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Was jetzt?DIE ZEIT

Würde ein Waffenstopp Israels Politik ändern?

02.06.2025 · 12 Min.

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Über diese Folge

Die Bundesregierung äußert sich immer kritischer zu Israels Vorgehen im Gazastreifen. So auch Außenminister Johann Wadephul. Er möchte Deutschlands Waffenexporte nach Israel überprüfen und untersuchen, inwieweit die Ereignisse in Gaza mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar sind. Dabei schloss er einen Lieferstopp nicht aus. Als Grund nennt Wadephul das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen. Die ankommenden Hilfslieferungen, die Israels Regierung monatelang blockiert hatte, seien "nur ein Tropfen auf den heißen Stein". Gleichzeitig betont der Außenminister jedoch die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel und gibt zu, dass Israel dennoch Waffen brauche, um sich zu verteidigen. Hauke Friedrichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie viele Waffen Deutschland an Israel liefert, wie abhängig die beiden Staaten voneinander sind und was ein Lieferungsstopp bewirken könnte.

Produktfälschungen sind keine neue Betrugsmasche, doch der chinesische Onlinehändler Temu eröffnet Fälschern neue Möglichkeiten. Seit 2023 verkauft Temu in Deutschland Produkte zum Billigpreis. Dazu zählen Haushaltsprodukte, aber auch Kleidung oder E-Bikes. Der Handel mit Billigprodukten und Plagiaten hat auch Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft. 2023 wurden innerhalb der Europäischen Union mehr als 152 Millionen gefälschte Artikel mit einem Wert von etwa 3,4 Milliarden Euro beschlagnahmt. Was die EU dagegen unternimmt, wer die Verantwortung trägt und wie sich betroffene Unternehmen schützen und wehren können, analysiert ZEIT-Autorin Vanessa Materla.

 

Und sonst so: Selbstlose Ziegen

 

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair

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Weitere Links zur Folge:

Deutsche Israel-Politik: Wegschauen geht nicht mehr

Gazakrieg: Wadephul will Waffenlieferungen an Israel überprüfen

Gazakrieg: Johann Wadephul warnt israelische Regierung vor Druck auf Deutschland

Fälschungen auf Temu: Gemopster Mopp

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  • Update: Was Nawrockis Wahlsieg für Europa bedeutet

    02.06.2025 · 10 Min.

    Karol Nawrocki hat die polnische Präsidentschaftswahl knapp gewonnen. Noch am Wahlabend lag der liberale Kandidat Rafał Trzaskowski vorn – doch im Laufe der Nacht drehte sich das Rennen. Laut offiziellen Angaben erhielt Nawrocki 50,89 Prozent der Stimmen, Trzaskowski 49,11 Prozent. Mit Nawrocki bleibt nun ein rechter, PiS-naher Politiker im Präsidentenpalast und damit auch das Vetorecht in den Händen der rechtsnationalen Partei. Acht Jahre lang hatte die PiS-Regierung den Staat umgebaut, Gerichte unterwandert und die Staatsmedien kontrolliert. Auch nach ihrer Abwahl bei den Parlamentswahlen 2023 konnte sie über Präsident Andrzej Duda gezielt die Vorhaben der neuen, proeuropäischen Regierung blockieren. Beobachter rechnen damit, dass Nawrocki diesen Kurs fortsetzen wird und der Regierung von Donald Tusk gezielt Steine in den Weg legen wird. Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, hat in Warschau die Wahl beobachtet. Im Podcast erklärt sie, wie sich mit Nawrocki die Beziehung zwischen Polen und der EU verändern kann und was das für Polen selbst bedeutet. In Istanbul beginnt am Montag die zweite Verhandlungsrunde über eine mögliche Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Neben einer möglichen Waffenruhe soll bei dem Treffen auch ein vollständiger Waffenstillstand und ein längerfristiger Friedenspfad erörtert werden. Für zusätzlichen Druck sorgt US-Präsident Donald Trump: Er warnte, dass die USA ihre Vermittlerrolle aufgeben könnte, sollte es keinen Fortschritt geben. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund heftiger Angriffe am Wochenende statt: Russland hat mit Raketen und Drohnen Städte im Nordosten sowie der Zentralukraine attackiert. Zuvor hatte die Ukraine überraschenderweise mehrere russische Militärflughäfen tief im Landesinneren angegriffen und dabei offenbar bis zu 40 Kampfflugzeuge zerstört. Denis Trubetskoy ist freier Journalist für ZEIT Online. Im Podcast spricht er darüber, wie schwer das russische Militär durch die ukrainischen Schläge getroffen wurde und was die Verhandlungen in Istanbul bewirken können. Außerdem im Update: Die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute sehen den Frieden weltweit in einer tiefen Krise. Im neuen Friedensgutachten schreiben sie, Frieden habe sich mit dem russischen Angriff auf die Ukraine als politisches Konzept erschöpft. Die Forschenden fordern eine eigenständige Sicherheitsstrategie Europas, unabhängig von den USA. Außerdem solle Deutschland keine Waffen mehr an Israel liefern, wenn humanitäres Völkerrecht verletzt wird und bis auf Weiteres auf einen Besuch von Israels Premierminister Netanyahu verzichten. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist an Bord eines Segelschiffs in Richtung des Gazastreifens aufgebrochen. Gemeinsam mit elf weiteren Aktivistinnen und Aktivisten bestieg die 22-Jährige am Sonntag im Hafen der sizilianischen Stadt Catania das Schiff Madleen. Ziel der Gruppe ist es, die Küste des Gazastreifens zu erreichen und damit internationale Aufmerksamkeit auf die humanitäre Lage vor Ort zu lenken. Was noch? Happy Pride Month! Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl in Polen: Die autoritäre Versuchung ist zurück Präsidentschaftswahl in Polen: EU will "sehr gute Zusammenarbeit" mit Polen fortsetzen Liveblog: Ukrainekrieg Angriff auf Militärstützpunkte: Wie die Ukraine russische Flugzeuge tief im Landesinneren zerstörte Nahost: Greta Thunberg auf Segelschiff unterwegs in den Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Stichwahl in Polen: Knappes Rennen um das Präsidentenamt

    01.06.2025 · 12 Min.

    In Polen wählen heute 29 Millionen Einwohner in einer Stichwahl einen neuen Präsidenten. Im ersten Wahlgang am 18. Mai konnte keiner der 13 Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen. Nun treten der proeuropäische Kandidat Rafał Trzaskowski und der rechtsnationalistische Karol Nawrocki gegeneinander an. In einer aktuellen Umfrage des Portals "Onet" liegt Trzaskowski mit 50,1 Prozent der Stimmen knapp vor Nawrocki mit aktuell 49,9 Prozent, bei "Wirtualna Polska" ist es genau umgekehrt. Nicht nur für Polen ist die Wahl von besonderer Bedeutung, sondern auch für ganz Europa und die deutsch-polnischen Beziehungen. Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ist vor Ort in Warschau und analysiert, welche außenpolitischen Positionen beide Kandidaten vertreten und wie gespalten die polnische Wählerschaft ist. Was zeichnet den Westen aus? Häufige Antworten sind Freiheit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit oder Kapitalismus. Doch spätestens seit der erneuten Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten stellt sich die Frage, ob diese traditionellen Werte nicht an Aussagekraft verlieren. Journalist Thomas Assheuer hat für den zweiten Teil der Serie "Die großen Fragen der ZEIT" zu diesem Thema recherchiert. Im Podcast spricht er über eine neue Definition des Westens und wie die Zukunft des Westens aussehen könnte. Und sonst so: 495 Marathons durch jede Stadt Deutschlands Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stichwahl des Präsidenten in Polen: Eine Wahl von europäischer Tragweite Präsidentschaftswahl in Polen: Die Euphorie für den Wandel ist verflogen Staatsoberhaupt: Umfragen: Polen vor Wahlkrimi ums Präsidentenamt Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Spezial (Teil 2): Zwei neue Leben – Wie es für Andi und Jerome weiterging

    31.05.2025 · 45 Min.

    Vor einem Jahr haben wir in einem Spezial von Was jetzt? die Geschichte von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Männer erzählt: von Andi, 20 Jahre auf der Straße, heroin- und alkoholabhängig, und von Jerome, einem beruflich erfolgreichen, aber unglücklichen Immobilienmakler aus Berlin. Wir haben erzählt, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie Jerome irgendwann angeboten hat: Zieh bei mir ein – und lass uns die Sucht besiegen. Am Ende der Folge sind die beiden aus Berlin weggezogen, um in der Kleinstadt gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Podcast-Redakteur Jannis Carmesin hat die beiden seitdem weiter begleitet. In dieser Fortsetzung der Geschichte erzählt er, wie Andi sich Stück für Stück in der neuen Welt vorantastet. Wie Menschen in sein Leben treten, von denen er nicht gedacht hätte, sie jemals wiederzusehen. Und wie Jerome im Umzug Erlösung findet – aber bald selbst vor einer großen Herausforderung steht. Moderation: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Produktion: Markus Gläser Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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