WJ
Was jetzt?DIE ZEIT

Update: Rechtspopulisten bekommen Regierungsauftrag in Österreich

06.01.2025 · 10 Min.

Folgen-Webseite

Über diese Folge

Donald Trump wird am heutigen Montag vom US-Kongress als Sieger der Präsidentschaftswahl bestätigt – auf den Tag genau vier Jahre nach dem Sturm auf das Kapitol. Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat daran erinnert, die Ereignisse von vor vier Jahren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Warum das unter der neuen Präsidentschaft von Trump jedoch schwieriger werden könnte, erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE.

CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, die vereinfachte Einbürgerungspolitik der Ampelkoalition rückgängig zu machen. Er fordert, dass die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen möglich sein sollte und Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt werden kann, sollten sie straffällig werden. ZEIT-ONLINE-Redakteur Hannes Leitlein ordnet den Vorschlag ein.

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat erstmals die rechte FPÖ mit der Regierungsbildung beauftragt. FPÖ-Chef Herbert Kickl soll nun mit der konservativen ÖVP eine Bundesregierung bilden. Zuvor waren die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ gescheitert.

Die Zahl der rechtsextremen Straftaten hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht. Das hat das Bundesinnenministerium bekannt gegeben. Bis zum 30. November des vergangenen Jahres wurden 33.963 Straftaten im Bereich rechter politisch motivierter Kriminalität registriert – ein Anstieg von mindestens 17 Prozent.

Was noch? Indonesien startet Programm gegen Unterernährung

Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

Redaktion: Elise Landschek

Mitarbeit: Paulina Kraft

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

Weitere Links zur Folge:

Donald Trump und der 6. Januar: Der Sturm aufs Kapitol war erst der Anfang

6. Januar: Biden warnt am Jahrestag des Sturms auf das US-Kapitol vor Vergessen

Kapitolsturm: Trauma und Triumph

Staatsbürgerschaft: Für immer Deutsche auf Bewährung

Staatsangehörigkeitsrecht: Merz-Idee zu straffälligen Doppelstaatlern stößt auf Kritik

Regierungskrise in Österreich: Österreichs Präsident beauftragt rechte FPÖ mit Regierungsbildung

Regierungskrise in Österreich: Der Verrat

Politisch motivierte Kriminalität: Polizei dokumentiert Höchststand an rechtsextremen Straftaten

Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen.

Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.

Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Diesen Podcast durchsuchen

Finde Themen, Personen und Marken, über die in Was jetzt? gesprochen wurde.

Weitere Folgen

  • Wahlkampfhilfe für Nicolas Sarkozy vom libyschen Diktator?

    07.01.2025 · 11 Min.

    Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy steht in einem beispiellosen Prozess in Paris vor Gericht. Bis zu 50 Millionen Euro soll er vom libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi angenommen haben, um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Seit dieser Woche muss sich Sarkozy wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder, Bestechlichkeit, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie illegaler Wahlkampffinanzierung verantworten. Sarkozy weist alle Vorwürfe zurück und wirft der französischen Justiz vor, eine gezielte Kampagne gegen ihn zu führen. Was genau vorgefallen sein soll und wie es zu den Ermittlungen kam, ordnet Frankreich-Autorin Annika Joeres ein. Wegen eines schweren Sturms sind Mitte Dezember in der Meerenge von Kertsch, nahe der Halbinsel Krim, zwei russische Öltanker havariert. Insgesamt hatten die beiden Schiffe mehrere Tausend Tonnen giftiges Schweröl an Bord, ein großer Teil davon ist ins Schwarze und ins Asowsche Meer gelangt. Das hat verheerende Folgen für die Umwelt: Nach Angaben der russischen Umweltorganisation Delta wurden seit dem Unglück unter anderem 32 Kadaver verschiedener Walarten an Land gespült, besonders schwer getroffen hat es eine Unterart der Schweinswale. Dagny Lüdemann, Chefreporterin Wissen von ZEIT ONLINE, analysiert die Lage für uns im Podcast. Und sonst so? Zehn Jahre nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" hat die Redaktion eine Sonderausgabe herausgebracht. Der Titel lautet: "Nicht tot zu kriegen". Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Magdalena Inou und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nicolas Sarkozy: Das Geschenk Gaddafis Straße von Kertsch: Russische Wissenschaftler üben Kritik nach Öltanker-Havarie vor Krim Russland: Tankerunglück im Schwarzen Meer verschmutzt Russlands Küste Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Kehrtwende zu Kickls Gunsten?

    06.01.2025 · 12 Min.

    Nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen in Österreich und dem Rücktritt von Karl Nehammer als Regierungschef und Parteichef der ÖVP könnte Herbert Kickl zum ersten Bundeskanzler der rechtspopulistischen und teils rechtsextremen FPÖ werden. Karl Nehammer hatte eine Koalition unter Kickl ausgeschlossen. Am Sonntag kündigte der interimsmäßige ÖVP-Chef Christian Stocker dann aber an, offen für Gespräche mit der FPÖ zu sein. Florian Gasser ist Leiter des Österreichressorts der ZEIT. Im Podcast rekonstruiert er das turbulente Wochenende und erklärt, wie es zum Sinneswandel in der ÖVP kam. Kurz vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart werben führende FDP-Politiker für ein mögliches Schwarz-Gelb-Bündnis mit der CDU und CSU. Auch Parteichef Christian Lindner unterstützt die Idee. CDU-Politiker Jens Spahn betonte aber, dass die Union sich im Wahlkampf nicht vorab auf Koalitionen festlegen wolle. Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, was von dem Treffen in Stuttgart zu erwarten ist. Und sonst so? Ihre Tipps gegen den Januar-Blues Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Österreich: Und wieder ein österreichisches Drama! Österreich: ÖVP bricht Koalitionsverhandlungen mit SPÖ ab, Nehammer tritt zurück Österreich: Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos gescheitert Regierungskrise in Österreich: ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker soll Interimsparteichef werden Bundestagswahl: FDP-Politiker werben für Koalition mit der Union Bundestagswahlen: FDP-Chef Christian Lindner wirbt für eine schwarz-gelbe Koalition Was jetzt? / Bruch der Ampelkoalition: Ampel-Aus: Was die CDU jetzt plant FDP: Das liberale Drehbuch für den Regierungssturz Gerhart Baum: "Das ist doch irre!" Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Winter ohne Schutz im Gazastreifen

    05.01.2025 · 13 Min.

    Ein neues Jahr hat begonnen – und die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt katastrophal. Die israelische Armee setzt ihre Luftangriffe auf das besetzte Gebiet fort, täglich steigt die Zahl der Toten und Verletzten, die von den palästinensischen Behörden gemeldet werden. Hinzu kommen die niedrigen Temperaturen in den Wintermonaten. Nach UN-Angaben müssen fast eine Million Menschen im Gazastreifen die Wintermonate ohne angemessene Unterkunft verbringen. Unterdessen hat am Freitag in der katarischen Hauptstadt Doha eine neue Verhandlungsrunde über eine Waffenruhe im Gazastreifen begonnen. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE über den Krieg im Gazastreifen. Im Podcast analysiert sie, wie es im Gazastreifen aktuell um die Gesundheitsversorgung steht und wie es mit den Verhandlungen um eine Waffenruhe weitergehen könnte. Am 23. Februar 2025 wählen mehr als 60 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland einen neuen Bundestag. Sollte die Union die Bundestagswahl gewinnen, wäre sie auf mindestens einen Koalitionspartner angewiesen. Rein rechnerisch wäre nach derzeitigem Stand sowohl eine Zweierkoalition aus Union und SPD als auch aus Union und Grünen möglich. Allerdings gibt es in der CDU und CSU nicht wenige, die sich gegen eine Koalition mit den Grünen aussprechen. Der wohl stärkste Gegner von Schwarz-Grün: CSU-Chef Markus Söder. Er kündigte im Dezember sogar ein Veto gegen eine mögliche schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene an. Robert Pausch ist Redakteur im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, ob das Versprechen von Markus Söder, nicht mit den Grünen koalieren zu wollen, überhaupt realistisch ist und ob es Konstellationen gibt, die wir aktuell noch gar nicht so auf dem Schirm haben. Und sonst so? Inflation der "Nett hier"-Sticker Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Neuer Anlauf für Gaza-Waffenruhe und Geiseldeal Liveblog: Krieg in Nahost Bundestagswahlkampf der Union: Markus Söder will SPD in einer Koalition eigenen "Stempel aufdrücken" Was jetzt? / Elon Musk: Die Sehnsucht nach dem großen Knall Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Bundestagswahlkampf: CDU-Sozialflügel warnt vor Koalition mit SPD Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Alle Folgen von Was jetzt?