Wann der Bund in Sachsen-Anhalt eingreifen könnte
09.09.2026 · 13 Min.
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Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und dem Wahlsieg der AfD hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, gegen mögliche Verstöße einer künftigen Landesregierung gegen das Grundgesetz vorzugehen. Diskutiert wird dabei unter anderem der sogenannte Bundeszwang nach Artikel 37 Absatz 1 des Grundgesetzes. Der Bundeszwang erlaubt der Bundesregierung, mit Zustimmung des Bundesrates Maßnahmen gegen ein Land zu ergreifen, wenn dieses seine bundesrechtlichen Pflichten nicht erfüllt. Unter welchen Voraussetzungen der Bundeszwang zum Einsatz kommen könnte, erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff haben in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und anschließend in Kyjiw mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Ziel der Gespräche waren weitere Vermittlungsversuche im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Trotz der Gespräche setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte außerdem, Moskau sei von seinem militärischen Potenzial überzeugt. Welche Strategie Russland militärisch verfolgt, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Und sonst so? Wortungetüm des Jahres: Zwei-Faktor-Authentifizierung
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock
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Weitere Links zur Folge:
Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD lädt alle Parteien in Sachsen-Anhalt zu Sondierungsgesprächen ein
Was jetzt? / AfD in Sachsen-Anhalt: Was der Wahlsieg der AfD für die liberale Demokratie bedeutet
Was jetzt? / Friedrich Merz: CDU halbiert, AfD verdoppelt – ist Friedrich Merz gescheitert?
AfD in Sachsen-Anhalt: Was, wenn eine AfD-Landesregierung die Verfassung ignoriert?
US-Sondergesandte: US-Sondergesandte Kushner und Witkoff reisen erstmals nach Kyjiw
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj erwartet baldiges Treffen mit Trump
Geran-4-Drohne: Putins neue Drohnen sind tödlich, blitzschnell – und sie können sehen
Russlands Wirtschaft: Das Codewort lautet: »Mobilisierung«
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- Generaldebatte: Ein bisschen Haushalt und viel AfD (Update)
09.09.2026 · 12 Min.
Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt war die Stimmung bei der Generaldebatte zum Haushalt der Bundesregierung aufgeheizt: AfD-Abgeordnete unterbrachen die Rede von Friedrich Merz, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner drohte mit Saalverweisen. Fabian Reinbold ordnet ein, was der Auftritt von Alice Weidel über das neue Selbstverständnis der AfD verrät – und welche Richtungsdebatte sich in der Regierung abzeichnet. In Sachsen-Anhalt hat die CDU bei der Landtagswahl deutlich verloren. Wie geschlossen steht die Fraktion? ZEIT-Politikredakteur August Modersohn erklärt, bei welchen Fraktionsmitgliedern die Brandmauer zur AfD ins Wanken geraten könnte. Außerdem im Update: Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffan Krach wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Und sonst so? »South Park« heißt jetzt »South America«. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Philipp Moser Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Deutsche Schüler schlechter als beim ersten Pisa-Schock (Update)
08.09.2026 · 11 Min.
Die Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler sind in der Pisa-Studie 2025 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung gefallen. In Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften liegen die Ergebnisse der 15-Jährigen nur noch etwa auf dem Durchschnittsniveau der OECD-Staaten. Damit liegen die Werte unter denen der Pisa-Studie von 2022 und auch unter den Ergebnissen der ersten Erhebung aus dem Jahr 2000. Zudem bleibt der Bildungserfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängig. Was hinter dieser Entwicklung steckt, ordnet Martin Spiewak ein, Redakteur im Bildungsressort der ZEIT. Nach mehreren Sabotageakten an Umspannwerken und Stromleitungen in Deutschland hat die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann wurde in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen gefasst. Er soll für Angriffe in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg verantwortlich sein. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Verdächtige versucht haben, mit selbst gebauten Vorrichtungen Drähte über Hochspannungsleitungen zu schießen und so Kurzschlüsse auszulösen. Was bislang über den Verdächtigen bekannt ist, erklärt Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat im Bundestag den Haushaltsentwurf für 2027 verteidigt. Der Etat sieht Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro vor. Zusammen mit Krediten aus Sondervermögen soll die Neuverschuldung bei gut 203 Milliarden Euro liegen. Und sonst so? Sind Spatzen vom Aussterben bedroht? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links zur Folge: Pisa-Studie: »Der Lernverlust ist dramatisch« Pisa-Studie 2025: Leistungen deutscher Schüler fallen auf neuen Tiefstand Pisa-Test: Könnten Sie Pisa? Pisa-Studie: Liebe Schulen: Pisa ist auch euer Versagen Soziale Mobilität: Mehr Chancengleichheit – das sind wir der jungen Generation schuldig Ties Rabe: »Andere Länder haben mehr Ehrgeiz« Angriffe auf Umspannwerke: »Ich bin der, der Kurzschlüsse verursacht hat« Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht? Sabotage an Stromleitungen: Polizei fasst mutmaßlichen Stromnetz-Saboteur Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk wissen Sabotageversuche an Stromnetz: Weiteres Bekennerschreiben nach Sabotageversuchen in NRW entdeckt Sabotage an Stromversorgung: Ermittler finden weitere Sprengsätze an Umspannwerk in Sachsen Bundeshaushalt: Es ist einfach kein Geld mehr da Haushaltsberatungen im Bundestag: Bundesfinanzminister Klingbeil warnt vor Sozialabbau durch Reformkurs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- AfD-Sieg: Warum »lasst sie halt mal machen« nicht funktioniert
08.09.2026 · 12 Min.
Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg könnte in Deutschland eine rechtsextreme Partei ein Bundesland regieren. Nach ihrem deutlichen Sieg sehen viele einen Regierungsauftrag bei der AfD. Was bedeutet der historische Erfolg der Rechtsextremen für Deutschland? Und was für unsere Demokratie? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner im Podcast. Nach einem Jahr endet am heutigen Dienstag die Amtszeit von Annalena Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung – sie war erst die fünfte Frau in dieser Position. Zum Abschied hat sie der ZEIT in New York ein Interview gegeben. Geführt hat das Interview unter anderem Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT. Im Podcast blickt sie auf Baerbocks Zeit bei den Vereinten Nationen zurück und zieht Bilanz, welche Akzente die frühere Außenministerin in ihrem Amt setzen konnte. Und sonst so? Calw baut Riesenrutsche ins Stadtzentrum. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Starrt nicht auf diese Wähler. Starrt darauf, was sie erzählt bekommen Annalena Baerbock: »Die Kombi prominent, meinungsstark und feminin triggert besonders« New York: Annalena Baerbock wird offenbar Professorin an Columbia University Annalena Baerbock bei Jon Stewart: Eine Deutsche im Humor-Ausland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.