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Wie geht es Syrien sechs Monate nach dem Sturz des Assad-Regimes?

08.06.2025 · 12 Min.

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Über diese Folge

Vor sechs Monaten wurde das Assad-Regime in Syrien gestürzt und der brutale Bürgerkrieg für beendet erklärt. Seitdem befindet sich das Land in einem Wiederaufbau und einer Umstrukturierung. Ahmed al-Scharaa, der Anführer der sunnitisch-islamistischen Organisation, die Assad gestürzt hatte, wurde zum Übergangspräsidenten ernannt. Auch außenpolitisch gab es einige Veränderungen: Sowohl die EU-Staaten als auch die USA hoben sämtliche Wirtschaftssanktionen gegen Syrien auf. Andererseits überschatteten mehrere Massaker Anfang März die Entwicklungen. Bei Kämpfen zwischen der Übergangsregierung und Anhängern des Assad-Regimes starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 1.000 Menschen. Unter welchen Umständen die syrische Bevölkerung seit dem Ende der Diktatur lebt und wie die Zukunft Syriens aussieht, weiß Anna-Theresa Bachmann, die für ZEIT ONLINE aus Westasien berichtet.

Als der argentinische Präsident Javier Milei bei seiner Wahl 2023 mit einer Kettensäge auf die Bühne getreten ist, hat er dem Land eine "Schocktherapie" versprochen. Milei schaffte es tatsächlich, die steigende Inflation unter Kontrolle zu bringen, im Oktober 2024 betrug sie "nur" noch 190 Prozent. Die Bevölkerung bekommt davon allerdings nicht viel zu spüren. Wegen Mileis drastischer Politik steigen die Lebenshaltungskosten stetig: Er kürzte Subventionen für Strom und Gas, schaffte das Mietgesetz ab und entließ Tausende Staatsbedienstete. Jana Gioia Baurmann ist Redakteurin im Arbeitsressort und hat in Argentinien einen Mann getroffen, der kein Fan vom Präsidenten ist: niemand Geringeres als dessen Onkel Juan José Milei. Im Podcast erzählt sie, wie sich sein Leben unter der Politik seines Neffen verändert hat und wie es dem Rest der argentinischen Bevölkerung geht.

Und sonst so? Weltrekord im Lkw-Rückwärtsfahren aufgestellt

 

Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine Rede sein"

Syrien: Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa stellt neue syrische Regierung vor

Syrien: Was wir über die mutmaßlichen Massaker in Syrien wissen

Argentinien: Neffe regiert, Onkel leidet

Javier Milei: Die Kettensäge wirkt

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