Update: Formiert sich unter den Republikanern Widerstand gegen Trump?
20.06.2025 · 10 Min.
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Innerhalb der nächsten zwei Wochen möchte US-Präsident Donald Trump entscheiden, ob die USA in den Krieg zwischen dem Iran und Israel eingreifen sollen. Wie ernst man seine Ankündigung nehmen kann, ob sich innerhalb der Republikaner ein Widerstand gegen den Präsidenten formiert und was ein Eingreifen der USA sowohl für den Iran als auch für Trump bedeuten würde, analysiert ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble.
Auf Trumps Entscheidung will Europa währenddessen nicht warten. In Genf haben sich heute Außenminister Johann Wadephul, seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gemeinsam mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi getroffen.
Was noch? Gegen steigende Freibadpreise: ein Schwimmbad für die Nachbarschaft im Garten.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Israel-Iran-Krieg: Donald Trump will binnen zwei Wochen über Kriegseintritt entscheiden
"OK, America?" / Israel-Iran-Krieg: Die MAGA-Ideologen wollen keinen Krieg
Atomprogramm: Wadephul und europäische Kollegen treffen iranischen Außenminister
Maskenbeschaffung durch Jens Spahn: Bundesgesundheitsministerin will Maskenbericht über Spahn vorlegen
Jens Spahn: Die Selbstermächtigung des Jens Spahn
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- Sind die CSDs in Gefahr?
21.06.2025 · 11 Min.
Der Christopher Street Day in Eberswalde wird dieses Jahr von einem mutmaßlich rechtsextremen Angriff überschattet. Im knapp zwanzig Kilometer entfernten Bad Freienwalde hat am vergangenen Sonntag eine Gruppe von zehn bis fünfzehn Personen eine Veranstaltung des Bündnisses "Bad Freienwalde ist bunt" auf dem Marktplatz angegriffen. Vier Teilnehmende wurden leicht verletzt. Außerdem darf das Regenbogen-Netzwerk der Bundestagsverwaltung nicht mehr am CSD teilnehmen. Grund dafür: die Neutralitätspflicht der Staatsbeamten. Ob CSDs in diesem Jahr vor dem Hintergrund rechter Angriffe noch stärker von der Polizei geschützt werden müssen, beantwortet Valerie Schönian, Autorin der ZEIT im Leipziger Büro, im Podcast. Im Iran galt ein Sturz des Regimes lange als unvorstellbar. Seit dem Angriff Israels auf den Iran scheint das Unmögliche nicht mehr so abwegig. Dennoch bleibt die Frage, was nach einem Umsturz mit dem Land passieren würde. Trotz strenger Unterdrückung existiert im Iran eine Opposition. Allerdings ist diese zersplittert, unorganisiert und von gegenseitigem Misstrauen geprägt. ZEIT-ONLINE-Redakteur Omid Rezaee, erläutert, aus welchen unterschiedlichen Gruppierungen die Opposition besteht, was sie von der aktuellen Regierung fordern und wie sie sich zum Krieg mit Israel positionieren. Und sonst so: Ein Rentner und sein Auto auf der Spanischen Treppe Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bad Freienwalde: "Wer will denn wen jetzt verurteilen und wofür?" Christopher Street Day: CSD-Veranstalter warnen vor rechter Gewalt und Angst Christopher Street Day: CSD in Eberswalde unter erhöhtem Polizeischutz Neutralitätspflicht: Wer ist hier bitte nicht neutral? Iranische Opposition: Wer auf das Ende des Regimes setzt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Am Verhandlungstisch: EU-Minister treffen den iranischen Außenminister
20.06.2025 · 11 Min.
In Genf will sich am heutigen Freitag Außenminister Johann Wadephul (CDU) zusammen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Viel ist über das geplante Treffen nicht bekannt, laut den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters werden sich die Außenminister der drei EU-Staaten zunächst mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas abstimmen. Danach soll das Gespräch mit Außenminister Araghtschi folgen. Die Gespräche sollen vor allem ein Ziel haben: Der Iran muss garantieren, sein Atomprogramm nur für zivile Zwecke zu nutzen. Doch wie viel Einfluss haben die Europäer überhaupt noch im Nahen Osten? Matthias Naß ist internationaler Korrespondent bei der ZEIT und spricht im Podcast über Chancen und Herausforderungen dieses Vorstoßes. Erfolgreich werden kann auf TikTok theoretisch jede und jeder. Wer heute ein Video hochlädt, kann schon morgen berühmt sein. Geld verdient hat man mit einem viralen Video aber noch nicht automatisch. Haben Influencer bisher vor allem von Werbepartnerschaften profitiert, so hat TikTok engagierten Nutzerinnen und Nutzern inzwischen eine weitere Möglichkeit eröffnet – zumindest theoretisch. Denn die Plattform hat ein Belohnungsprogramm eingeführt. Mehrere Tausend Euro, gaukelt TikTok den Usern vor, seien auf diese Weise in wenigen Wochen möglich. Doch wegen angeblicher Sicherheitsprobleme wird das Geld häufig nicht ausgeschüttet. Johanna Jürgens, Wirtschaftsredakteurin bei der ZEIT, hat recherchiert, ob dahinter ein System steckt. Und sonst so? Seekuh-Alarm Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Constanze Kainz, Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Israel-Iran-Krieg Johanna Jürgens: Monetarisierung auf TikTok Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wie die Urananreicherung im Iran funktioniert
19.06.2025 · 10 Min.
In der Nacht zum Donnerstag hat die israelische Armee erneut Atomanlagen im Iran angegriffen. Unter der Begründung, das iranische Regime an der Entwicklung einer Nuklearwaffe hindern zu wollen, attackiert Israel den Iran seit dem 13. Juni. Das iranische Regime gibt an, mit seinem Atomprogramm zivile Zwecke zu verfolgen. Zentral für ein Kernwaffenprojekt wäre die Anreicherung von spaltbarem Material, beispielsweise Uran. Doch wie kann man das chemische, radioaktive Element anreichern – und wie viel Prozent Anreicherung wäre für eine Atombombe vonnöten? Wie die iranischen Anreicherungs-Anlagen gesichert sind und was es bräuchte, um sie zu zerstören, erklärt der ZEIT Wissen-Redakteur Stefan Schmitt im Podcast. Bei einem iranischen Raketenangriff am Donnerstagmorgen ist das israelische Soroka-Krankenhaus getroffen worden. Nach Angaben des Krankenhauses wurde das Gebäude teils stark beschädigt, mehr als 65 Menschen wurden dabei verletzt. Das iranische Regime rechtfertigte den Angriff mit der Behauptung, Israel habe das Krankenhaus militärisch genutzt. Israels Militär wies dies zurück. Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte das iranische Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei für die Attacke verantwortlich: Chamenei dürfe nicht “weiter existieren”, so Katz. Gleichzeitig griff Israel in der Nacht Geflüchtetenunterkünfte im Gazastreifen an, 69 Menschen sollen dabei getötet worden sein. Außerdem im Update: Der ehemalige Ministerpräsident Thüringens, Bodo Ramelow, hat damit gedroht, die Partei “Die Linke” zu verlassen. Grund dafür sei der Linken-Landesparteitag am vergangenen Wochenende: Dort kam mehrmals die Forderung nach einem Kurswechsel der Partei auf. Außerdem wurde die bisherige Parteispitze ausgewechselt. Was noch? Drehbuch für 195.000 Euro versteigert. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Emma Graml, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Atomanlage Fordo: Wie Israel die Atomfestung des Iran vernichten könnte Irans Atomprogramm: Tausende Zentrifugen voller Uran Israel-Iran-Krieg: Israelische Armee meldet Angriff auf Reaktoranlagen bei Teheran Liveblog: Israel weist iranische Behauptungen über Soroka-Krankenhaus zurück Israel Katz: Israels Verteidigungsminister droht Ali Chamenei Israel-Iran-Krieg: Viele Verletzte nach Raketenangriff auf Krankenhaus in Israel Die Linke: Bodo Ramelow hadert mit Kurs der Linken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.