Was die US-Zölle für die EU bedeuten
11.02.2025 · 12 Min.
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Die USA wollen alle Stahl- und Aluminiumimporte aus dem Ausland mit Zöllen von 25 Prozent belegen. Davon sind Deutschland und weitere EU-Länder stark betroffen. Als mögliche Gegenmaßnahmen ziehen EU-Politiker neben direkten Zöllen auf US-Produkte auch höhere Steuern für US-Digitalkonzerne in Erwägung. Wie Bundeskanzler Olaf Scholz kürzlich mitgeteilt hat, könne die EU innerhalb einer Stunde Gegenmaßnahmen gegen die USA einleiten. Welche Auswirkungen die Zölle haben, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
In Stuttgart beginnt am heutigen Dienstag die didacta, Europas größte Bildungsmesse. Zum ersten Mal wird dort die AfD mit einem eigenen Stand vertreten sein. Schüler-, Eltern- und Lehrkräfteverbände haben kritisiert, dass dies im Widerspruch zum diesjährigen Leitthema der Messe – "Demokratiebildung" – steht. Die Veranstalter haben die Entscheidung für den AfD-Stand verteidigt und auf ihre politische Neutralität verwiesen. Jeannette Otto, stellvertretende Leiterin im Ressort Wissen der ZEIT, ordnet die Entscheidung ein.
Und sonst so? In diesem Supermarkt piepst es manchmal leiser.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
USA: Donald Trump kündigt 25 Prozent Zölle auf Stahl und Aluminium an
Donald Trump: "Trumps Zoll-Keule könnte bis zu 300.000 Jobs in Deutschland kosten"
Donald Trump: Der 47. US-Präsident
Schulpolitik der AfD: "Lehrer einschüchtern? Das hat die AfD schon geschafft"
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- Update: Waffenruhe auf der Kippe
11.02.2025 · 10 Min.
Die Hamas hat angekündigt, am Samstag nicht wie geplant drei weitere Geiseln freizulassen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen und Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Terrororganisation. Die Hamas wirft Israel vor, sich nicht an die Bedingungen der Waffenruhe zu halten, und setzt deshalb ihrerseits das Abkommen aus. Was an den Vorwürfen dran ist und ob die Waffenruhe kurz vor dem Kollaps steht, erklärt ZEIT-Politikredakteur Jan Roß. In der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl haben führende Politikerinnen und Politiker eine Debatte über die aktuelle Lage in Deutschland geführt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und sein größter Herausforderer Friedrich Merz (CDU) haben sich – wie schon im Wahlkampf der vergangenen Wochen – gegenseitig ihre politischen Versäumnisse der letzten Jahre vorgeworfen. Was beiden gleichermaßen gefehlt hat, war eine positive Vision für die kommende Wahlperiode, analysiert Ferdinand Otto. Die iranischen Journalistinnen Nilufar Hamedi und Elaheh Mohammadi sind begnadigt worden. Wie ihre Arbeitgeber unter Berufung auf ihre Anwälte mitgeteilt haben, wurden alle juristischen Verfahren gegen sie eingestellt. Die beiden Journalistinnen hatten im Herbst 2022 mit als Erste über den Tod von Jina Mahsa Amini berichtet, der eine landesweite Protestwelle auslöste. Was noch? Halftime-Show mit Nachwirkeffekt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nahost: Hamas setzt Freilassung von Geiseln bis auf Weiteres aus Nahost: Donald Trump setzt Hamas Ultimatum für Geiselfreilassung Bundestagswahl 2025: Klingbeil wirft Merz "Sound der AfD" vor Bundestagswahl: Neuwahl am 23. Februar Pressefreiheit: Zwei Journalistinnen im Iran zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Europa will bei der KI mithalten
10.02.2025 · 10 Min.
In Paris hat am heutigen Montag ein zweitägiger KI-Gipfel begonnen, an dem Gäste aus rund 100 Ländern teilnehmen. Gastgeber ist der französische Präsident Emmanuel Macron, der Europa im globalen KI-Wettlauf voranbringen will. Warum der enorme Energiebedarf von KI-Rechenzentren zum Problem werden könnte und ob Europa gegen die Konkurrenz aus China und den USA bestehen kann, erklärt Rudi Novotny, stellvertretender Leiter des ZEIT-Wissensressorts. Im TV-Duell gegen Herausforderer Friedrich Merz (CDU) hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend kämpferisch gezeigt. Bei seinen Wahlkampfauftritten, die ihn momentan quer durch die Republik führen, kritisiert er Merz wegen der gemeinsamen Abstimmung der CDU mit der AfD. Scholz’ zentrale Botschaft dabei: "Kann man Friedrich Merz noch trauen?" Ob Scholz den Abstand zu Merz und der Union noch aufholen kann, ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch ein. Trotz der Preiserhöhung von 49 auf 58 Euro nutzen weiterhin rund 13,5 Millionen Menschen in Deutschland das Deutschlandticket. Allerdings ist die Finanzierung nur noch bis Ende des Jahres gesichert. Bund und Länder übernehmen dabei je 1,5 Milliarden Euro jährlich. Wie es im kommenden Jahr mit dem Ticket weitergeht, hängt von der neuen Bundesregierung ab. Was noch? Mehr Verletzlichkeit wagen Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Unterwegs mit Olaf Scholz: Scholz, der Cheftechniker Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Presseschau zum TV-Duell: Medien bewerten TV-Duell als langweilig bis erschütternd KI-Gipfel in Paris: Frankreich kündigt KI-Investitionen in Höhe von 109 Milliarden Euro an Künstliche Intelligenz: Wie KI unsere Zukunft verändert Nahverkehr: Droht Deutschlandticket 2026 das Aus? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- TV-Duell zwischen Scholz und Merz: Von Wortbrüchen und Realitätsverlusten
10.02.2025 · 13 Min.
Zwei Wochen vor der Bundestagswahl sind Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) gestern Abend in ihrem ersten TV-Duell aufeinandergetroffen. 90 Minuten lang haben sie über Wahlkampfthemen wie Migration, die Wirtschaftskrise, Steuerkonzepte und den Ukrainekrieg diskutiert. Bei welchen Punkten die Kandidaten von sich überzeugen konnten, ordnet ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa Caspari ein. Smartwatches erkennen Herzrhythmusstörungen, Sauerstoffmangel oder Sturzgefahr – und haben dadurch schon Leben gerettet. In Deutschland wächst die Akzeptanz für die digitale Gesundheitsüberwachung. Laut einer Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom halten drei Viertel der Befragten es für sinnvoll, mit smarten Geräten Körperdaten zu erfassen, um Krankheiten vorzubeugen oder rechtzeitig zu erkennen. Wie sehr Smartwatches die Medizin verändern könnten, erklärt ZEIT-Wissensredakteur Jan Schweitzer. Und sonst so? Eine wilde Reise durch die Geschichte Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wahlkampf: Olaf Scholz und Friedrich Merz begegnen sich in erstem TV-Duell TV-Duelle: Vage bitte, aber nicht zu vage Olaf Scholz: Kanzlerkandidat der SPD Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union Smartwatches: Ohne Smartwatch? Wären sie wohl tot Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.