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Was jetzt?DIE ZEIT

Update: Wie sich der Krieg gegen den Iran auf den Spritpreis auswirkt

03.03.2026 · 9 Min.

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Über diese Folge

Die Preise für Öl und Gas sind seit dem Krieg gegen den Iran deutlich gestiegen. Ölpreise legten zeitweise um mehr als zehn Prozent zu und erreichten den höchsten Stand seit 2024. Auch Gas verteuerte sich in Europa deutlich, ausgelöst unter anderem durch einen Produktionsstopp von Flüssiggas in Katar. Hauptursache ist die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. In Deutschland sind die Folgen bereits spürbar: Benzin, Diesel und Heizöl wurden deutlich teurer. Welche Auswirkungen das konkret auf die Verbraucherpreise hat, analysiert Marlies Uken, stellvertretende Leiterin im Politikressort der ZEIT.

Erstmals seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran sind wieder Passagiere aus der Golfregion in Deutschland angekommen. Am Morgen startete in Dubai eine Maschine der Airline Emirates und landete am Nachmittag in Frankfurt. Es handelte sich um den ersten regulären Passagierflug seit Tagen, nachdem zahlreiche Verbindungen wegen des Krieges eingestellt worden waren. Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigte sich zuversichtlich, dass die Rückkehr deutscher Staatsbürger schrittweise gelingen werde.

Außerdem im Update: Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, fordert eine Personalwende bei der Bundeswehr. In seinem Wehrbericht 2025 warnt er, dass die aktuellen Personalprobleme angesichts der verschärften Sicherheitslage gravierend blieben. Das neue Wehrdienstmodell müsse erfolgreich umgesetzt werden.

 

Und sonst so? Neues Werk von Rembrandt entdeckt

 

Moderation und Produktion: Moses Fendel

Redaktion: Helena Schmidt

Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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Weitere Links zur Folge: 

Energiepreise: Preise für Öl und Gas steigen deutlich

Nachbarländer des Iran: So eskaliert gerade die Lage im Nahen Osten

Öl- und Benzinpreise: Irankrieg lässt Preise für Sprit und Heizöl steigen

Straße von Hormus: Und der Ölpreis steigt und steigt

Benzinpreise in Deutschland: So viel kostet Sprit in Ihrer Region

Liveblog: Krieg gegen den Iran: Frankreich schickt Kriegsschiff zur Drohnenabwehr nach Zypern

Angriff auf den Iran: So verlief der Angriff auf den Iran

Naher Osten: Erstes Flugzeug von Dubai unterwegs nach Frankfurt

Dubai: Angriffe in Golfregion sorgen für schwere Störungen im Flugverkehr

Lange Nacht der ZEIT 2025: Eine Stunde ZEIT mit Johann Wadephul

Deutsche Touristen im Nahen Osten: Bundesregierung kündigt Evakuierung von deutschen Touristen an

Wehrbericht: Wehrbeauftragter fordert schnelle Personalwende bei der Bundeswehr

Kriegstüchtigkeit der Bundeswehr: Hätte, hätte, Zeitenwende

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Weitere Folgen

  • Nukleares Fürchten lehren

    04.03.2026 · 12 Min.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Montag gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland angekündigt. Deutschland werde ein “Schlüsselpartner” bei Frankreichs Vorhaben sein, das eigene Atomarsenal angesichts der geopolitischen Lage auszubauen. Das sagte Macron bei einer Grundsatzrede auf einem U-Boot-Stützpunkt in der Bretagne. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Macron erklärten gemeinsam, es sei eine hochrangige Nuklear-Steuerungsgruppe eingerichtet worden. Die Zusammenarbeit solle in diesem Jahr beginnen. Die nukleare Abschreckung der Nato solle durch die deutsch-französische Zusammenarbeit ergänzt, aber nicht ersetzt werden. Frankreich ist die einzige Atommacht in der Europäischen Union. Was diese Pläne über die Sicherheitslage in Deutschland aussagen, ordnet ZEIT-Autor Tilman Leicht ein. Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran am Samstagmorgen sind in deutschen Städten Tausende auf die Straße gegangen, um gegen die iranische Führung zu protestieren. In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Nürnberg und anderen Städten wurde der Tod des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, nach einem Luftangriff in Teheran gefeiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts leben in Deutschland 319.000 Personen mit einem iranischen Migrationshintergrund. Amina Aziz, Islamwissenschaftler:in und Journalist:in, spricht im Podcast über die Stimmung in der iranischen Exil-Gemeinschaft. Und sonst so? “Stille Stunde” im Restaurant. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt, Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Eine epochale Wende für Europa Frankreich: Emmanuel Macron kündigt gemeinsame Atomübungen mit Deutschland an Nukleare Abschreckung: Frankreich will atomare Aufrüstung alleine finanzieren Angriffe auf den Iran: Tausende demonstrieren in Deutschland für Freiheit im Iran Iranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran? Angriff auf den Iran: Grafiken und Karten zum Krieg im Nahen Osten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Merz trifft Trump im Weißen Haus

    03.03.2026 · 13 Min.

    Zum zweiten Mal trifft Bundeskanzler Friedrich Merz US-Präsident Donald Trump unter vier Augen in Washington. Hintergrund sind die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten nach den US-amerikanischen und israelischen Militärschlägen gegen den Iran sowie die laufenden Handels- und Zollfragen. Der Bundeskanzler betont die Solidarität Deutschlands mit Israel und wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit den USA ist. Aber kann er Einfluss auf Donald Trump nehmen? Das analysiert Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Die letzten Winterwochen waren in Deutschland geprägt von anhaltender Kälte, Schneefall und regionalen Problemen durch Glätte. Danach setzte ein schneller Temperaturanstieg ein: Innerhalb weniger Tage stiegen die Werte von teilweise zehn Grad Minus auf fast 20 Grad Celsius. Laut dem Deutschen Wetterdienst war der Winter trotz des eisigen Januars insgesamt mild, niederschlagsarm und sonnig. Wie passt das zusammen und welche Rolle spielt dabei der Klimawandel? Das ordnet Claudia Vallentin ein, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Das beste Baguette von Paris Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Iran: Friedrich Merz sieht Angriffe auf den Iran "nicht ohne Risiko" US-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den USA festhalten Krieg in Nahost: Deutschland behält sich "militärische Defensivmaßnahmen" vor Klimawandeldienst Copernicus: EU-Klimadienst meldet weltweit fünftwärmsten Januar der Geschichte Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz Übersicht: Daten und Visualisierungen zum Klimawandel Klimawandel und Biodiversitätsverlust: Der Klimawandel ist ein unterschätztes Sicherheitsrisiko! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Die neue alte Front zwischen Israel und Libanon

    02.03.2026 · 10 Min.

    Israel hat nach eigenen Angaben Luftangriffe auf Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah im Libanon geflogen, nachdem die Miliz Raketen auf Israel abgefeuert hatte. Israels Generalstabschef Ejal Samir macht die Hisbollah für die Eskalation verantwortlich und wirft der Miliz vor, einen Feldzug gegen Israel zu führen. Die Hisbollah erklärte, ihre Angriffe seien eine Vergeltung für die Tötung des obersten iranischen Geistlichen Ajatollah Ali Chamenei und behielt sich weitere Reaktionen vor. Eine Einordnung zur aktuellen Lage im Libanon gibt ZEIT-Korrespondentin Stella Männer im Podcast. Die Bundesregierung bereitet eine Rückholaktion deutscher Touristen aus dem Nahen Osten vor. Außenminister Johann Wadephul kündigte an, mehrere Flugzeuge in die Region zu schicken, um gestrandete Deutsche nach Deutschland zurückzubringen. Geplant sind zunächst Flüge nach Maskat im Oman und in die saudi-arabische Hauptstadt Riad, da die Lufträume dort weiterhin geöffnet sind. Der Außenminister hatte zuvor eine militärische Evakuierung ausgeschlossen, änderte seine Einschätzung jedoch angesichts der anhaltenden Krise. Außerdem im Update: Im Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin wird ein neuer Betriebsrat gewählt. Knapp 11.000 Beschäftigte entscheiden zwischen verschiedenen Listen, darunter die IG Metall und nicht gewerkschaftlich gebundene Gruppen. In den vergangenen Wochen kam es zu Konflikten zwischen den Lagern. Warum die Betriebsratswahl bei Tesla so wichtig ist, ordnet Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Die Deutschen und ihre Liebe zum Bargeld Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus Israel und Libanon: Israel greift Ziele im Libanon an Libanon: Noch einmal zwischen den Fronten Stellvertreter des Iran: Wie stark ist die "Achse des Widerstands" noch? Lage im Iran: "Du glaubst nicht, was hier los ist" USA und Iran: Deal oder Krieg? Donald Trump: Der Präsident meidet sein Land Ajatollah Ali Chamenei: Darf man sich über einen Tyrannenmord freuen? Deutsche Touristen im Nahen Osten: Bundesregierung kündigt Evakuierung von deutschen Touristen an Atomwaffen: Wadephul äußert sich skeptisch zu möglichem europäischen Atomschirm Angriff auf den Iran: Hunderttausende Touristen sitzen im Nahen Osten fest Krieg in Nahost: Johann Wadephul schließt Rückholung deutscher Staatsbürger aus Betriebsrat bei Tesla: Wahlen unter Starkstrom Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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