Warum bald Regionalzüge in ganz Deutschland wegfallen könnten (Update)
21.10.2026 · 11 Min.
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Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.
Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das 1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT.
Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt eingestellt.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot
Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron
Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten
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- Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht
22.10.2026 · 13 Min.
Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern. Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs. Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble. In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen. Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten, ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück. Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links zur Folge: US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein? OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer schwächer Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs 100-Tage-Programm Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der Senatswahl US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden? Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgaben von mehr als 300 Millionen Dollar für Wahlkampf USA: Wie Trump eine Niederlage bei den Midterms verhindern will Was liest du gerade? / Wohnkrise: Mieten wir uns zu Tode? Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht reicht Bauzwang: Wer bauen darf, der muss es auch Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren Wohnungsbau? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was die Hunderttausenden gehackten AfD-Mails offenbaren
21.10.2026 · 13 Min.
Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen Datensatz von 280 Gigabyte erbeutet. Insgesamt sollen demnach zehn AfD-Konten betroffen sein, darunter die von Ex-Parteichef Alexander Gauland, der jetzigen Co-Parteichefin Alice Weidel und Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachrichten reichen demnach teilweise bis 2014, der Gründungszeit der Partei, zurück. Die AfD hat den Angriff bestätigt und Untersuchungen angekündigt. Ein Team der ZEIT wertet den Datensatz seitdem aus. Wie schwerwiegend ist der Datendiebstahl für die AfD, die manche gerne verbieten würden und die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Das ordnet Tilman Steffen ein, ZEIT-Politikredakteur und langjähriger AfD-Beobachter. Am kommenden Dienstag wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Ob der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Bündnis Likud weiterhin regieren werden, ist unklar. In den neuesten Umfragen liegen Netanjahu und Gadi Eisenkot, der frühere Generalstabschef, mit seiner Partei Jaschar gleichauf. Allerdings erzielen beide Lager aktuell keine Mehrheit. Umso wichtiger wird die Rolle von möglichen Koalitionspartnern. Etwa arabische Parteien, die bisher keine große Rolle spielen. Die arabische Partei Ra’am gilt dabei als möglicher Königsmacher. Die freie Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke stellt sie und ihre besondere Führungsspitze vor. Und sonst so? Wir nehmen teil an der Verlosung des vielleicht ekligsten Chutneys der Welt. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer, Mounia Meiborg, Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: AfD-Datenleak: Das ist das AfD-Datenleak Cyberattacke auf Partei: Hacker greifen E-Mail-Konten der AfD an AfD: Interne AfD-Mails bei Datendiebstahl im Netz veröffentlicht Gadi Eisenkot: Mehr als das Gegenteil von Netanjahu Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Will Donald Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen? (Update)
20.10.2026 · 11 Min.
Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler Korrespondent der ZEIT. Die Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz, technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen Erwartungen an den Gipfel. Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten. Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Überblick: Spannungen zwischen Trump und Selenskyj – Raketenlieferungen im Fokus Dreiergipfel zur Ukraine: US-Präsident zeigt sich offen für Treffen mit Putin und Xi Beziehungen der USA zur Ukraine: Selenskyj spricht mit Rubio über Starlink-Drosselung und Abfangraketen USA und Russland: Marco Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurück Ukrainekrieg: USA liefern der Ukraine wieder Geheimdienstinformationen Donald Trump: Gefährliche Verzweiflungstaten Wolodymyr Selenskyj in Brüssel: Selenskyj warnt vor Lockerung der Sanktionen gegen Russland Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine Lage in der Ukraine: Ein Partner für Putin Gipfeltreffen zwischen USA, China und Russland: Russland bestätigt Gespräche über Dreiergipfel mit Putin, Xi und Trump KI-Investitionen: Wenigstens Jensen Huang glaubt an Deutschland Investitionsgipfel in Berlin: Bundesregierung spricht von Investitionszusagen in Milliardenhöhe Investitionsgipfel: Amazon plant Investitionen von 16 Milliarden Euro in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.