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Was jetzt?DIE ZEIT

Update: Israel greift Ewin-Gefängnis im Iran an

23.06.2025 · 10 Min.

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Über diese Folge

Das israelische Militär hat am Montag erneut die iranische Hauptstadt Teheran angegriffen – darunter auch das Ewin-Gefängnis, in dem zahlreiche Oppositionelle inhaftiert sind. Omid Rezaee, Volontär bei ZEIT ONLINE, ordnet den Angriff im Podcast ein.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat sich am Montag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, um über das weitere Vorgehen im Krieg mit Israel zu sprechen. Putin hatte den Angriff der USA auf die Atomanlagen im Iran zuvor verurteilt und sicherte dem Iran Russlands Unterstützung zu. Über das russisch-iranische Verhältnis spricht im Podcast der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann.

Außerdem im Update: Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Wie sicher Minderheiten unter der Übergangsregierung in Syrien sind, schätzt Yassin Musharbash ein, der Syrien und die Region für DIE ZEIT beobachtet.

Was noch? Würden Sie das Abi heute noch schaffen?

 

Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

Redaktion: Jannis Carmesin

Mitarbeit: Emma Graml

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

Abbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das Gespräch mit Putin

Iran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen

Regime im Iran: Welche Optionen hat jetzt der Iran?

Iran: Israel greift Gefängnis für politische Häftlinge in Teheran an

Syrien: Mehrere Tote nach Selbstmordanschlag in Kirche in Syrien

Nahost: Israel: "Regimeziele im Herzen Teherans" angegriffen

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  • Der Gipfel, bei dem alles mit allem zusammenhängt

    24.06.2025 · 12 Min.

    In Den Haag beginnt der Nato-Gipfel. 32 Mitgliedstaaten beraten dort über die Zukunft des Militärbündnisses. Im Mittelpunkt steht die geplante, historische Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Auf Druck der USA sollen die Bündnispartner deutlich mehr Geld in Militär und Infrastruktur investieren. Doch trotz dieser Einigkeit bleibt die Unsicherheit groß, ob sich die europäischen Partner weiterhin auf die USA als Partner verlassen können. Zusätzlich sorgt der US-Angriff auf den Iran für diplomatische Spannungen und wirft sicherheitspolitisch brisante Fragen auf: Könnte die Nato in den Konflikt hineingezogen werden? Und was würde das für Deutschland und die Bundeswehr bedeuten? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT Online mit Schwerpunkt USA, berichtet im Podcast über die größten Sorgen der Nato und was ein realistischer Erfolg des Gipfels für Europa wäre. Fünf Prozent – so viel will Deutschland künftig für Verteidigung ausgeben, gemessen an der eigenen Wirtschaftsleistung. Darauf haben sich auch die Nato-Mitgliedsstaaten als neue Zielmarke geeinigt. Mit diesem Versprechen reist Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zum Nato-Gipfel in Den Haag an – ein klares Bekenntnis zum Militärbündnis und zur sicherheitspolitischen Zeitenwende. Doch woher sollen diese rund 220 Milliarden Euro jährlich eigentlich kommen? Neben Geld fehlt es der Bundeswehr weiterhin an Ausrüstung und vor allem an Personal. Kann das geplante Wehrdienstgesetz mit einer möglichen Teilwehrpflicht dem entgegenwirken? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent für ZEIT und ZEIT Online. Im Podcast erklärt er, wie realistisch die Zusagen des Verteidigungsministers an die Nato sind und welche Probleme Deutschland lösen muss, um sie einzuhalten. Und sonst so? Die Bogong-Motte orientiert sich beim Fliegen an der Milchstraße. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nato-Gipfel: Stimmt es, dass die Nato nicht genug für Rüstung ausgibt? Abschreckung gegen Russland: Nato-Gipfel bemüht um Donald Trump Nato: Europäische Interessen? Kümmern ihn nicht Verteidigungsbündnis: Nato-Mitglieder einigen sich auf neues Ausgabenziel bei Verteidigung Bundeswehr: Pistorius will bei zu wenigen Freiwilligen Wehrpflicht aktivieren Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Nach dem Angriff der USA auf den Iran

    23.06.2025 · 13 Min.

    "Kein anderes Militär in der Welt hätte tun können, was wir heute Nacht getan haben. Nicht mal ansatzweise", sagte US-Präsident Donald Trump nach dem Angriff auf das iranische Atomprogramm in der Nacht zum vergangenen Sonntag. Irans wichtigste nukleare Anreicherungsstätten seien "komplett und total zerstört" worden. Das iranische Regime bestätigt den Angriff, schweigt aber bislang zum genauen Ausmaß. Es ist ein Angriff, der die angespannte Lage im Nahen Osten auf eine neue Eskalationsstufe hebt – mit unklaren Folgen für die Region. Wie ist die Lage – militärisch, politisch, gesellschaftlich – nach dem US-Angriff? ZEIT-Redakteur Hauke Friederichs ordnet die militärische Dimension des US-Schlags ein. Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, analysiert die innenpolitischen Folgen für das Regime in Teheran. Wie die iranische Bevölkerung auf den US-Angriff reagiert, erzählt Omid Rezaee, Volontär bei ZEIT ONLINE. Und Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, erklärt, wie man in Israel auf die Entwicklungen blickt. Mark Rutte ist seit 2024 Nato-Generalsekretär und steht als solcher vor einer heiklen Aufgabe: Er soll ein Verteidigungsbündnis zusammenhalten, das zunehmend von innen infrage gestellt wird. Vor allem aus den USA, dem wichtigsten Bündnispartner, kommt Kritik: Schon unter seiner ersten Amtszeit bezeichnete US-Präsident Donald Trump die Nato als obsolet und lässt auch heute keine Gelegenheit aus, das Bündnis zu kritisieren. Rutte, lange Zeit Premierminister der Niederlande, setzt auf eine Strategie der Umarmung, selbst gegenüber scharfen Kritikern und Feinden. Doch wie weit kann er mit dieser Art von Diplomatie gehen? Was für ein Typ Mensch ist Mark Rutte und was bedeutet sein Führungsstil für die Zukunft der Nato? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie Rutte es schafft, Kompromisse zu verhandeln und was seine Art der Politik für die Zukunft der Nato bedeutet. Und sonst so? Papst Leo XIV. ist mit Madonna verwandt – ein bisschen zumindest Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Keine andere Streitkraft der Welt ist dazu imstande Zerstörung der Atomanlagen: Wie stark wurden Irans Atomanlagen getroffen? Regime im Iran: Welche Optionen hat jetzt der Iran? USA im Nahostkrieg: Der Angriff war richtig Nato: Mark Rutte wird neuer Nato-Generalsekretär Mark Rutte: Komm in meine Arme Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Sonderfolge: Die USA haben den Iran angegriffen

    22.06.2025 · 9 Min.

    Die USA haben in den Konflikt Israels mit dem Iran eingegriffen und in der Nacht zum Sonntag drei wichtige Atomanlagen im Iran attackiert: Fordo, Natans und Isfahan. US-Präsident Donald Trump sagte in einer Ansprache, Irans „entscheidende Anlagen zur Urananreicherung“ seien nach der Bombardierung durch das US-Militär komplett zerstört worden. Der Iran müsse sich für den Weg des Friedens entscheiden, sonst drohe dem Land noch größere Zerstörung. In Israel lobte Premierminister Netanjahu die Angriffe und sprach von einer „mutigen Entscheidung“ von historischer Tragweite. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters waren am Angriff Tarnkappenbomber vom Typ B-2 beteiligt. Die Anlage in Fordo, in der Uran beinahe 100 Meter unter der Erde angereichert wurde, galt als die am besten gesicherte Atomanlage des Landes. Für israelische Waffen kaum erreichbar, für amerikanische schon. Doch Trumps Entscheidung wirft Fragen auf: Warum kam der Angriff so plötzlich, obwohl Trump im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Kriege zu führen? Wie reagiert seine eigene Anhängerschaft aus der MAGA-Bewegung auf den Bruch mit dieser Linie? Juliane Schäuble, US-Korrespondentin für ZEIT Online, berichtet im Podcast über die politische Lage in Washington und erklärt, ob das der Beginn eines längeren Krieges sein könnte. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Israel-Iran-Krieg Überblick zum US-Angriff auf Iran: Was über die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen bekannt ist Eskalation in Nahost: Trump geht "all in" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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