Warum Merz Deutschlands Schicksal gerade jetzt an die Ukraine knüpft
02.10.2026 · 13 Min.
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Am Donnerstagnachmittag wurde der Internationale Preis des Westfälischen Friedens an die Nato verliehen. Den Preis hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte für die Nato entgegengenommen. Dass ein Militärbündnis wie die Nato einen Friedenspreis bekommt, hatte vorab für Kritik gesorgt. Doch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Laudatio für grundsätzliche Worte zu außenpolitischen Herausforderungen genutzt. Dabei standen vor allem die Ukraine und der russische Angriffskrieg im Fokus der Rede und die Rolle Deutschlands dabei. Merz wurde grundsätzlich: »Wankt Deutschland, wankt Europa. Und wankt Europa, dann wankt die Ukraine.« Warum Merz gerade jetzt nach innen wie nach außen diese Botschaft senden will, das erläutert im Podcast Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Eine Frau in den USA hat eine Hinrichtung mit Giftspritzen überlebt. Die zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike ist nach der gescheiterten Hinrichtung zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Gefängnisbehörde teilte mit, dass die Hinrichtung nach Vorschrift abgelaufen sei und es bisher keine Probleme mit dem Gift gegeben habe. Dabei handelt es sich um das Schlafmittel Pentobarbital, das bei erhöhter Dosis tödlich ist. Wie die Hinrichtung scheitern konnte und ob nun grundsätzlich über die Praxis diskutiert wird, bespricht im Podcast mit Fabian Scheler Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort der ZEIT.
Und sonst so? Das Schokoriegel-Ranking (einmal vom Profi, einmal vom Host)
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer
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Weitere Links:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine
Friedrich Merz: "Wanken wir in Deutschland, wankt Europa"
Carlo Masala: »Auch wir können einen hybriden Krieg führen«
USA: Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung in Tennessee
Christa Pike: Ein qualvolles System
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- Zuckersteuer: Ampelparallelen bei Schwarz-Rot? (Update)
02.10.2026 · 12 Min.
Die geplante Zuckersteuer sorgt für Streit in der schwarz-roten Bundesregierung. Der Konflikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt, weil Union und SPD bald den nächsten Bundeshaushalt verabschieden müssen. Was muss sich in der Zusammenarbeit der Koalition ändern? Das erklärt Benedikt Becker, Redakteur im Politikressort der ZEIT. In Frankreich protestieren Schüler gegen Einsparungen im Bildungssystem, große Klassen, fehlende Lehrkräfte und hohen Leistungsdruck. Rund 400 Schulen sind derzeit geschlossen, bei Protesten kam es auch zu Blockaden und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wie die Regierung auf die Proteste reagiert, berichtet ZEIT-Autorin Annika Joeres. Außerdem im Update: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat bekannt gegeben, welche Hochschulen künftig den Titel »Exzellenzuniversität« tragen dürfen. Und sonst so? Nahostkonflikt auf dem Oktoberfest. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Bild: [M] Joshua Earle/unsplash.com Weitere Links zur Folge: Zuckersteuer: Das Cola-Chaos Reaktionen auf Landtagswahlen: Lars Klingbeil sieht Regierungshandeln auf dem Prüfstand Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein Bruch der Ampelkoalition: Hat Olaf Scholz die Ampel gesprengt? Schülerproteste in Frankreich: Zut alors, die Schule brennt Schulproteste in Frankreich: Fast 2.000 Festnahmen bei Schülerprotesten in Frankreich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was geschah an Bord des Flydubai-Flugs? (Update)
01.10.2026 · 11 Min.
Der Flydubai-Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv musste nach einem gewaltsamen Vorfall im Cockpit am Mittwoch in Saudi-Arabien notlanden. Während des Flugs soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer angegriffen haben. Nach Angaben der israelischen Regierung konnten mehrere Passagiere gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied in das Cockpit gelangen und den Angreifer überwältigen. Der mutmaßliche Angreifer wurde von den saudischen Behörden festgenommen. Die israelische Regierung spricht von einem möglichen versuchten Anschlag. Wie der Zwischenfall in Israel aufgenommen wird, berichtet ZEIT-Redakteurin Steffi Hentschke. Die Nato hat in Münster den mit 100.000 Euro dotierten Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Das Verteidigungsbündnis wird für seinen Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Die Jury begründet die Auszeichnung der Nato damit, dass glaubwürdige Sicherheit und Abschreckung Voraussetzungen für Frieden seien. Friedensinitiativen kritisieren die Entscheidung und sehen darin einen Widerspruch zum Geist des historischen Friedensschlusses. Für die Preisverleihung sind Proteste angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei dem Festakt die Laudatio gehalten. Außerdem im Update: Die Sorge um die eigene finanzielle Situation steht laut der aktuellen Studie »Die Ängste der Deutschen« erneut an erster Stelle. Rund 2.400 Menschen wurden dafür befragt. Knapp 60 Prozent fürchten, dass steigende Lebenshaltungskosten sie dauerhaft finanziell überfordern könnten. Mehr als die Hälfte sorgt sich zudem vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen. Die geplante Zuckersteuer auf besonders zuckerhaltige Getränke ist vorerst gestoppt. Das Kanzleramt lehnte den Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ab, da er in der Bundesregierung keine Mehrheit gefunden habe. Vorgesehen war ab dem kommenden Sommer eine Steuer von bis zu 38 Cent pro Liter. Und sonst so? Hausschwein muss aus Altbauwohnung ausziehen Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Notlandung von Flydubai: Was zur Notlandung des Flydubai-Flugs bekannt ist Flydubai-Flug: Netanjahu bestätigt Messerangriff und Festnahme eines Flydubai-Piloten 7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt Shlomi Eldar: »Netanjahu hat Israel zerstört« »Die Ängste der Deutschen«: Angstniveau in deutscher Gesellschaft nimmt weiter ab Zuckersteuer und Prävention: Schubs vom Staat Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum Tanken günstiger und Bahnfahren teurer wird
01.10.2026 · 13 Min.
Autofahren wird günstiger. Mit dem Start des Tankrabatts sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent pro Liter, einschließlich Mehrwertsteuer entspricht das einer Entlastung von knapp 17 Cent. Schon vor dem Start waren die Spritpreise deutlich gesunken. Doch gleichzeitig könnte Bus- und Bahnfahren teurer werden: Der Preis für das Deutschlandticket soll einem Medienbericht zufolge um vier Euro auf 66,90 Euro steigen. Hinzu kommen Einschränkungen im Fernverkehr. Wegen einer Sanierung müssen Reisende zwischen Berlin und Hannover ab Freitag mit bis zu 80 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen. Warum wird das Deutschlandticket teurer? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die Mobilität in Deutschland? Das erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Vier Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs droht die Lage in Äthiopien erneut zu eskalieren. Zwischen 2020 und 2022 hatten sich die äthiopische Armee und die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) einen Krieg geliefert, bei dem Schätzungen zufolge bis zu 600.000 Menschen ums Leben kamen. Ein Friedensabkommen beendete 2022 die Kämpfe, viele der zugrunde liegenden Konflikte blieben jedoch ungelöst. Nun flammt der Konflikt wieder auf. In der Region Tigray gibt es erneut schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Tigray-Kräften, die sich auch auf die angrenzenden Regionen Afar und Amhara ausgeweitet haben. Zugleich sind die Beziehungen zwischen Äthiopien und dem Nachbarland Eritrea angespannt. Warum flammt der Konflikt gerade jetzt wieder auf? Und wie groß ist die Gefahr, dass sich die Kämpfe noch weiter ausbreiten? Christian Vooren, ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet das im Podcast ein. Und sonst so? 177 Stunden auf der Tanzfläche Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: ÖPNV: Deutschlandticket soll offenbar teurer werden Änderungen im Oktober 2026: Tanken soll billiger werden, Heckenschneiden ist wieder erlaubt Eskalation in Äthiopien: Wenn es kracht, dann richtig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.