Warum China dieses deutsche Unternehmen nicht kaufen darf
08.10.2026 · 12 Min.
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Die Bundesregierung hat es der chinesischen Staatsreederei Cosco verboten, das deutsche Logistikunternehmen Zippel zu kaufen. Warum die Bundesregierung den Kauf des relativ kleinen Unternehmens unterbindet und ob sich hier die neue Härte gegenüber China zeigt, das erklärt Marlies Uken, Vize-Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.
Die USA erhöhen den Druck auf den Iran mit wirtschaftlichen Sanktionen. Auch die EU-Außenminister haben Anfang des Jahres noch einmal neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Wen aber treffen die Sanktionen gegen den Iran tatsächlich? Das analysiert Omid Rezaee für die ZEIT.
Und sonst so? Was ist höflicher: »Bitte« oder »vielleicht«?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links:
EU-Handel mit China: China kritisiert Pläne in der EU für Schutzinstrumente im Handel
Hamburger Hafen: Bund stoppt chinesische Übernahme von Logistikfirma Zippel
Hafenlogistik: »Keine Abkehr von China«
Chinas Investitionen in Deutschland: Katherina Reiches gefährlicher Flirt mit chinesischen Investoren
Irankrieg: Trump lehnt iranisches Angebot zu Straße von Hormus ab
Lage im Iran: Der soziale Tod einer Gesellschaft
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- Ist der Weg für Rot-Grün-Rot in Berlin jetzt frei? (Update)
08.10.2026 · 11 Min.
Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben Linke, SPD und Grüne laut Medienberichten Sondierungsgespräche vereinbart. Bei der Wahl am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Grüne und SPD hatten eine Vereinbarung zum Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zur Voraussetzung für weitere Gespräche gemacht. Nun haben sich die Parteien auf gemeinsame Regeln verständigt, die bei antisemitischen Vorfällen greifen sollen. Damit ist eine zentrale Hürde für eine mögliche rot-grün-rote Koalition aus dem Weg geräumt. Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, worauf sich die drei Parteien geeinigt haben und welche politischen Differenzen noch bestehen. Die 87-jährige Spanierin María del Carmen Abascal ist gestorben. Abascal, die meist Maricarmen genannt wurde, hatte 70 Jahre lang in derselben Wohnung in Madrid zur Miete gewohnt. Ende September wurde sie nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf einer Trage aus ihrer zwangsgeräumten Wohnung in Madrid geholt. Ein Investor hatte die Immobilie gekauft und den Mietpreis nach Angaben des Mieterverbands um 275 Prozent auf 2.650 Euro erhöht. Die Zwangsräumung hatte zu landesweiten Protesten geführt, Maricarmen stand symbolisch für die Wohnungskrise im Land. Nachdem ein Maßnahmenpaket der Regierung gegen die Wohnungsnot im Parlament gescheitert war, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November an. Welche Auswirkungen ihr Tod auf die Protestbewegung haben könnte und ob ihre Zwangsräumung zu ihrem Tod beigetragen hat, erklärt Julia Macher, Spanien-Korrespondentin der ZEIT. Der britische Premierminister Andy Burnham ist zu seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Deutschland und Großbritannien wollen bei der Bekämpfung von Cyberangriffen, Sabotage und anderen hybriden Bedrohungen enger zusammenarbeiten. Mit dem Kensington-Vertrag, einem Freundschaftsvertrag zwischen beiden Ländern, wollen sie ihre Beziehung nach dem Brexit auf eine neue Grundlage stellen. Und sonst so? Der Literaturnobelpreis geht an die kanadische Dichterin Anne Carson Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Linke in Berlin: Linke, Grüne und SPD in Berlin einigen sich auf Sondierungsgespräche Spanien: 87-jährige Spanierin stirbt nach Zwangsräumung in Madrid Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise Andy Burnham: Deutschland und Großbritannien wollen Cyberabwehr stärken Literaturnobelpreis: Anne Carson aus Kanada erhält Literaturnobelpreis, die Akademie würdigt das »kühne und einfallsreiche Werk«. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Nach Sachsen-Anhalt: Kann die SPD der Union noch trauen? (Update)
07.10.2026 · 12 Min.
In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Möglicherweise auch mit Stimmen aus der CDU. Aus Protest zogen deshalb SPD-Politiker am Dienstagabend vom Reichstag durch das Brandenburger Tor zum Bebelplatz. Viel Symbolik – aber steckt auch mehr dahinter? Das ordnet Michael Schlieben aus dem Politikressort der ZEIT ein. Die Berliner Linke, SPD und Grünen haben sich am Mittwoch zu ihrem voraussichtlich letzten unverbindlichen Vorgespräch getroffen. Die Parteien haben dabei vor möglichen Sondierungen über den Umgang mit Antisemitismus und organisierter Kriminalität beraten. Außerdem im Update: Der Chemie-Nobelpreis geht an Forscher aus Japan und Frankreich. Warum es in der Chemie entscheidend sein kann, ob ein Molekül links- oder rechtshändig ist, das erklärt Viola Kiel aus dem Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Heute vor 20 Jahren wurde die Journalistin Anna Politkowskaja in Moskau erschossen. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lena Herrmann, Emma Möllenbrock Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: SPD-Bundestagsfraktion: Ein Moment mit historischer Wucht – und Boris Pistorius erkennt ihn Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Recht gegen rechts AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in Untersuchungshaft Grundlagenforschung: Chemienobelpreis für zwei Katalyse-Forscher Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Drei Jahre 7. Oktober – Warum Netanjahu noch immer im Amt ist
07.10.2026 · 13 Min.
Drei Jahre ist es her, seit am Morgen des 7. Oktobers islamistische Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel eindrangen. Sie töteten rund 1.200 Menschen und verschleppten zahlreiche Geiseln. Es war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust und der schwerste Angriff auf israelisches Staatsgebiet in der Geschichte des Landes. Der Angriff und die darauffolgenden Kriege haben Israel tiefgreifend verändert. Seit knapp einem Jahr gilt im Gazastreifen zwar eine Waffenruhe, trotzdem kommt es dort weiterhin zu Angriffen. Gleichzeitig ist Benjamin Netanjahu weiterhin Ministerpräsident und tritt bei der anstehenden Wahl erneut an. Berichten zufolge soll er bereits vor dem 7. Oktober vor einem möglichen Angriff der Hamas gewarnt worden sein. Welche Spuren haben die vergangenen drei Jahre in der israelischen Gesellschaft hinterlassen? Und welche Rolle spielt der 7. Oktober heute im politischen Alltag und im Wahlkampf? Das erklärt Lea Frehse, Außenpolitik-Redakteurin der ZEIT. Ende August hatten Unbefugte Zugriff auf die Steuerung von rund einer halben Million europäischer Solaranlagen, etwa 250.000 davon in Deutschland. Betroffen waren Anlagen des chinesischen Herstellers Sungrow, die über eine zentrale Cloud gesteuert werden. Ein Sicherheitsforscher konnte sich ohne Passwort immer weiter in die Systeme des Anbieters vorarbeiten und hätte mit wenigen Klicks hunderttausende Anlagen gleichzeitig abschalten können. Fallen auf einen Schlag mehrere Gigawatt Leistung aus, kann das Stromnetz aus dem Gleichgewicht geraten und im schlimmsten Fall großflächige Stromausfälle verursachen. Inzwischen wurde die Schwachstelle geschlossen. Recherchen der ZEIT hatten bereits zuvor gezeigt, dass viele Solaranlagen schlecht gesichert sind. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob Deutschlands Stromversorgung ausreichend gegen solche Angriffe geschützt ist und wie solche Sicherheitslücken überhaupt entstehen. Und sonst so? Lasset die Kühe weniger furzen Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emilia Portwich, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kinder in Israel: Die Generation Trauma wird den Nahen Osten prägen Terrorangriff der Hamas: Niemand weiß, wo ihre Köpfe sind Liveblog: Gaza Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023: Netanjahu soll vor geplantem Angriff auf Israel gewarnt worden sein Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom Superblackout entfernt Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.