Update: München nach dem mutmaßlichen Anschlag
13.02.2025 · 11 Min.
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In München ist am Vormittag ein Auto in einen Demonstrationszug gefahren. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach nach der Tat von einem mutmaßlichen Anschlag. Dabei wurden 28 Menschen verletzt, einige davon schwer. Bei dem Fahrer soll es sich um einen 24-jährigen Afghanen handeln, die Polizei hat ihn noch am Tatort festgenommen. Laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann wurde der Asylantrag des Täters abgelehnt, aufgrund einer Duldung konnte er allerdings nicht abgeschoben werden. Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Abschiebung des Täters gefordert. Die Motive des Täters sind bis jetzt unklar, laut der Generalstaatsanwaltschaft München gibt es "Anhaltspunkte für einen extremistischen Hintergrund". Der Täter soll der Polizei bereits unter anderem wegen Ladendiebstahls bekannt gewesen sein. Henrik Rampe, Redakteur im Ressort Arbeit, ist in München vor Ort und schildert im Podcast seine Eindrücke.
Donald Trump hat sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Friedensverhandlungen geeinigt, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Bei einem eineinhalbstündigen Telefonat sollen sich die beiden Staatschefs zu einem Treffen in Saudi-Arabien verabredet haben. Auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Trump gesprochen. Damit es Frieden geben kann, muss die Ukraine laut der US-amerikanischen Regierung allerdings auf ihre Nato-Mitgliedschaft verzichten. Außerdem will die USA die Friedensmission nicht militärisch unterstützen. Im Podcast analysieren unsere Auslandskorrespondenten Olivia Kortas, Ulrich Ladurner und Michael Thumann, ob die EU noch Einfluss auf die Verhandlungen hat und wie aussichtsreich diese sind.
Außerdem im Update: Die Commerzbank will bis Ende 2027 rund 3.900 Vollzeitstellen streichen.
Was noch? Robbe im Urlaub.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Mutmaßlicher Anschlag in München
München: Auto fährt in Menschenansammlung
München: Polizeibekannt und nur geduldet
Donald Trump: Trump vereinbart mit Putin sofortigen Start von Ukraine-Verhandlungen
Ukrainekrieg: So einfach geht's dann doch nicht
Stellenabbau: Commerzbank streicht Tausende Stellen
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- München zwischen Schock und Sicherheitskonferenz
14.02.2025 · 12 Min.
Im Münchener Stadtteil Maxvorstadt ist ein 24-jähriger Afghane mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren und hat zahlreiche Menschen verletzt. Der mutmaßliche Täter, der sich seit 2016 in Deutschland aufhielt und dessen Asylantrag abgelehnt wurde, wurde festgenommen. Erste Ermittlungen deuten auf ein islamistisches Motiv hin. Wäre die Tat zu verhindern gewesen? Hans-Jakob Schindler ist Experte für Sicherheit und Terrorismus. Im Podcast analysiert er die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland und erklärt, wie sie sich verbessern ließe. In München beginnt heute die 61. Münchner Sicherheitskonferenz. Erwartet werden Hunderte hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft weltweit, darunter auch US-Vizepräsident J. D. Vance und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Ein zentrales Thema der Konferenz wird die Zukunft der Ukraine sein. Während US-Präsident Donald Trump erste Schritte unternimmt, um mit Russlands Präsident Wladimir Putin über ein Ende des Krieges zu verhandeln – jedoch ohne die Ukraine oder Europa einzubeziehen – steht die Zukunft der Ukraine im Mittelpunkt der Konferenz. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, was die Konferenz in Bezug auf den Frieden in der Ukraine bewirken kann und welche weiteren Themen auf der Agenda stehen. Und sonst so? Sag's durch die Blume Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: ver.di-Demonstration: Was wir über den mutmaßlichen Anschlag in München wissen Mutmaßlicher Täter: Polizeibekannt und nur geduldet Liveblog: Mutmaßlicher Anschlag in München:Scholz fordert Abschiebung des mutmaßlichen Täters Thema: Münchner Sicherheitskonferenz:Internationale Sicherheitspolitik Sicherheitskonferenz: US-Vizepräsident Vance kommt zur Münchner Sicherheitskonferenz Ukraine: Selenskyj berichtet von "bedeutsamem" Gespräch mit Trump Ukrainekrieg: Putin will mit Trump über "Sicherheit in Europa" sprechen Liveblog: Ukrainekrieg: Rutte fordert "enge Beteiligung" der Ukraine an Friedensgesprächen Münchner Sicherheitskonferenz: Darum geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die Unentschlossenen
13.02.2025 · 12 Min.
Es sind nur noch zehn Tage bis zur Bundestagswahl, und trotzdem weiß ein Drittel der Wahlberechtigten nicht, für wen sie am 23. Februar stimmen wollen. In den letzten Jahren ist der Anteil der unentschlossenen Wählerinnen und Wähler deutlich gestiegen. So war es bei der vergangenen Bundestagswahl 2021 noch jeder Vierte, der sich erst kurz vor der Wahl entschieden hat. Das macht sie zu einer hart umkämpften Zielgruppe der Parteien. Zudem ist das Wählerverhalten laut Wahlforschern seit vielen Jahren unberechenbarer geworden. Ob die "Unentschlossenen" die Wahl noch drehen können und warum es dieses Jahr so viele von ihnen gibt, analysiert die Politik-Ressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt, im Podcast. Donald Trump hat das US-amerikanische Hilfsprogramm USAid für die Entwicklungshilfe in der Ukraine gestoppt. Laut der US-amerikanischen Regierung soll der 90-Tage-Stopp dazu dienen, Steuergelder besser zu verwalten und einzusetzen. Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine im Jahr 2022 hat USAid insgesamt rund 27 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfen, Wiederaufbaumaßnahmen und Infrastruktur ausgegeben. Der Finanzierungsstopp trifft vor allem Nichtregierungsorganisationen, aber auch die regionalen Medienunternehmen. Denis Trubetskoy ist freier Journalist und schreibt über die Politik in Russland und der Ukraine. Im Podcast erklärt er, wie verheerend die Folgen von Trumps Entscheidung sind und wie die gestrichene Finanzierung ersetzt werden kann. Und sonst so? Deutschlands wichtigstes Filmfestival geht in eine neue Runde. Wir wollen wissen, was Sie in diesem Wahlkampf beschäftigt. Was können Sie sich aktuell nicht mehr leisten? Und welche Antworten der Politik wünschen Sie sich? Schicken Sie uns eine Sprachnachricht. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundestagswahl: Stimmt so! Wahlentscheidung: Warum können Sie sich nicht entscheiden, wen Sie wählen wollen? Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen? USAid und die Ukraine: Wenn plötzlich keine Hilfe mehr kommt Berlinale: Deutschlands wichtigstes Filmfestival Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Kein Kanzler Kickl
12.02.2025 · 10 Min.
In Österreich sind die Koalitionsgespräche zur Regierungsbildung zwischen FPÖ und ÖVP gescheitert. Am heutigen Mittwoch hat FPÖ-Chef Herbert Kickl den Regierungsbildungsauftrag zurückgegeben. Hauptstreitpunkt war die Verteilung der Ministerien, insbesondere das Innenministerium, das beide Parteien beanspruchten. Einen Vorschlag der ÖVP, Migration und Asyl in ein FPÖ-geführtes Ministerium auszulagern, lehnte die FPÖ ab. Kickl warf der ÖVP vor, politische Inhalte zu blockieren; die ÖVP kritisierte ihrerseits, die FPÖ habe nicht auf ihren Antrag reagiert. Christina Pausackl ist stellvertretende Büroleiterin im Österreichressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, warum die Gespräche gescheitert sind und wie es mit der österreichischen Regierung nun weitergehen könnte. Das Auswärtige Amt hat heute in Zusammenarbeit mit dem Bundesnachrichtendienst einen Bericht mit dem Titel "Nationale interdisziplinäre Klimarisiko-Einschätzung“ (Nike) veröffentlicht. Darin wird die Klimakrise als eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit Deutschlands und der Welt eingestuft. Der Bericht unterstreicht, dass die Erderwärmung bestehende Konflikte verschärfen und möglicherweise zu einer Zunahme von Migration und Terrorismus führen könnte. Besonders betroffen sind Regionen wie die Arktis und der Globale Süden, in denen knappe Ressourcen und zunehmende Dürre zu Hunger und Flüchtlingsströmen führen könnten. Petra Pinzler, Korrespondentin im Hauptstadtbüro der ZEIT, erklärt, was die Autorinnen und Autoren des Berichts empfehlen und was künftige Bundesregierungen daraus ableiten können. Außerdem im Update: In Brüssel hat sich die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe getroffen, um über weitere militärische Hilfe zu beraten. Zum ersten Mal hat der neue US-Verteidigungsminister Pete Hegseth daran teilgenommen. Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine hält er auch nach dem Krieg für unrealistisch. Außerdem wiederholte er Donald Trumps Forderung, die Nato-Ausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Was noch? Vom Weltall zurück zum ersten Milchkaffee Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Österreich: Das kann ja heiter werden Österreich: FPÖ-Chef scheitert mit Regierungsbildung in Österreich Regierungskrise in Österreich: Österreichs Präsident beauftragt rechte FPÖ mit Regierungsbildung Regierungsbildung: Regierungsgespräche in Österreich drohen zu scheitern Rainhard Fendrich: "Österreich ist wieder das Naziland" Risiken der Klimakrise: Wie die Klimakrise die deutsche Sicherheit gefährdet Klimawandel: In welcher Klimazukunft werden wir leben? Studie von Klimaforschern und BND: Forscher und BND sehen nationale Sicherheit durch Klimakrise bedroht Erderwärmung: Das neue Normal Klimawandel: Die ökologische Gewalt fordert längst Opfer Migration: Weltbank rechnet mit 216 Millionen Klimaflüchtlingen in dreißig Jahren US-Regierung: Umstrittener Ex-Moderator Pete Hegseth wird US-Verteidigungsminister Liveblog: Ukrainekrieg: Hegseth nennt Ukraine in Grenzen von 2014 "unrealistisch" Verteidigung: Neue Ausgabenziele werden für Deutschland nach Nato-Berechnungen teuer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.