Wie sich die EU gegen eine »feindselige Welt« wappnen will (Update)
16.09.2026 · 10 Min.
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer diesjährigen State-of-the-Union-Rede die EU als stark bezeichnet, aber gleichzeitig auf große Herausforderungen verwiesen. Daneben schlug sie eine engere Zusammenarbeit mit Kanada vor, eine mögliche »assoziierte Mitgliedschaft«. Wie gut die EU auf die Herausforderungen der Zeit vorbereitet ist, analysiert ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
Deutschland und die USA wollen ihre Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten ausbauen. Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-Amtskollege Pete Hegseth unterzeichneten dazu in Washington eine Absichtserklärung. Geplant sind gemeinsame Projekte bei der Entwicklung, Produktion und Wartung von Waffen sowie eine engere Zusammenarbeit bei Forschung und Technologietransfer. Wie das mit den Forderungen nach mehr europäischer Unabhängigkeit zusammen passt, beantwortet ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend.
Außerdem im Update: Das Kosovo-Sondertribunal in Den Haag hat den früheren Präsidenten des Kosovo, Hashim Thaçi, wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt.
Und sonst so? Der Film »Staatsschutz« trifft einen Nerv
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Ursula von der Leyen: »Wir haben keine Bros und keine Oligarchen«
Livestream: EU-Parlament: Live: Von der Leyen hält Rede zur Lage der Union
Rede zur Lage der Union: Von der Leyen würdigt Stärke der EU und warnt vor Abhängigkeiten
Assoziierte EU-Mitgliedschaft: EU-Kommissionschefin erwägt »assoziierte« Mitgliedschaft für Kanada
Social-Media-Verbot für Kinder: Wie das Social-Media-Verbot für Kinder in der EU aussehen könnte
Deutschland und die USA: Sollte sich Deutschland noch auf die USA verlassen?
Verteidigung: USA und Deutschland wollen enger in Rüstungsindustrie zusammenarbeiten
Rüstungskooperation: 16 Minuten und 33 Sekunden lang Begeisterung
Regierungserklärung von Friedrich Merz: USA sagen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
Hashim Thaçi: Ex-Präsident des Kosovo plädiert in Den Haag auf unschuldig
Sondertribunal in Den Haag: Kosovos Ex-Präsident Hashim Thaçi zu 25 Jahren Haft verurteilt
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- Kanzlersturz-Debatte: Wie gefährdet ist Merz wirklich?
17.09.2026 · 13 Min.
In der CDU sorgt die politische Lage nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für Unruhe. Seitdem wurde in Berlin über einen möglichen Kanzlerwechsel und verschiedene Szenarien für die Zukunft der Regierung spekuliert. Inzwischen haben sich mehrere CDU-Ministerpräsidenten hinter Friedrich Merz gestellt und ihm damit Rückhalt gegeben. Die bevorstehenden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern könnten für die weitere Debatte eine Rolle spielen. Wie viel hinter den Spekulationen steckt und wie der Brief der Ministerpräsidenten einzuschätzen ist, ordnet Fabian Reinbold, Politischer Korrespondent der ZEIT, ein. Die Huthi-Miliz im Jemen hat die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandeb unter ihre Kontrolle gebracht. Die Meerenge ist für Saudi-Arabien von besonderer Bedeutung, weil sie als Transportweg für saudisches Öl dient. Der Öltransport durch die Straße von Hormus ist für das Land praktisch unmöglich geworden. Saudi-Arabien hatte die USA um militärische Unterstützung gebeten, die wurde jedoch abgelehnt. Die Situation stellt Saudi-Arabien vor neue Herausforderungen und könnte Auswirkungen auf die internationale Ölversorgung haben. Warum die USA Saudi-Arabien nicht militärisch unterstützen und welche Möglichkeiten das Land nun hat, erklärt Lea Frehse, Auslandsredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Augen auf für Igel und Maulwurf Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Alles gesagt? / Wolfram Weimer: Wolfram Weimer, übersteht das die CDU? Und Friedrich Merz? Bundeskanzler: Bloß nicht am Tor des Kanzleramts rütteln. Sonst stürzt noch alles ein Meinungsforschung: »Merz zieht die CDU nach unten« CDU: Und was, wenn Merz dann weg ist? Diskussion über Friedrich Merz: CDU-Ministerpräsidenten unterstützen Bundeskanzler Merz Arktisgipfel in Rovaniemi: Merz findet europäische Sicherheit wichtiger als Kanzlerdebatte Was jetzt? / Jemen: Wie die Huthis den Krieg im Nahen Osten kapern Huthi-Miliz: Diese Eroberung hat Folgen für die ganze Welt Bab al-Mandeb: Huthis erlangen vollständige Kontrolle über Meerenge Bab al-Mandeb Huthi-Miliz: Ist Saudi-Arabien geliefert? Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch weiter steigen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hybride Angriffe: Wie kann Deutschland sich wehren?
16.09.2026 · 13 Min.
Anfangs waren es Hackerangriffe, inzwischen sind es auch mit Sprengstoff beladene Drohnen: Deutschlands Infrastruktur wird von Russland immer stärker ins Visier genommen. Ein Grund ist, dass hierzulande ukrainische Soldaten an Waffen ausgebildet und Rüstungsgüter für die Ukraine produziert werden. Ist Deutschland damit bereits gut auf die Abwehr hybrider Attacken vorbereitet? Und wieso sind viele Angriffe bisher schiefgelaufen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Der internationale Ölmarkt steht unter Druck. Die Straße von Hormus ist seit dem Irankrieg gesperrt, die Huthi-Miliz kontrolliert seit Kurzem einen Teil der Meerenge zum Roten Meer und Ölpipelines, die diese Engpässe umgehen sollen, werden auch immer öfter angegriffen. Während die bisherigen Routen unter Druck geraten, profitieren andere. Wer verliert und wer gewinnt, analysiert Thomas Fischermann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Sauerteigbrot gibt’s auch in teuer. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Kritische Infrastruktur: Das verwundbare Land Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht? Ölindustrie: So verwandelt sich der weltweite Ölmarkt Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch weiter steigen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Jung, brutal, digital: Wie sich kriminelle Gruppen organisieren (Update)
15.09.2026 · 10 Min.
Kriminalität wird in Deutschland immer öfter als Dienstleistung angeboten. Davor warnt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Online könnten demnach etwa Gewalttaten bestellt werden. Außerdem würden immer öfter Minderjährige als Wegwerftäter eingesetzt. Wie sich die organisierte Kriminalität genau verändert hat und wie die Bundesregierung dagegen vorgehen will, fasst Podcast-Host Philip-Johann Moser im Podcast zusammen. Angesichts der hohen Spritpreise hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Entlastungen angekündigt. Auf dem Unternehmertag des Handelsverbandes BGA sagte Merz, er sei der Meinung, »dass wir handeln müssen«. Das genaue Instrumentarium stehe allerdings noch nicht fest. SPD‑Generalsekretär Tim Klüssendorf hat bereits einen Spritpreisdeckel gefordert. Wieso sind die Preise gerade jetzt so hoch? Und wie sinnvoll ist eine Spritpreisbremse? Diese und weitere Fragen beantwortet Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Deutschland bewirbt sich um einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist dafür nach Genf gereist. Im Juni war Deutschland mit einer Bewerbung um einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Und sonst so? Der Champagner bekommt mehr Prozente. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Drogenkriminalität in Belgien: »Koks wird hier schneller geliefert als Pizza« Drogenabhängigkeit: Einmal Hölle und zurück Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.