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Was jetzt?DIE ZEIT

Update: Sabotage per Post

14.05.2025 · 10 Min.

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Über diese Folge

In Deutschland und der Schweiz sind drei ukrainische Männer festgenommen worden, die im Auftrag Russlands Sprengstoffanschläge geplant haben sollen. Nach Angaben der Generalbundesanwaltschaft wollten sie von Deutschland aus Brand- und Sprengsätze per Post in die Ukraine schicken. Die Pakete sollten sich während des Transports entzünden, mit dem Ziel, die ukrainische Infrastruktur zu sabotieren. Die Ermittlungsbehörden werfen der Gruppe geheimdienstliche Agententätigkeit vor und sehen Verbindungen zu früheren Anschlägen – darunter ein Brand in einer DHL-Fracht im Juli 2024 am Flughafen Leipzig. ZEIT-ONLINE-Investigativredakteur Kai Biermann erklärt, was über die mutmaßlichen Agenten bekannt ist.

US-Präsident Donald Trump ist zu einer Reise durch den Nahen Osten aufgebrochen. In Saudi-Arabien wurde er vom Kronprinzen Mohammed bin Salman mit großem Zeremoniell empfangen. Im Zentrum der Reise stehen Wirtschafts- und Rüstungsdeals, darunter auch ein Waffenpaket im Wert von 142 Milliarden Dollar und die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Syrien. Kritiker werfen Donald Trump vor, wirtschaftliche Interessen über Menschenrechte zu stellen und seine Außenpolitik als Geschäft zu betreiben. Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, was der Besuch für den Nahen Osten und seine Wirtschaft bedeutet. 

Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in seiner ersten Regierungserklärung angekündigt, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas auszubauen. Innenpolitisch kündigte er strengere Migrationsregeln, eine Bürgergeldreform, mehr Wohnungsbau und langfristig 15 Euro Mindestlohn an. 

Was noch? Brüten mit Freunden

Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

Redaktion: Ole Pflüger

Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

 Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge: 

Anschlagspläne mit Sprengstoffpaketen: Ermittler nehmen drei mutmaßliche Kreml-Agenten fest

Krieg in der Ukraine: Neue Angriffe auf ukrainische Infrastruktur, Explosionen in Russland

Russische Sabotage in Europa: Wie Russland einen hybriden Krieg in Europa führt

Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten

Luftfracht: DHL erhöht Sicherheitsmaßnahmen nach Feuer im Frachtzentrum Leipzig

Russischer Militärgeheimdienst: Bundesverfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen russischer Hacker

Donald Trumps Amtsentscheidungen: Massenentlassungen, Zölle und ein nationaler Notstand

Saudi-Arabien: Trump und saudischer Kronprinz vereinbaren Rüstungsdeal

International: Deals, Deals, Deals: Trump im Nahen Osten

Der US-Überblick am Morgen: Trump hebt Sanktionen gegen Syrien auf und entzieht Harvard Fördergeld

Außenpolitik der USA: "Trump ist ein Neandertaler-Realist"

Regierungserklärung: Merz will Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas machen

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Weitere Folgen

  • Ein Gutachten zeigt, warum die AfD rechtsextrem ist

    15.05.2025 · 12 Min.

    Das Gutachten, das die AfD als gesichert rechtsextremistisch einordnet, ist durch Medienberichte öffentlich geworden. Auch ZEIT ONLINE gelangte an eine Kopie. Auf mehr als 1.100 Seiten befasst sich der Verfassungsschutz in dem Gutachten mit der rechtsextremistischen Gesinnung der Partei. Die Begründung für die Einstufung sei das ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis der AfD. Die frühere Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und ihr amtierender Nachfolger Alexander Dobrindt (CSU) hatten das Dokument bis zuletzt unter Verschluss gehalten. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Tilman Steffen hat sich durch das Dokument gearbeitet und verrät im Podcast, was genau darinsteht. Eigentlich wollte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute Wladimir Putin in Istanbul treffen – von Angesicht zu Angesicht. Aller Voraussicht nach wird der russische Präsident sich heute aber nicht persönlich in Istanbul blicken lassen. Wie mehrere Medien unter Berufung auf der russischen Regierung nahe Quellen berichten, wird Putin wohl als Stellvertreter den Außenminister Sergej Lawrow sowie seinen langjährigen außenpolitischen Berater Juri Uschakow als Delegation dorthin entsenden. Selenskyj erhofft sich von den Verhandlungen eine mindestens 30-tägige Waffenruhe. Wie aussichtsreich die Aushandlung dieses Ziels sein dürfte und was Russland sich von dem heutigen Treffen in der Türkei erhofft, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der deutsche Computerspielpreis Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Dobrindt prüft Veröffentlichung von Verfassungsschutzgutachten zur AfD AfD: Gutachten sieht "verfestigte fremdenfeindliche Haltung" in AfD-Führung AfD-Gutachten: 17 Seiten, viele Fragen Ukrainegespräche in Istanbul: Putin soll hochrangige Delegation nach Istanbul entsenden Ukrainekrieg: Selenskyj will Putin am Donnerstag in der Türkei treffen Russischer Angriffskrieg: Putin lehnt bedingungslose Waffenruhe ab und bietet neue Gespräche an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Merz' erste Rede nach dem Fehlstart

    14.05.2025 · 11 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz wird am heutigen Mittwoch seine erste Regierungserklärung im Parlament abgeben. Es ist sein erster Auftritt dort, nachdem er bei der Kanzlerwahl am Dienstag vergangener Woche erst im zweiten Wahlgang die erforderliche Mehrheit an Stimmen erhalten hat. Worum es in Merz' erster Regierungserklärung gehen dürfte und welchen Ton er dabei treffen muss, bespricht Jannis Carmesin im Nachrichtenpodcast mit ZEIT-Politikchefin Tina Hildebrandt. Entgegen ihrer generellen asylpolitischen Linie hat die US-Regierung unter Donald Trump 59 weißen Landwirten aus Südafrika Asyl gewährt. Donald Trump erklärte, die Siedlernachfahren würden in Südafrika diskriminiert und bezeichnete sie in der Vergangenheit auch als Opfer eines "Genozids" – ein rechtsextremes Narrativ, dem Fachleute widersprechen. Christian Vooren aus dem Politikressort ordnet die Maßnahme im Podcast ein. Und sonst so? Die Dreijährige, die über sich hinauswuchs – und dann enttäuscht wurde. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Das war wirklich Rambo Zambo Thorsten Frei: Kanzleramtschef lehnt Rentenvorschlag der Arbeitsministerin ab Migration: Bundespolizei weist laut Gewerkschaften viele Asylsuchende zurück Asyl für Südafrikaner: Viel Mimimi und Kokolores Landenteignungsgesetz: USA nehmen Weiße Südafrikaner als Flüchtlinge auf US-Überblick am Morgen: Asyl für Weiße Südafrikaner, Trump verbannt Reporter aus Air Force One Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: So tief ist Deutschland gespalten

    13.05.2025 · 10 Min.

    Eine aktuelle Studie der Berliner Forschungsgruppe Einstein Research Unit belegt, wie stark Deutschland emotional entlang politischer Lager gespalten ist. Die Erhebung unter mehr als 4.000 Menschen untersucht dabei nicht nur Meinungen und Einstellungen, sondern auch emotionale Reaktionen. Sie zeigt, dass die politische Spaltung stark auf Gefühle wie Wut, Ablehnung und Misstrauen gegenüber Andersdenkenden beruht. Besonders emotionalisiert sind Themen wie Asylpolitik, Klimaschutz und die Brandmauer zur AfD. Das ZEIT-ONLINE-Datenteam hat die Ergebnisse der Studie visualisiert. Anaïs Kaluza, Redakteurin im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie gespalten Deutschland tatsächlich ist. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Verein „Königreich Deutschland“ verboten. Bei bundesweiten Durchsuchungen wurden Vermögenswerte sichergestellt und vier mutmaßliche Anführer festgenommen, darunter auch der selbst ernannte „König“ Peter Fitzek. Die Gruppierung gilt als größte Organisation der Reichsbürger- und Selbstverwalterszene in Deutschland. Nach Angaben des Innenministeriums verstößt sie gegen die verfassungsmäßige Ordnung und fördert strafbare Aktivitäten. Der Verfassungsschutz zählt rund 25.000 Reichsbürger in Deutschland. Christian Parth, Redakteur im Gesellschaftsressort bei ZEIT ONLINE, erklärt wer die Mitglieder der Gruppe sind. Außerdem im Update: Der französische Schauspieler Gérard Depardieu ist wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen schuldig gesprochen worden. Ein Pariser Gericht verhängte eine 18-monatige Bewährungsstrafe und ordnete seine Eintragung ins französische Register für Sexualstraftäter an. Depardieu weist die Vorwürfe zurück. Was noch? Neuer Dresscode auf dem Filmfestival Cannes Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Umfrage: Angst vor Wirtschaftseinbruch und Spaltung der Gesellschaft wächst Emotionen in der Politik: Woher kommt die Wut? Asylanträge: Was wirklich hinter den Asylzahlen steckt Klimaschutz: Die Klimaretter in ihrer Blase Brandmauer zur AfD: "Isch over!" Hass auf die Grünen: Gefährlich still Polarisierung: Die Muster der Spaltung Reichsbürger: Dobrindt verbietet Reichsbürgerverein "Königreich Deutschland" Umsturzpläne: Weitere mutmaßliche Unterstützer von Reichsbürgergruppe festgenommen "Königreich Deutschland": Verdächtiger nach Festnahme von sogenannten Reichsbürgern in U-Haft Innere Sicherheit: Fast 1.500 Rechtsextreme und Reichsbürger dürfen Waffen besitzen Gérard Depardieu: Er findet das lustig Gerichtsprozess: Gérard Depardieu wegen sexueller Gewalt zu Bewährungsstrafe verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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