Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert
13.10.2026 · 13 Min.
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Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber. Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent der ZEIT.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie berichtet für die ZEIT über die Region.
Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links:
Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern«
Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt bei Schülerprotesten
Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt?
Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in Saudi-Arabien aus
Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift
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- Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)
13.10.2026 · 11 Min.
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze, Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen. Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er, dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz, Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung der Redaktion Doku-Podcast: House of Block Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist Unklarheit« Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem SPD: Wer will diese SPD noch führen? Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der Bundespolitik Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente fest Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)
12.10.2026 · 12 Min.
Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners, der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen? Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20 Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem Thema: Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie: Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald Trump Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben. Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die Taco-Füllung. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen? Liveblog: Große Koalition Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der Parteikrise Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und Ukraine Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland?
12.10.2026 · 12 Min.
In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine »Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York City, ein. Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf dem Land. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien für Unternehmer Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.