Wer für die Ukraine kämpfen kann, kriegt keinen Schutz mehr in der EU (Update)
26.06.2026 · 11 Min.
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Ukrainische Männer im wehrfähigen Alter sollen künftig keinen automatischen Aufenthaltstitel mehr erhalten, wenn sie neu in die EU einreisen. Im Podcast berichtet ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas, wie es den Männern geht, die sich vor dem Militärdienst verstecken, und wie die ukrainische Gesellschaft auf jene Menschen blickt, die bereits in die EU geflohen sind.
Der Autokonzern Volkswagen will 100.000 Stellen streichen – das sind doppelt so viele wie bisher geplant. Warum VW jetzt doch mehr Mitarbeiter entlassen will, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem ZEIT-Wirtschaftsressort.
Außerdem im Update:
- Laut dem deutschen Wetterdienst könnte es an diesem Wochenende mit Temperaturen von bis zu 42 Grad am Sonntag so heiß wie noch nie werden.
- Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 hat das Landgericht Magdeburg den Angeklagten wegen Mordes in sechs Fällen und versuchten Mordes in mehr als 200 Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt.
Und sonst so? Wer gegen Deutschland gewinnt, muss nicht zur Arbeit.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ukrainekrieg: EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr gewähren
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Justizministerin Hubig zu Antrittsbesuch in Kyjiw eingetroffen
Ukrainekarte aktuell: Russische Truppen rücken bei Olexandriwka vor
Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen gesperrt
Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet
Anschlag in Magdeburg: Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt
Stellenabbau bei Volkswagen: Volkswagen will offenbar weltweit bis zu 100.000 Stellen abbauen
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- So kommen Sie durch die Hitze
27.06.2026 · 13 Min.
In Westeuropa hält die extreme Hitzewelle weiter an und wird am Wochenende ihren Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt bundesweit vor Höchstwerten von örtlich über 40 Grad. Wie viel Wasser sollte man bei diesen Temperaturen trinken und wie sieht es aus mit Alkohol? Was sind die besten Tipps, um die Wohnung kühl zu halten? Das beantwortet Jan Schweitzer aus dem ZEIT-Gesundheitsressort bei »Was jetzt?«. Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung bis Mitte Juni fast 300.000 Fragebögen an junge Männer und Frauen, die 18 geworden sind, verschickt. Bei den jungen Männern lag die Antwortquote bei rund 96 Prozent. Für sie gilt eine Auskunftspflicht. Bei der restlichen Gruppe, die freiwillig antworten durfte, betrug der Rücklauf nur vier Prozent. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort hat junge Männer gefragt, wie sie auf die Bundeswehr und den Dienst an der Waffe blicken und spricht darüber im Podcast. Und sonst so? Wenn der Crush auf Arbeit vorbeischaut. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen gesperrt Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet Wetterextreme: Warum so gereizt? Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch Wehrdienstfragebogen Bundeswehr: Angefasst, angepinkelt, ausgepeitscht – willkommen bei der Bundeswehr Die Linke: Die Gewissensoffensive Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Infrastruktur-Zukunftsgesetz: schneller bauen, weniger Umweltschutz?
26.06.2026 · 14 Min.
Der Bundestag stimmt über das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab, mit dem die Bundesregierung den Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur beschleunigen will. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren insbesondere bei Verkehrs- und Energieprojekten zu verkürzen. Umstritten ist dabei, dass bei Eingriffen in den Naturschutz in bestimmten Fällen Ausgleichszahlungen vorgesehen sind. Kritiker bemängeln, dass dadurch weniger streng auf den Schutz der Umwelt geachtet wird, damit schneller gebaut werden kann. Was genau in dem Entwurf steht, erklärt ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler. Auf dem Buchungsportal Booking.com kommt es immer wieder zu Betrugsfällen. Nutzer berichten von angeblichen Unterkünften, die bei der Ankunft nicht existieren, oder Fake-Inseraten, die teilweise über gehackte Hotel-Accounts eingestellt werden. Booking.com verweist darauf, dass betrügerische Angebote in der Regel schnell erkannt und entfernt würden. Gleichzeitig räumt das Unternehmen Sicherheitsprobleme ein. Auch gibt es Kritik am Umgang mit Betroffenen und der Erreichbarkeit des Kundenservices. Welches Ausmaß das Problem hat und wie sich Reisende schützen können, erklärt Jens Tönnesmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Fußballerin bekommt rund 70.000 Euro Schadensersatz Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Erdbeben in Venezuela: Kann die neue Regierung den Menschen helfen? (Update)
25.06.2026 · 11 Min.
Zwei schwere Erdbeben haben den Nordwesten Venezuelas erschüttert. Neben Spanien, Katar, Mexiko und El Salvador haben auch die USA schnelle Hilfe zugesagt. Die Unterstützung erfolgt auf Anweisung von Präsident Donald Trump. Die Naturkatastrophe trifft Venezuela in einer politisch angespannten Phase. Nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar wird das Land von der Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez geführt. Welche Folgen die Erdbeben für das ohnehin angeschlagene Land haben könnten, ordnet ZEIT-Auslandsredakteur Alexander Kauschanski ein. In Danzig beginnt die internationale Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine. Vertreter aus Politik und Wirtschaft beraten darüber, wie die vom russischen Angriffskrieg zerstörte Infrastruktur wieder aufgebaut und langfristig finanziert werden kann. Polens Ministerpräsident Donald Tusk sagte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz reist zu der Konferenz nach Danzig. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an dem Treffen nicht teil. Hintergrund ist ein diplomatischer Streit zwischen Polen und der Ukraine. Was das über die Beziehungen beider Länder aussagt, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy. Außerdem im Update: Der französisch-britische Jurist und Autor Philippe Sands erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Börsenverein würdigt ihn als engagierten Menschenrechtsanwalt, der sich für Völkerrecht, Gerechtigkeit und internationale Verständigung einsetzt. Und sonst so: Warum immer mehr Glühwürmchen verschwinden Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Venezuela: Was über die Erdbeben in Venezuela bekannt ist Venezuela: Donald Trump provoziert mit Post zu Venezuela als »51. Bundesstaat« Nicmer Evans: "Maduro war für sein eigenes Regime längst ein Klotz am Bein" Delcy Rodríguez: Unauffällig und leise festigt sie ihre Macht Infrastruktur in der Ukraine: Sie riskieren ihr Leben, damit andere überleben E5-Gipfel in Berlin: Emmanuel Macron sichert USA europäisches Engagement für die Nato zu Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei Fragezeichen Was jetzt? / E5-Treffen: E5 Treffen in Berlin: Kann Deutschland Europa zusammenbringen? Ukraine: Polen entzieht Wolodymyr Selenskyj höchsten Landesorden Ukraine: Parlament stimmt für Julija Swyrydenko als neue Ministerpräsidentin Literatur: Jurist Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.