Thüringer BSW zerfällt – was Sachsen-Anhalt damit zu tun hat (Update)
04.09.2026 · 11 Min.
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In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.
In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden. Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe. Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein.
Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus
Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen weiterregieren
Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen
Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert werden muss«
Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk wissen
Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues Sicherheitszentrum einrichten
Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem »Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen
Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?
Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu
Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht
TikTok: Wie wird man GeoGuessr?
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- Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastet
05.09.2026 · 13 Min.
In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet ZEIT-Autorin Julia Macher ein. Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. An unserer Podcastumfrage können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta Vorwürfe gegen Russland und Israel Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert? Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische Migrationspolitik Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Volkswagen: Wende in Wolfsburg
04.09.2026 · 13 Min.
»Ein starkes Signal für die Zukunft des Volkswagenkonzerns«, sagt Unternehmenschef Oliver Blume; Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) sieht in der Einigung ein »zukunftsfähiges Konzept«: Überraschend hat sich der Aufsichtsrat von Europas größtem Autohersteller am späten Abend auf ein Sanierungskonzept geeinigt. Demnach wird gekürzt bei Investitionen, bei der Modellpalette – und beim Personal. Konzernweit sollen rund 50.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Was hat das für Folgen, wie sieht die Zukunft der deutschen VW-Werke aus? Wie kam es nach dem heftigen Machtkampf innerhalb des Konzerns so überraschend zu der Einigung? Fragen dazu an Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Giorgia Meloni führt die am längsten ununterbrochen amtierende italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946. Keine der Regierungen vor ihr hielt vier Jahre durch. Ihre Partei Fratelli d’Italia liegt in Umfragen weiterhin vorn. Die politische Stabilität ihrer Regierung hängt unter anderem mit Melonis starker Stellung innerhalb der Koalition, der wirtschaftlichen Entwicklung und ihrer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zusammen. Warum Melonis Regierung so viel Zustimmung erhält und wodurch sie sich von früheren italienischen Regierungen unterscheidet, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Und sonst so? Möwen klauen Millionen Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Volkswagen: Ein Machtkampf, so erbittert wie nie VW-Werk in Emden: Lies will VW-Werk in Emden mit Ausbau der E-Auto-Produktion retten Krise der Automobilindustrie: Volkswagen sieht keine wirtschaftliche Perspektive für Werk Hannover Sparkurs bei Volkswagen: IG-Metall-Vorsitzende wirft VW-Chef schwere Fehler vor Volkswagen: Unversöhnlich, bis zu welcher Eskalation? Volkswagen: Phönix in der Asche Giorgia Meloni: Liebe Grüße, Giorgia und Mette Giorgia Meloni: Die stabilste Regierung seit Jahrzehnten – geführt von einer Rechten Giorgia Meloni: Alles für die Hegemonie Giorgia Meloni: Schwestern Italiens Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Deutschland setzt ein Zeichen – versteht Putin es auch? (Update)
03.09.2026 · 10 Min.
Die deutsch-russischen Beziehungen haben sich weiter verschärft. Die Bundesregierung machte Russland für den gescheiterten Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen verantwortlich. Inzwischen wurden zwei Verdächtige festgenommen. Russland weist die Vorwürfe zurück. Außenminister Johann Wadephul kündigte zudem die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin an. Russland reagierte darauf mit der Anordnung, die drei verbliebenen Goethe-Institute im Land zu schließen. Ob die Botschaft der Bundesregierung in Moskau ankommt, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT in Moskau. Das Münchner ifo Institut erwartet für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 1,4 Prozent. Damit fällt die Prognose deutlich positiver aus als in den vergangenen Jahren, in denen die deutsche Wirtschaft weitgehend stagnierte. Auch andere Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einer Erholung. Zugleich weisen sie darauf hin, dass die weitere Entwicklung von steigenden privaten Investitionen und einem stärkeren Konsum abhängt. Was hinter der verbesserten Prognose steckt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: In München sind in der Nacht mehrere Brandsätze auf eine Baustelle geworfen worden. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die US-amerikanische Journalistin und Feministin Gloria Steinem ist im Alter von 92 Jahren in New York gestorben. Steinem galt als eine der einflussreichsten Stimmen der US-Frauenbewegung. Warum das so war, erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT. Und sonst so? Schnell weg mit dem Rattentaxi Korrekturhinweis: In der Folge haben wir das RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung versehentlich falsch bezeichnet, wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Deutsch-russische Beziehungen: Russlands neuer Lieblingsfeind ist … Deutschland Konflikt mit Russland: Soll das denn ewig so weitergehen? Claudia Major: »Für Putin ist dieser Herbst ein Moment der europäischen Schwäche« Drohnenangriff bei Leipzig: Johann Wadephul dringt auf weitere EU-Sanktionen gegen Russland Wladimir Putin: Er denkt nur an das eine Drohnenvorfall: Russische Regierung kündigt Schließung von Goethe-Instituten an Konjunkturprognose für Deutschland: Nächste Institute erhöhen Wachstumsprognose Deutsche Wirtschaft: Kommt jetzt doch der Aufschwung? Wirtschaft: Deutschland exportierte im Juni mehr Waren als je zuvor Gloria Steinem: Feministin Gloria Steinem ist tot Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.