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Update: Zehn Sozialdemokraten wollen einen Stadtbild-Gipfel

27.10.2025 · 11 Min.

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Über diese Folge

Als Reaktion auf die anhaltende Stadtbild-Debatte fordern zehn SPD-Bundestagsabgeordnete nun einen Gipfel im Kanzleramt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) solle mit Vertretern von Kommunen und Verbänden Lösungsansätze diskutieren. Die zehn SPD-Bundestagsabgeordneten haben einen Acht-Punkte-Plan zur Diskussion um die Aussage von Merz verfasst und fordern eine Versachlichung der Diskussion. Hauptstadt-Korrespondent Robert Pausch ordnet ein.

Ein türkisches Gericht hat einen weiteren Haftbefehl gegen Ekrem İmamoğlu, den bereits inhaftierten Istanbuler Bürgermeister, erlassen. Laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anatol werden ihm "politische Spionage" sowie Bestechung vorgeworfen. Wie ist dieser neue Haftbefehl gegen İmamoğlu einzuordnen? Und wie steht es um die Demokratie in der Türkei? Ihre Einschätzung dazu gibt Marion Sendker ab.

Außerdem im Update: In der belagerten Provinzhauptstadt Al-Faschir im Bürgerkriegsland Sudan sitzen nach Angaben der Vereinten Nationen derzeit Hunderttausende Menschen fest. Die Sub-Sahara-Expertin der ZEIT, Andrea Böhm, schätzt die Lage im Podcast ein.

Und sonst so? George Clooney und der Louvre-Einbruch

Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast Club

 

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Jannis Carmesin

Mitarbeit: Mira Schrems

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

Diskussion um Stadtbild: SPD schlägt Gipfeltreffen zum Stadtbild im Kanzleramt vor

Friedrich Merz: Union kritisiert SPD für Teilnahme an Stadtbild-Demonstration

Stadtbild-Debatte: SPD-Generalsekretär kritisiert Schuldzuweisungen an Migranten

Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem İmamoğlu

Prozess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus Universitätsdiplom?

Bürgerkrieg im Sudan: Hunderttausende sitzen laut UN wegen Kämpfen in Provinzhauptstadt fest

Krieg im Sudan: Die Vergessenen

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Weitere Folgen

  • Wie lassen sich Terrororganisationen entwaffnen?

    28.10.2025 · 13 Min.

    Im Libanon wächst der Druck auf die Regierung, die schiitische Miliz Hisbollah zu entwaffnen. Im November 2024 wurde eine Waffenruhe vereinbart, doch sie wird immer wieder durchbrochen. Zuletzt hat Israel erneut Ziele im Süden des Landes aus der Luft angegriffen. Elf Menschen sind laut dem libanesischen Gesundheitsministerium seit dem 23. Oktober getötet worden. Israel und die USA fordern eine vollständige Entwaffnung der Miliz. Das lehnt Hisbollah-Anführer Naim Kassim mit Verweis auf die israelischen Angriffe ab und droht mit einem Bürgerkrieg. Warum es immer wieder zu Angriffen kommt und was sich daraus über die Waffenruhe in Gaza lernen lässt, erklärt Stella Männer. Sie berichtet aus Beirut als Korrespondentin für die arabische Welt. Vor sechs Jahren wurde Selimchan Changoschwili, ein tschetschenischstämmiger Georgier, in Berlin von einem russischen Auftragsmörder erschossen. Die Tat wurde als Tiergartenmord bekannt. Nun wurde sein Bruder samt Familie nach Georgien abgeschoben, nachdem das Verwaltungsgericht Potsdam im Herbst 2024 Eilanträge gegen die Abschiebung abgelehnt hatte. Im prorussisch regierten Georgien fürchtet die Familie nun um ihre Sicherheit – denn die Polizei geht brutal gegen die tschetschenische Minderheit vor, zu der auch die Changoschwilis gehören. Unsere Politikredakteurin Alice Bota hat die Familie dieses Jahr getroffen und erklärt, warum sie trotz der Bedrohung abgeschoben wurde und ob Deutschland noch einlenken könnte. Und sonst so? Wer verwechselt Eierlikör und "Likör ohne Ei"? Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Libanon beginnt mit Entwaffnung von Milizen in Flüchtlingslager Hisbollah: Libanons Regierung beschließt Entwaffnung von Milizen Libanon: Hisbollah-Chef verweigert Entwaffnung seiner Miliz Abschiebung nach Georgien: Ist Deutschland diesem Mann etwas schuldig? Auftragsmord in Berlin: Behörden schieben Bruder von Opfer des Tiergartenmordes ab Tiergartenmord: Ein Auftragsmord aus Russland? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Trump läuft sich warm für das Treffen mit Xi

    27.10.2025 · 12 Min.

    Auf seiner Asientour ist US-Präsident Donald Trump am heutigen Montag von Malaysia weiter nach Japan gereist. In der Hauptstadt Tokio will er den japanischen Kaiser Naruhito treffen. Am Dienstag ist außerdem ein Treffen mit der neuen nationalkonservativen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi geplant. Als wichtigster Termin der Reise gilt allerdings das Treffen mit Chinas Machthaber Xi Jinping am Donnerstag. Es soll am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) stattfinden. Sprechen wollen Trump und Xi darüber, wie sie den Handelskonflikt zwischen ihren beiden Ländern beilegen können. Nach Vorgesprächen in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur haben sich beide Seiten vorsichtig optimistisch gegeben. Die chinesische Delegation sprach von einer "vorläufigen Einigung", ohne allerdings auf die Inhalte einzugehen. Wie diese Einigung aussehen könnte, erklärt Heike Buchter, Korrespondentin im New Yorker Büro der ZEIT. Außerdem erläutert sie, warum ein Deal mit Xi für Trump auch innenpolitisch wichtig wäre und wie er sich auf das Treffen am Donnerstag vorbereitet. Wenn das deutsche Gesundheitssystem ein Patient wäre, würde er unter vielen Krankheiten gleichzeitig leiden: klamme Krankenkassen, steigende Ausgaben für Medikamente, zu teure Krankenhäuser und zu lange Wartezeiten beim Facharzt. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen und ein drohendes Zwei-Milliarden-Loch in der gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen, hat die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen Wochen ein Sparpaket beschlossen. Es sieht vor, dass die Krankenhäuser im kommenden Jahr bei der Vergütung auf 1,8 Milliarden Euro verzichten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will so erreichen, dass die Krankenkassenbeiträge zum Jahreswechsel nicht steigen. Carla Neuhaus ist skeptisch, ob das tatsächlich klappt. Im Nachrichtenpodcast erklärt die Gesundheitsexpertin aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT, was sich grundsätzlich ändern müsste, um den Patienten dauerhaft zu stabilisieren. Und sonst so? "Spielen ist genauso wichtig wie Lesen" Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zu dieser Folge: Zollstreit: China meldet vorläufige Einigung im Handelsstreit mit den USA Seltene Erden: China präsentiert den Rohstoffrevolver Nexperia: Einfache Chips, riesiges Chaos Gesetzliche Krankenversicherung: Gesundheit: unbezahlbar Sparvorschläge von Nina Warken: So wird das wohl nichts Steigende Beiträge: So lässt sich im Gesundheitswesen sparen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Wahl in Argentinien: Kettensäge oder Kurswechsel?

    26.10.2025 · 13 Min.

    In Argentinien steht die radikale Sparpolitik des libertären Präsidenten Javier Milei zur Abstimmung, denn das Land wählt am Sonntag Teile seines Kongresses neu. Für die Partei des durch die Kettensäge bekannt gewordenen Milei sieht es dabei nicht gut aus. Verliert Milei im Parlament zu viele Mandate, wird es für ihn noch schwerer, Mehrheiten zu organisieren und Dekrete am Kongress vorbei durchzusetzen. Wie geht es den Menschen in Argentinien wirklich? Und wieso gibt es Druck aus dem Ausland? Sophia Boddenberg, Autorin der ZEIT für Südamerika, ordnet ein. Auch in München wird am Sonntag abgestimmt: Die Einwohner der bayerischen Landeshauptstadt entscheiden, ob sich ihre Stadt auf die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele bewerben soll. München ist nicht die einzige Stadt, die eine Bewerbung erwägt. Auch Hamburg, Berlin und das Ruhrgebiet wollen die Spiele austragen. Wie entschieden wird, welche Stadt sich für Deutschland bewirbt und wie teuer so eine Bewerbung eigentlich ist, weiß Christof Siemes. Er ist Textchef der ZEIT mit dem Schwerpunkt Sport. Und sonst so? Hat die Zeitumstellung auch was Gutes? Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Argentinien: "Geht Milei keine Kompromisse ein, wird es für ihn schwierig" Javier Milei in Washington, D. C.: Ist das "America First"? Bürgerentscheid in München: Ja mei, Olympia Deutsche Olympiabewerbung: München – oder nix Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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