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Was jetzt?DIE ZEIT

Wie Trumps Gesetzespaket die soziale Ungleichheit verschärft

04.07.2025 · 11 Min.

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Über diese Folge

US-Präsident Donald Trump plant, sein Gesetzespaket "Big Beautiful Bill" (BBB) am Unabhängigkeitstag der USA zu unterzeichnen. Der Entwurf sieht Steuersenkungen vor. Profitieren könnten vor allem Unternehmen und Wohlhabende. Finanziert werden soll das unter anderem durch Kürzungen bei Sozialprogrammen wie Medicaid und Lebensmittelhilfen. Dadurch könnten bis zu zwölf Millionen Amerikaner ihre Krankenversicherung verlieren. Trotz parteiinterner Konflikte wurde das Gesetz bereits im Senat verabschiedet. Heike Buchter ist Finanz-Korrespondentin für DIE ZEIT in New York. Im Podcast ordnet sie ein, welche Auswirkungen der Entwurf hat und welche Absichten Donald Trump damit verfolgt. 

Die neue Bundesregierung aus Union und SPD verändert den Kurs der Umwelt- und Klimapolitik deutlich. Maßnahmen wie die geplante Gasförderung vor Borkum, die Senkung des Gaspreises oder der Verzicht auf eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer stoßen auf Kritik. Trotz Hitzeperioden und spürbaren Klimafolgen gebe der Koalitionsvertrag keine klare Antwort auf die Frage, wie eine schwarz-rote Umweltpolitik aussehen könnte, sagt Petra Pinzler, Korrespondentin der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Sie analysiert im Podcast, was das für langfristige Probleme für Natur und Gesellschaft mit sich bringen könnte.

 

Und sonst so? Rentner baut Schwimmbad

 

Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

Redaktion: Elise Landschek 

Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge: 

Big Beautiful Bill: Donald Trumps Verrat an seiner Basis

Donald Trumps Haushaltsgesetz: Ein "großes, schönes Gesetz". Für die Reichen

Steuersenkungs- und Ausgabengesetz: Trumps Steuergesetz nimmt erste Hürde im US-Senat

USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht

Krankenversicherung in den USA: Kranke Reaktion, krankes System

USA: Elon Musk droht Trump mit Gründung einer eigenen Partei

USA: US-Senat billigt Donald Trumps Haushaltsgesetz

Klimapolitik: Wie ausgestorben

Energie: Kabinett stimmt Abkommen zu Gasförderung vor Borkum zu

Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert

Ticketsteuer: Kleine Steuer, große Wirkung?

Klimaschutzpolitik: Bloß nicht "Klima" sagen

Agrarpolitik von Schwarz-Rot: Wie Schwarz-Rot den Umwelt-Rollback plant

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Weitere Folgen

  • Update: Warum die Wälder in Ostdeutschland häufiger brennen

    04.07.2025 · 10 Min.

    Bedingt durch die Sommerhitze der vergangenen Tage kam es in vielen Regionen Deutschlands zu Waldbränden. Obwohl die heiße Sommersaison gerade erst begonnen hat, ist 2025 nach Angaben des Europäischen Waldbrandüberwachungssystems (EFFIS) schon jetzt das heftigste Brandjahr. Bis Anfang Juli kam es bereits zu 28 Feuern, bei denen mehr als 5.200 Hektar in Flammen aufgingen. Am schlimmsten ist die Situation in Ostdeutschland. Obwohl es deutlich abgekühlt hat, brennen die Wälder weiter. Der größte Waldbrand im sächsischen Gohrischheide ist noch nicht gelöscht. Mindestens 600 Hektar Wald sind betroffen. Warum gerade Ostdeutschland so anfällig für Waldbrände ist, wie genau Waldbrände entstehen und ob man sie im Voraus verhindern kann, erklärt August Modersohn aus dem Büro der ZEIT in Leipzig. Im Krieg zwischen Israel und der Hamas haben die Vermittler USA, Ägypten und Katar einen neuen Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe vorgelegt. Während Israel den "notwendigen Bedingungen" laut US-Präsident Donald Trump bereits zugestimmt hat, steht eine finale Antwort der Hamas bisher aus. Nun berichten der Hamas nahestehende Medien, dass auch die Terrororganisation den Vorschlag prüfen wolle. Die genauen Bedingungen des Deals sind jedoch noch unklar. Außerdem im Update: Heute Abend findet in der Schweiz das EM-Spiel der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gegen Polen statt. Die Chancen auf einen Sieg gegen Polen stehen gut. Warum die deutschen Sportlerinnen die Fußballkrise beenden könnten, erklärt Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT im Podcast. Was noch? Ein Konzert zum Einschlafen Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waldbrände: Es droht ein "Zeitalter des Feuers" Waldbrandgefahr in Deutschland: Warum es in Deutschland jetzt schon so viel brennt Sachsen und Brandenburg: Waldbrand in Gohrischheide "eskaliert" – Evakuierungen Die Lage im Überblick: Trump: Israel stimmt Gaza-Deal zu – Warten auf Hamas Fußballnationalmannschaft: Die deutschen Frauen eifern den Männer nach, leider Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Die Stromsteuer – ein Wortbruch?

    03.07.2025 · 11 Min.

    Kleinbetriebe und Privathaushalte werden bei der Stromsteuer nun doch nicht entlastet. Das hat der Koalitionsausschuss, bestehend aus Vertretern von CDU/CSU und SPD, am Mittwochabend entschieden. Begründet wird die Entscheidung mit fehlendem Geld: Die etwa 5,4 Milliarden Euro seien aktuell nicht vorhanden. Für große Unternehmen soll die Stromsteuer aber wie geplant gesenkt werden. Hat die Union damit ihr Wahlversprechen gebrochen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT. Bundeskanzler Friedrich Merz ist für seine "Zirkuszelt"-Aussage bezüglich der Regenbogenfahne am Bundestag vielfach kritisiert worden. Der LSVD+ – Verband Queere Vielfalt sprach von einer "Entgleisung", queere Sichtbarkeit sei kein "Zirkus". Auch von SPD, Grünen und Linken kam Kritik. In der TV-Sendung "Maischberger" am Dienstagabend hatte Merz das Hissen der Regenbogenfahne am Bundestag unter anderem mit den Worten abgelehnt: "Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt." ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau berichtet schon länger über Friedrich Merz und schätzt seine Äußerung ein. Der US-amerikanische Rapper Sean Combs ist in einem viel beachteten Prozess teilweise freigesprochen worden. Die New Yorker Jury befand ihn in den schwerwiegenden Vorwürfen der organisierten Kriminalität und sexuellen Ausbeutung für nicht schuldig. Lediglich in zwei Anklagepunkten bezüglich Prostitution wurde er für schuldig erklärt. Ist der Teilfreispruch ein Rückschlag für die Rechtsprechung bei MeToo-Fällen? Dirk Peitz, Leiter des Kulturressorts der ZEIT, hat den Prozess beobachtet. Er spricht im Podcast über die gesellschaftlichen Folgen des Urteils. Und sonst so? Die Stadt Köln streitet über die Umbenennung der eigenen Spielplätze. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Urteil im Prozess gegen Sean Combs: Ein Desaster Stromsteuer: Versprochen? Gebrochen! Regenbogenflagge auf dem Bundestag: Parteien und Verbände kritisieren Friedrich Merz' Zirkuszelt-Aussage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Die tödliche Suche nach Lebensmitteln in Gaza

    03.07.2025 · 13 Min.

    Im Gazastreifen werden bei der Ausgabe von Hilfslieferungen immer wieder Zivilisten getötet. Laut Berichten von Medien und Hilfsorganisationen kommen so täglich zahlreiche Menschen bei der Suche nach Nahrung um. Die Zahl der Toten bei den Ausgabestellen steigt vor allem, seitdem die Verteilung von der privaten Organisation Gaza Humanitarian Foundation organisiert wird. Die Menschen nähern sich trotz der Gefahr den Ausgaben, denn laut den Vereinten Nationen ist die komplette Bevölkerung vom Hungertod bedroht. Yassin Musharbash vom Investigativressort der ZEIT hat mit Kollegen zu den Todesfällen recherchiert. Im Podcast schildert er die Lage vor Ort. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič ist für Verhandlungen über die Handelsbeziehungen mit den USA nach Washington gereist. Die Europäische Union hat noch bis kommenden Mittwoch Zeit, um sich mit den USA auf Zollvereinbarungen zu einigen – sonst drohen pauschal Zölle von 50 Prozent auf EU-Güter, die in die USA verkauft werden. US-Präsident Donald Trump setzt Zölle immer wieder als Druckmittel ein, um seiner Meinung nach ungleiche Handelsbeziehungen zugunsten der USA neu zu verhandeln. In den aktuellen Verhandlungen mit der EU sind Zölle von zehn Prozent auf alle EU-Güter im Gespräch. Im Gegenzug erhoffen sich die Europäer Ausnahmen bei strategisch wichtigen Produkten, etwa Pharmazeutika, Alkoholika, Halbleitern und Verkehrsflugzeugen. Ob die pauschalen Zölle von zehn Prozent der europäischen Wirtschaft schaden würden und ob die Ausnahmewünsche der EU bei Trump eine Chance haben, beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der Beijing Bikini: hitze- und bauchfrei in China Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Die Ausschreibung für das Volontariat der ZEIT Weitere Links zur Folge: Gaza: "Ich muss Essen mitbringen" Nahost: Abstraktes Sterben Emily Blanchard: "Es gibt immer noch Groll über Chlorhühnchen" Barry Eichengreen: "Wir leben in den gefährlichsten Zeiten seit der Kubakrise" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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