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Update: Musk und Trump – Ende einer Bromance?

04.06.2025 · 10 Min.

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Über diese Folge

Der Tech-Milliardär Elon Musk hat Donald Trumps Steuer- und Ausgabengesetz als "widerliche Abscheulichkeit" bezeichnet. Der Tesla- und SpaceX-Chef Musk schrieb auf seiner Social-Media-Plattform X dazu: "Es tut mir leid, aber ich kann es einfach nicht mehr ertragen". Das von Trump zuvor als "big beautiful bill" gepriesene Gesetz soll die 2017 zu Trumps erster Amtszeit beschlossenen Steuersenkungen verlängern und gleichzeitig die Militärausgaben erhöhen. In der vergangenen Woche war Musk als Leiter der sogenannten Regierungsabteilung für staatliche Effizienz DOGE verabschiedet worden. Zusätzlich hat Musk schon öfter die Zollpolitik von Donald Trump kritisiert. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE, erklärt, wie es nun um die "Bromance" zwischen Donald Trump und Elon Musk bestellt ist.

Um die deutsche Wirtschaft zu entlasten, hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Steuerpaket beschlossen. Am Mittwoch billigte das Kabinett einen Gesetzentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der Unternehmen in den kommenden vier Jahren Steuererleichterungen von bis zu 46 Milliarden Euro bringen soll. Zur Folge hätte das Gesetz allerdings auch, dass Bund, Länder und Kommunen auf Steuereinnahmen in ähnlicher Milliardenhöhe verzichten müssten – was zu Widerstand im Bundesrat führen könnte. Am Donnerstag wird der Bundestag erstmals über das Paket beraten. 

Außerdem im Update: Bisher konnte man auf TikTok unter dem Hashtag SkinnyTok Tausende Kurzvideos zum Thema Dünnsein und Abnehmtipps finden. Die chinesische Plattform hat die Suchergebnisse für diesen Hashtag nun allerdings blockiert und verweist stattdessen auf Hilfsangebote für Essstörungen. Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, wie sinnvoll diese Sperrung ist.

Was noch? Geselligkeit trotz Bombenevakuierung.

 

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Rita Lauter

Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

US-Regierung: Elon Musk kritisiert Donald Trumps Steuergesetz als "widerlich"

Donald Trump: Neue US-Zölle auf Stahl und Aluminium in Kraft

OK, America? / Elon Musk und Donald Trump: Das Ende der Trump-Musk-Bromance

Steuerpaket: Bundesregierung beschließt Steuerentlastungspaket für Unternehmen

Bombenentschärfung: Köln bereitet sich auf Entschärfung dreier Weltkriegsbomben vor

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Weitere Folgen

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    05.06.2025 · 11 Min.

    Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt ist Friedrich Merz in die USA gereist, um Donald Trump heute in Washington, D. C. zu treffen. Nicht nur ein Gespräch, sondern auch ein gemeinsames Mittagessen und eine Pressebegegnung sind dem Regierungssprecher Stefan Kornelius zufolge geplant. Muss der deutsche Bundeskanzler befürchten, ähnlich wie die Regierungsoberhäupter der Ukraine und Südafrikas von Trump vorgeführt zu werden? Die Politik-Ressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt, begleitet Merz auf seiner USA-Reise und berichtet im Podcast davon. Trotz Niederlage vor Gericht wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) daran festhalten, Asylbewerber an der Grenze zurückzuweisen. In einer Eilentscheidung hatte das Verwaltungsgericht Berlin am Montag festgestellt, dass die Zurückweisung dreier Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof Frankfurt (Oder) rechtswidrig gewesen sei – und die angekündigte "Migrationswende" der Bundesregierung damit gehörig torpediert. Wie das Gericht seine Entscheidung begründet und welcher Spielraum der Bundesregierung noch bleibt, das erklärt der Politik-Ressortleiter der ZEIT, Heinrich Wefing. Und sonst so? Probewohnen in Eisenhüttenstadt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems, Sönke Matschurek Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: The real "Demolition Man" Antrittsbesuch in den USA: Merz trifft US-Präsident Trump am Donnerstag im Weißen Haus Südafrika: Der Schauprozess Gerichtsentscheid zu Migrationspolitik: Friedrich Merz hält an Zurückweisung Asylsuchender fest Migrationspolitik: Fundamental verknotet Migrationspolitik: Die Reaktion frisst ihre Kinder Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Neue Regierung, alte Krise? Die Zukunft der niederländischen Regierung

    04.06.2025 · 12 Min.

    Nachdem der Rechtspopulist Geert Wilders gestern den Bruch der niederländischen Regierungskoalition herbeigeführt hat, haben Oppositionspolitiker Neuwahlen in den Niederlanden gefordert. Grund für den durch die rechte Partei für die Freiheit (PVV) verursachten Koalitionsbruch waren Uneinigkeiten in der Asylpolitik. Frans Timmermans, der Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion im niederländischen Parlament, kritisierte, die gescheiterte Regierung sei von Machtlosigkeit, Uneinigkeit und Streit geprägt gewesen. Wird es für eine neue niederländische Regierung einfacher sein, Mehrheiten im Parlament zu finden? Sarah Tekath berichtet aus Amsterdam und ordnet die Lage im Podcast ein. Um die Energiewende zu gestalten, ist Kupfer ein essenzieller Rohstoff. Doch beim Kupferabbau werden Chemikalien eingesetzt, die in der Produktion giftigen Abfall verursachen. Ein Drittel des weltweit abgebauten Kupfers kommt aus Chile. In der Atacama-Wüste existiert der größte Tagebau der Welt, um dort Kupfer abzubauen. Warum wird Kupfer trotz des giftigen Abfalls dort in so großen Mengen abgebaut? Diese Frage und wer vom Kupferabbau profitiert, beantwortet der ZEIT-ONLINE-Reporter Ruben Rehage. Er hat nicht nur in Südamerika, sondern auch in Sambia und Finnland zur Kupfergewinnung recherchiert. Und sonst so? Drittes Geschlecht in Puerto Rico erlaubt Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Oppositionspolitiker in den Niederlanden fordern Neuwahlen Niederlande: Bruch der Regierungskoalition Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische Regierung platzen Kupferproduktion: Die hässliche Seite des Kupfers Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Merz und Dobrindt halten trotz Urteil an Zurückweisungen fest

    03.06.2025 · 11 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält weiterhin an der Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze fest. Am Montag hatte das Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass die Zurückweisung dreier Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof Frankfurt (Oder) rechtswidrig gewesen sei. Das Urteil schränke den Spielraum zwar ein, die Handlungsräume seien aber nach wie vor da, sagte Merz. Die Zurückweisungen sollen im Rahmen des europäischen Rechts durchgesetzt werden, "um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserem Lande zu schützen". Im Mai hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) intensivere Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden angeordnet. Kritik an den Regelungen gab es vor allem von den Grünen und der SPD. Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders hat die Regierungskoalition in den Niederlanden verlassen. Wie er auf X mitteilte, würden die restlichen Regierungsparteien seine Asylpläne nicht ausreichend unterstützen. Durch den Austritt der Partei zerbricht die rechtsgerichtete Koalition nach nicht einmal einem Jahr. Wilders selbst war nicht Teil der Regierung. Die Koalitionsparteien wiederum kritisierten sein Vorgehen: Die Vorsitzende der liberalen VVD-Partei, Dilan Yeşilgöz, warf ihm vor, keine Verantwortung übernehmen zu wollen und seine Wähler im Stich zu lassen. "Er stellt nicht die Niederlande, sondern Geert Wilders an die erste Stelle", sagte sie der niederländischen Zeitung AD. Wilders hatte zuvor einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, in dem er unter anderem schärfere Grenzkontrollen und Abschiebungen forderte. Außerdem im Update: In Südkorea wird ein Nachfolger für den Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol gewählt, der im Dezember des Amtes enthoben wurde. Als Favorit gilt der linke Politiker Lee Jae Myung. Felix Lill berichtet für ZEIT ONLINE aus Ostasien und erklärt im Podcast die Hintergründe zur Wahl. Was noch? Die 50 besten Bücher des 21. Jahrhunderts. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische Regierung platzen Verwaltungsgerichtsentscheidung: Friedrich Merz hält an Zurückweisung Asylsuchender fest Urteil zur Migrationspolitik: Politiker von SPD und Grünen üben Kritik an Zurückweisungen Südkorea: Oppositionschef Lee liegt nach Präsidentenwahl in Südkorea vorn Präsidentenwahl: Südkorea wählt einen neuen Präsidenten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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