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Was jetzt?DIE ZEIT

Verspielt Israel gerade die Unterstützung der USA? (Update)

08.06.2026 · 11 Min.

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Über diese Folge

Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross. 

In Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden. Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast 50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert.

Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation ausgelöst zu haben.

Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt.

Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald

Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen Israel und Iran

Irankrieg: Die nächste Eskalation

Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn

Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfrontativ

Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Tatverdächtige nach Hauseinsturz in Görlitz festgenommen

Hauseinsturz in Görlitz: »Als ich davorstand, verstand ich, wie schlimm es ist«

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Weitere Folgen

  • Was will China von Nordkorea? Und umgekehrt

    09.06.2026 · 12 Min.

    Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung »Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling. Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann, schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein. Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea eingetroffen Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt Entgelttransparenz: Deutschland reißt EU-Frist zur Entgelttransparenz Geschlechtergerechtigkeit: SPD kritisiert Verzögerung des Gesetzes für Entgelttransparenz Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Europa nimmt neuen Anlauf, um den Krieg in der Ukraine zu beenden

    08.06.2026 · 12 Min.

    In London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei »Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich hält. Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern. Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich annäherten. Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen WM 2026: Feindschaftsspiel Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im Verteidigungsrat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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    Bei der Oberbürgermeisterwahl im sächsischen Aue-Bad Schlema kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Dabei treten Stefan Hartung von den Freien Sachsen und der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann gegeneinander an. Im ersten Wahlgang lag Stefan Hartung mit 29 Prozent der Stimmen vorn, verfehlte aber die für einen Sieg notwendige absolute Mehrheit. Marcus Hoffmann erreichte 23,6 Prozent. Der AfD-Kandidat Lars Bochmann landete auf dem dritten Platz. Was dieses Ergebnis über die Stellung der AfD aussagt und welche Rolle Stefan Hartungs rechtsextreme Positionen für die Menschen vor Ort spielen, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Der Buckelwal Timmy hat in den vergangenen Monaten viele Menschen beschäftigt. Nachdem das Tier mehrfach in der Ostsee gestrandet war, scheiterten zahlreiche Rettungsversuche. Nun ist Timmy tot. Sein Kadaver wurde auf der dänischen Insel Anholt angespült und von Tierärzten und Walexperten obduziert. Welche Erkenntnisse die Forschenden gewinnen konnten und ob der Umgang mit dem berühmten Wal am Ende richtig war, ordnet Dagny Lüdemann, Chefreporterin im Wissensressort der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so? Lebende Mikroben in Ötzis Magen. Moderation und Produktion: Imre Balzer Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Fabian Ritter: Ist es Timmy? Wal Timmy: In der Ostsee gestrandeter Buckelwal schwimmt los Toter Wal in der Nordsee: Timmy, mach's gut! Obduktion von Buckelwal: »Das riecht, als hätte einer drei Wochen nicht geduscht« Gestrandeter Buckelwal: Todesursache von Buckelwal nach Obduktion weiterhin unklar Walkadaver vor Dänemark: Wird der verweste Kadaver noch offenbaren, wie der Buckelwal starb? Wal in der Ostsee: Der Walsturz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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