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Was jetzt?DIE ZEIT

Wird die Angst vor Migration zur Gefahr für Europa?

02.08.2026 · 14 Min.

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Über diese Folge

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez fordert ein Treffen der EU-Innenminister, nachdem mehrere Regierungen Spaniens Grenz- und Migrationspolitik kritisiert hatten. Zuvor waren Zehntausende Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt; mindestens 67 starben, die meisten kehrten inzwischen nach Marokko zurück. Warum reagierten einige EU-Partner so scharf, und warum geraten die Toten in der Debatte an den Rand? Darüber spricht Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT.

In Tunesien sind die Temperaturen zuletzt auf bis zu 50 Grad Celsius gestiegen. Es kam zu Stromausfällen, auch weil über Jahre zu wenig in das Netz investiert wurde. Und das, obwohl Präsident Kais Saied versprochen hatte, den Staat wieder handlungsfähig zu machen, als er 2021 das Parlament entmachtete. Die freie Journalistin Vanessa Barisch berichtet aus Tunesien – und erklärt, warum sich die EU mit Kritik an Saied zurückhält.

Und sonst so? Unsere DNA enthält Spuren von »Geistervorfahren«.

Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

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Weitere Links zur Folge:

Ceuta: Ein Fest für die Feinde Europas

Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?

Tunesien: »Der Vertrauensverlust in politische Parteien ist total«

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  • Warum Griechenlands Waldbrände außer Kontrolle geraten

    03.08.2026 · 11 Min.

    In Griechenland breiten sich mehrere Waldbrände weiter aus. Besonders betroffen sind Gebiete westlich von Athen sowie die Insel Kefalonia. Nach ersten Schätzungen sind bereits etwa 12.000 Hektar Fläche verbrannt. Für den Großraum Athen gilt die höchste Waldbrandwarnstufe. In mehreren Ortschaften wurden Anwohner und Touristen zur Evakuierung aufgefordert, teilweise per Warn-SMS. Hunderte Feuerwehrkräfte sind im Einsatz. Wie sich die Lage derzeit entwickelt und ob sich die Brände in den kommenden Tagen eindämmen lassen, beschreibt ZEIT-Autorin Chrissi Wilkens im Podcast. Im Osten Deutschlands geben 27 Prozent der Lehrkräfte an, dass sie das Neutralitätsgebot im eigenen Unterricht verunsichert. Das Neutralitätsgebot verpflichtet Lehrkräfte dazu, sich parteipolitisch neutral zu verhalten. Gleichzeitig sollen sie rassistische, menschenfeindliche und verfassungsfeindliche Positionen im Unterricht kritisch thematisieren. Hintergrund der Verunsicherung sind auch Meldeportale, parlamentarische Anfragen und öffentliche Angriffe der AfD auf Lehrkräfte. Wie Lehrkräfte mit diesem Druck umgehen und warum der Fall Heckel zum Präzedenzfall werden könnte, erklärt ZEIT-Autor Sebastian Höhn. Und sonst so? Weltmeisterschaften im Hundesurfen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Waldbrände in Europa: Waldbrände zerstören 100 Häuser in Griechenland Waldbrände in Südeuropa: Helfer bringen Menschen in Griechenland mit Booten in Sicherheit Feuer in Südeuropa: Feuerwehr in Griechenland kommt kaum gegen Waldbrände an Feuer in Südeuropa: Wind und Hitze entfachen neue Waldbrände in Griechenland Waldbrände in Südeuropa: Starker Wind erschwert Löscharbeiten in der Türkei und Griechenland AfD in Sachsen-Anhalt: Was sagt man, wenn die Schüler »Remigration« fordern? AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach Lehrer aus Sachsen-Anhalt: »Der wahre Patriot hier bin ich« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Hat sich Infantino mit seinen Fifa-Plänen verkalkuliert?

    01.08.2026 · 12 Min.

    Die Fifa hatte geplant, eine neue Tochtergesellschaft zu gründen, die künftig alle Fußballturniere organisiert und vermarktet. 20 bis 30 Prozent der Anteile sollten an private Investoren verkauft werden. Damit wollte der Weltverband zusätzliche Einnahmen erzielen. Die Pläne waren auf Kritik gestoßen: Die Uefa, die nord- und mittelamerikanische Concacaf sowie der asiatische Fußballverband lehnten das Vorhaben ab. Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott der Weltmeisterschaften. Ob sich Fifa-Präsident Gianni Infantino mit seinen Plänen verschätzt hat, schätzt Fabian Scheler ein, Redakteur im Sportressort der ZEIT. Mit Wedium ist eine neue deutsche Videoplattform gestartet, die eine europäische Alternative zu TikTok bieten will. Dabei setzt Wedium nach eigenen Angaben auf mehr Jugendschutz, Datenschutz und eine verifizierte Community. Die Plattform will verhindern, dass Hass, Hetze und Falschinformationen durch den Algorithmus verstärkt werden. Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren sollen die App nur mit einem Konto nutzen können, das mit einem Erwachsenen verbunden ist. Wie die Chancen stehen, dass Wedium sich gegen die etablierten sozialen Netzwerke durchsetzt, hat sich Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, angeschaut. Und sonst so? Tipps gegen Langeweile im Stau Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Absage der Concacaf und Uefa: Fifa wirft Medien »fehlerhafte Berichterstattung« vor Fußball: Was wir über Gianni Infantinos WM-Plan wissen Fifa Forward Enterprise: Hochrangiger Infantino-Berater tritt aus Protest zurück Concacaf: WM-Gastgeberländer stellen sich gegen Fifa-Investorenpläne Gianni Infantino: »Maximale Eskalationsstufe« und »totale Krise« Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation« Gianni Infantino: Der Fußball lässt sich nicht für dumm verkaufen Wedium: Erstes Gebot: Du sollst nicht hetzen Social Media: EU-Kommission wirft TikTok unzureichenden Schutz von Kindern vor Handynutzung von Kindern: Wir Erwachsenen machen uns schuldig Social Media und Kinder: Ist Social Media zu gefährlich für Kinder? Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente haben Der unendliche Interviewpodcast: »Alles gesagt?« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Mit nichts als einem Schwimmring nach Europa

    31.07.2026 · 12 Min.

    In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu gelangen. US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe. Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte, erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf das Internet ermöglicht habe. Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das jetzt einfacher Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten Menschen auf fast 60.000 Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre Grenzkontrollen Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in Ceuta Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und Netanjahu Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump verkündeter Einigung Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den wahren Problemen in Gaza ab Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von KI-Modell Claude KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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