ist und ob es überhaupt genügend Einsatzplätze gibt, erklärt Clara Suchy, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Nach dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 beginnt Syrien mit der Aufarbeitung jahrzehntelanger Menschenrechtsverbrechen. Tausende Familien suchen weiterhin nach Angehörigen, die während der Herrschaft von Baschar al-Assad verschwunden sind. Die neue syrische Führung hat Kommissionen für Menschenrechtsverletzungen und die Suche nach Vermissten eingerichtet. Zudem werden ehemalige Vertreter des Assad-Regimes festgenommen. Viele Betroffene kritisieren jedoch, dass die Aufarbeitung zu langsam vorangeht und nicht alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Wie die Menschen in Syrien damit umgehen, erläutert ZEIT-Autorin Andrea Backhaus. Und sonst so? US-Forscherin entwickelt Springseil-Maschine Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Zivildienst: Bundesregierung soll Grundlagen für neuen Zivildienst vorbereiten Personalprobleme der Bundeswehr: Wer soll denn die Panzer künftig fahren? Kriegsdienstverweigerung: Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist stark gestiegen Soziale Pflichtzeit: Steinmeiers Idee vom Pflichtdienst ist zynisch Was jetzt? / Syrien: Was der Sturz Assads für den Nahen Osten bedeutet Syrien: »Diese Kriminellen haben selbst vor Babys nicht Halt gemacht« Syrien: Ein magischer Moment Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine Rede sein" Syrien: Menschenrechtler fordern Ende der Gewalteskalation in Syrien Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Der Rhein-Pegel sinkt, die Schifffahrt leidet

    06.08.2026 · 13 Min.

    Im Rhein, einer der wichtigsten europäischen Wasserstraßen, sind die Wasserstände derzeit so niedrig wie noch nie. Schiffe müssen ihre Ladung drastisch reduzieren, Lieferungen verzögern sich oder fallen komplett aus. Wirtschafts- und Umweltjournalistin Maike Rademaker erklärt im Podcast, wie die Politik reagiert und ob sich die Lage in den nächsten Wochen verbessern könnte. Laut Recherchen des Investigativressorts der ZEIT sollen russische Agenten einen Mordanschlag auf den deutschen Rüstungsunternehmer Stefan Thumann geplant haben. Sicherheitsbehörden warnen deshalb davor, dass Deutschland einer neuen Stufe der russischen Eskalation ausgesetzt ist. Hannah Knuth aus dem ZEIT-Investigativressort erklärt im Podcast, welche Ziele Russland mit diesen möglichen Angriffen verfolgt und wie die Politik die Gefahr einschätzt. Und sonst so? Warum wir Sonnencreme zu sehr vertrauen. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Schifffahrten bei Niedrigwasser: So niedrig steht das Wasser in Donau, Elbe und Rhein Niedrigwasser: Energieexperte hält Kraftwerksausfälle in Deutschland für möglich Niedrigwasser: Krisenstab soll sich um beeinträchtigte Schifffahrt kümmern Russland: Nächste Stufe: Mord? Russland: Das System Putin in einer Grafik Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Aufstand gegen das Rentenpaket (Update)

    05.08.2026 · 11 Min.

    Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (allesamt CDU) fordern, die sogenannte Rente mit 63 beizubehalten. Inzwischen unterstützen auch vier Ministerpräsidenten der SPD die Forderung. Der stellvertretende Wirtschaftschef der ZEIT, Kolja Rudzio, erklärt, ob die Rentenreform auch ohne die Abschaffung finanzierbar ist. Sieben Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe »Letzte Verteidigungswelle« wurden zu Haftstrafen zwischen eineinhalb und fünf Jahren verurteilt. Die Gruppe soll Anschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen geplant haben. Politikredakteur Christoph Heinemann ordnet ein, was die junge Gruppe so gefährlich gemacht hat und ob das Urteil der Bedrohung gerecht wird. Außerdem im Update: Am Flughafen Leipzig/Halle wurde möglicherweise ein Anschlag mit einer Drohne verhindert. Und sonst so? Gratis Eis im Freibad für Note 6 im Zeugnis. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rente mit 63: Bitte bloß nicht wieder das Rentenpaket aufschnüren! Sozialreformen: CDU-Ministerpräsidenten fordern mehr Rücksicht auf Ostdeutschland Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt Oberlandesgericht Hamburg: Mitglieder der »Letzten Verteidigungswelle« zu Haftstrafen verurteilt "Letzte Verteidigungswelle": Er war 13 und sah sich als Leiter der Gestapo Flughafen Leipzig/Halle: Was sich in der Nacht am Leipziger Flughafen ereignete Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Alle Folgen von Was jetzt?