Waffenruhe in Gaza, aber die Not bleibt
16.10.2025 · 13 Min.
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Nach zwei Jahren Krieg und weitverbreitetem Hunger gibt die neue Waffenruhe im Gazastreifen Hoffnung auf eine Verbesserung der humanitären Lage. Viele Menschen kehren erstmals zu ihren Häusern zurück, doch viele Gebäude sind zerstört. Nach Schätzungen der UN müssen mehr als 55 Millionen Tonnen Schutt entfernt werden. Trotz der Freilassung aller überlebenden Geiseln kündigte die Hamas an, den Kampf gegen Israel fortzusetzen. Gleichzeitig sollen Gespräche über eine zweite Phase des Friedensplans die Waffenruhe stabilisieren. Wie dabei die humanitäre Lage im Gazastreifen aussieht, ordnet Sandra Lorenz, Pressesprecherin der Johanniter Auslandshilfe, ein.
Exklusive Berechnungen der ZEIT zeigen, dass die Videoplattform TikTok bei der Bundestagswahl 2025 spürbaren Einfluss auf das Wahlverhalten hatte. Besonders die AfD und die Linke profitierten deutlich von ihrer Präsenz auf der Plattform. Dagegen verloren Union, Grüne und auch die SPD bei TikTok-Nutzern an Zuspruch. Grundlage der Untersuchung sind Daten der German Longitudinal Election Study (GLES). Warum besonders AfD und Linke über TikTok so erfolgreich mobilisieren konnten, analysiert Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung der ZEIT.
Und sonst so? Rekordniederlage mit Haltung
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance
Nahost: Millionen Tonnen Schutt in Gaza – Hamas will weiterkämpfen
Gazastreifen: Freilassung der noch lebenden israelischen Geiseln hat begonnen
Gazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas in Gaza an
Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen
Soziale Medien: Wie TikTok die Stimmen von Hunderttausenden Wählern beeinflusst hat
Social Media: TikTok, der politische Brutkasten
Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen
ZDF-"Politbarometer": AfD erreicht Höchstwert und liegt erstmals mit der Union gleichauf
ZDF-"Politbarometer": Linke wäre laut neuer Umfrage im Bundestag – BSW nicht
Wahlverhalten junger Menschen: "Junge Menschen tolerieren eher Falschinformationen auf Social Media"
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- Update: Macht die Digitalisierung den Führerschein billiger?
16.10.2025 · 12 Min.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerschein in Deutschland wieder günstiger machen und plant dazu eine Reform der Fahrschulausbildung. Ziel ist es, die Fahrerlaubnis bezahlbarer zu machen, aber weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Vorgeschlagen werden vor allem eine digitalere und kompaktere Ausbildung. Warum der Führerschein so teuer geworden ist und was die Reform bringen könnte, fasst Jonas Schulze-Pals aus dem Wirtschaftsressort zusammen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute in seiner Regierungserklärung die Bedeutung einer starken europäischen Verteidigung betont. Er will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen und die Verteidigungsfähigkeit der EU rasch ausbauen. Militärische Stärke sei eine zentrale Voraussetzung für Frieden in Europa, sagte Merz. Die aktuellen Streitpunkte in der Koalition – der Widerstand junger Unionsabgeordneter gegen die Rentenreform und das Chaos um die Wehrdienstreform in der SPD – sprach Merz im Bundestag aber kaum an. Wie ist das zu deuten? Fabian Reinbold, innenpolitischer Korrespondent der ZEIT ordnet ein. Außerdem im Update: In den USA gibt es neuen Streit zwischen der Trump-Regierung und den Medien: Fast alle Pentagon-Korrespondenten haben nachts ihre Büros geräumt und symbolisch sogar Möbel aus dem Gebäude getragen. Hintergrund sind neue Regeln, nach denen Journalistinnen und Journalisten das Pentagon verlassen müssen, wenn sie ohne Freigabe des Verteidigungsministers berichten. Selbst der konservative, Trump-nahe Sender FOX NEWS hat sich dem Protest angeschlossen. Und sonst so? Einfach mal miteinander reden: Das Plaudernetz Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Angst vor der Fahrprüfung: "Ich habe 10.000 Euro in den Führerschein gesteckt" Führerschein: Bundesverkehrsminister Schnieder will Kosten für Führerschein senken Regierungserklärung von Friedrich Merz: Das klärt ihr mal schön selbst Pressefreiheit: Journalisten verlassen Pentagon wegen neuer Berichterstattungsregeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie der Wehrdienstkompromiss doch noch platzte
15.10.2025 · 11 Min.
Anders als zunächst berichtet, ist die Einigung der schwarz-roten Koalition auf eine Reform des Wehrdienstes am Dienstagabend im letzten Moment gescheitert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lehnte den Entwurf auf Druck der SPD-Fraktion im Bundestag im letzten Moment ab. Trotz des Streits will die Koalition den Gesetzentwurf nun im Bundestag beraten. Wie der Deal scheiterte und wie es mit dem Gesetzentwurf weitergeht, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Sparvorschläge vorgelegt, um Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Jahreswechsel zu verhindern. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert die Pläne der Gesundheitsministerin. Außerdem im Update: Der österreichische Investor René Benko ist vom Landesgericht Innsbruck wegen Schädigung seiner Gläubiger zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Berühmte Ratte in Beton ist wahrscheinlich ein Eichhörnchen. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wehrpflicht: Union und SPD einigen sich laut Medien auf Losverfahren bei Wehrdienst Wehrdienst: Auf Los geht's nicht los Wehrdienstgesetz: Norbert Röttgen wirft Boris Pistorius "destruktives Verhalten" vor Modell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die Probleme löst Wehrpflicht: Welcher Wehrdienst soll es denn sein? Gesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will Krankenkassenbeiträge stabilisieren Sparvorschläge von Nina Warken: Sie hat sich bemüht Gesetzliche Krankenversicherung: Ausgaben der Krankenkassen im ersten Halbjahr deutlich gestiegen Medikamentenpreise: Warum kostet das Medikament so viel? Österreich: René Benko in erstem Prozess zu zwei Jahren Haft verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag
15.10.2025 · 12 Min.
Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas haben sich vor allem die USA und arabische Länder gefeiert. Denn europäische Politiker waren an den Verhandlungen eher am Rande beteiligt. Nun könnte Europa aber an der Kontrolle von Grenzübergängen und dem Wiederaufbau des Gazastreifens beteiligt werden. Findet Europa seine Rolle? Und wieso waren Vertreter des Kontinents so abwesend von den Verhandlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Junge Abgeordnete der Union blockieren das geplante Rentenpaket der Koalition. Das geht aus einem Beschluss von insgesamt 18 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hervor, über den der Spiegel berichtet hatte. Der Vorwurf an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): Mit ihrem Entwurf würde sie das Rentenniveau, anders als vereinbart, auch über das Jahr 2031 festsetzen, was für künftige Generationen Milliarden an Kosten bedeute. Carla Neuhaus ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Sie hat mit den Abgeordneten gesprochen, kennt ihre Gründe für die Blockade und schätzt die Konsequenzen für die Regierung ein. Und sonst so? Was bei einer Erkältung mit der Psyche passiert Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren Generationengerechtigkeit: Sind die Boomer wirklich an allem schuld? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.