Syrien ohne Assad
09.12.2024 · 14 Min.
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In Syrien ist in der Nacht auf Sonntag die Herrschaft von Baschar al-Assad beendet worden. Die islamistische HTS-Miliz drang mit Verbündeten in einer mehrtägigen Großoffensive bis in die Hauptstadt Damaskus vor. Die Rebellen verkündeten daraufhin den "Beginn einer neuen Ära für Syrien“. Assad selbst verließ das Land mit dem Flugzeug. Wieso brach Assads Regime am Ende so schnell zusammen? Und wie sieht eine mögliche Zukunft des Landes aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Nahostexpertin Kristin Helberg für ZEIT ONLINE.
Die Bezahlkarte für Geflüchtete solle vor allem Bürokratie reduzieren, hieß es immer wieder von Politikern. Recherchen von ZEIT ONLINE und FragDenStaat zeigen nun aber, dass intern ganz andere Motive eine Rolle spielten. Die interne Kommunikation von Bund und Ländern belegt: Die Bundesländer wollten Geflüchtete stattdessen massiv einschränken. Wie die Länder das genau planten und wo Ämter jetzt zusätzlich belastet werden, weiß Christina Schmidt, Redakteurin bei ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Albatross findet neue Liebe und legt mit 74 Jahren noch ein Ei.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Syrien: Ein magischer Moment
Machtwechsel in Syrien: So feiern die Syrer das Ende Assads
Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos versinkt?
Bezahlkarte für Geflüchtete: Wie die Bezahlkarte Geflüchtete einschränken soll
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- Update: Einen Tag nach Assads Sturz beginnt die Migrationsdebatte
09.12.2024 · 11 Min.
Während sich die Lage in Syrien nach dem Sturz von Diktator Baschar al-Assad rasant weiterentwickelt, hat in Deutschland die Debatte über das Schicksal syrischer Geflüchteter begonnen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat mitgeteilt, vorerst nicht mehr über Asylanträge von Syrerinnen und Syrern zu entscheiden. Nach dem Sturz von Baschar al-Assad sei die Lage in Syrien zu unübersichtlich. Mehrere Politiker haben sich bereits dazu geäußert, wie es mit syrischen Geflüchteten in Deutschland weitergehen soll. Politikredakteurin Katharina Schuler ordnet die Debatte im Podcast ein. Der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz ist zum zweiten Mal seit Kriegsbeginn in die Ukraine gereist. In Kyjiw hat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und sein Versprechen wiederholt, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Außerdem fordert er eine Kontaktgruppe, die nach dem bevorstehenden Wechsel in der US-amerikanischen Regierung die europäische Unterstützung der Ukraine koordiniert. 2024 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat der EU-Klimawandeldienst Copernicus berichtet. Wie die Daten zeigen, dürfte 2024 auch das erste Jahr werden, in dem es durchschnittlich mehr als 1,5 Grad Celsius wärmer war als im vorindustriellen Mittel. Was noch? O Tannenbaum, o Tannenbaum, wann erhältst du Einzug ins Wohnzimmer? Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien: Rebellengruppen wollen bald neue Regierung bilden Migration: Bamf stoppt Entscheidungen über Asylanträge von Syrern Migration: Jens Spahn fordert Startgeld und Charterflüge für heimkehrende Syrer Ukrainekrieg: Friedrich Merz ist nach Kyjiw gereist Ukraine-Krieg: Friedrich Merz fordert bei Besuch in Kyjiw europäische Kontaktgruppe Ukraine-Krieg: Merz für weitere konsequente Unterstützung der Ukraine Erderwärmung: 2024 wird wohl wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Was jetzt?" live in Berlin: Der große Jahresrückblick 2024 am 15. Dezember
08.12.2024 · 2 Min.
Am 15. Dezember um 11 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin. Wir sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Redaktion über die Themen des Jahres. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Hosts von "Was jetzt?" bei Glühwein oder Punsch zu treffen. Tickets unter www.zeit.de/finale Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Russlands Kriegswirtschaft boomt, doch der Rubel stürzt ab
08.12.2024 · 12 Min.
Russlands Währung, der Rubel, verliert weiter an Wert: Im November fiel er auf den tiefsten Stand seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022. Mittlerweile, im dritten Kriegsjahr, ist die Inflation für die Russinnen und Russen im Alltag mehr als spürbar. Wird diese Krise eine Gefahr für die Herrschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Michael Thumann leitet als außenpolitischer Korrespondent das Moskauer Büro der ZEIT. Im Podcast berichtet er, was die Preissteigerungen für die Menschen in Russland bedeuten und warum der Rubel immer weiter an Wert verliert. Spaniens Wirtschaft wächst so stark wie keine andere in Europa. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die spanische Wirtschaftsleistung um 3,4 Prozent. Auch im dritten Quartal legte sie mit einem Plus von 0,8 Prozent deutlich zu. Spanien ist mittlerweile so etwas wie der europäische Wachstumsmotor. Es ist nicht nur der Tourismus, der Spaniens Wirtschaft florieren lässt. Was macht Spanien anders als der Rest Europas? Julia Macher berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Im Podcast analysiert sie, was die Gründe für das Wirtschaftswachstum in Spanien sind und ob das Land seine wirtschaftliche Stärke auch in Zukunft sichern kann. Und sonst so? Fehlende Wolken begünstigen Erderwärmung Moderation: Azadê Peşmen Redaktion und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine Russische Wirtschaft: Wie lange hält Russland das durch? Ökonomie in Spanien: Das spanische Wirtschaftswunder Spanien: Tote und Vermisste nach Unwettern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.