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- Update: Die Beschlüsse zur Migration sind ein Kompromiss für alle
07.11.2023 · 11 Min.
Nach langen Verhandlungen haben sich die Länderchefs gestern gemeinsam mit Olaf Scholz unter anderem auf verschiedene Maßnahmen in der Migrationspolitik geeinigt. Die Beschlüsse sind umstritten. Welche Einigungen die Bund-Länder-Beratungen ergeben haben, weiß Katharina Schuler. Sie ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie die Ergebnisse ein. Außerdem im Update: Der polnische Präsident Andrzej Duda hat den bisherigen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki von der PiS-Partei mit der Regierungsbildung beauftragt. Die PiS-Partei konnte bei den Parlamentswahlen Mitte Oktober zwar stärkste Kraft werden, für die nötige Mehrheit fehlt ihr aber ein Koalitionspartner. Die Mehrheit im Parlament erlangte das Oppositionsbündnis mit Donald Tusk an der Spitze. Seit den Angriffen der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Gegenangriffen sind antisemitische Vorfälle global gestiegen. In einer Pressekonferenz zum zivilgesellschaftlichen Lagebild Antisemitismus zieht der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben, Felix Klein, jetzt ein ernüchterndes Resümee der letzten Wochen. Das Bundesverwaltungsgericht hat heute geurteilt, dass es kein Recht zum Erwerb des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital zum Zwecke des Suizids gebe. Gegen das Recht des Einzelnen auf selbstbestimmtes Sterben verstoße das Urteil daher nicht. Was noch? "Diamonds are forever": In Genf wird heute der Bleu Royal versteigert. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ministerpräsidentenkonferenz: Das sind die Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens Bund-Länder-Treffen: Länder dringen auf schnelle Umsetzung der Beschlüsse Lagebild Antisemitismus: "Die bittere Bilanz: Antisemitismus hat einen Platz in Deutschland" Regierungsbildung in Polen: Duda beauftragt bisherigen Ministerpräsidenten mit Regierungsbildung Sterbehilfe: Urteil: Kein Recht auf tödliches Betäubungsmittel für Suizid [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was aus der Zweistaatenlösung geworden ist
07.11.2023 · 11 Min.
Mit dem Hamas-Angriff auf Israel platzte bei vielen die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung des Nahostkonflikts. Obwohl die Idee des Osloer Friedensabkommens von 1993 schnell ins Stocken geriet, ist sie als mögliche Lösung für den Nahostkonflikt seither im Gespräch geblieben. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, ob eine Zweistaatenlösung heute überhaupt noch realistisch wäre. Heute soll das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die Verfügbarkeit des Schlaf- und Sterbemittels Natrium-Pentobarbital für schwer kranke Menschen entscheiden. Aktuell lehnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte jeden Antrag schwer kranker Menschen ab, Pentobarbital zu kaufen. Wega Wetzel, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, fordert von der Politik bessere Regulierung. Und sonst so? Tierschützerinnen warnen: Schweine sind keine Kuscheltiere! Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus und Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Nahost Israel und Palästina: Stimmt das eigentlich? Sterbehilfe: Wer sterben will, wird alleingelassen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was Israel mit der Teilung des Gazastreifens bezweckt
06.11.2023 · 9 Min.
Mehr als 126 gestrichene Flüge, rund 920 Polizeibeamte waren im Einsatz während der Geiselnahme am Hamburger Flughafen am Wochenende. Nun will der Hamburger Flughafen sein Sicherheitskonzept verbessern, doch wie sicher ist ein Flughafen, wenn man einfach auf das Rollfeld fahren kann? Florian Zinnecker, Leiter des Hamburg-Ressorts bei DIE ZEIT, gibt im Podcast Antworten. Fast einen Monat nachdem die Hamas vom Gazastreifen aus Israel angriffen hatte, hat die israelische Armee am Sonntagabend verkündet, man habe den Gazastreifen militärisch geteilt. Was Israel damit bezweckt und inwiefern Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seinem Ziel, die Terrororganisation Hamas auszulöschen, damit näher gekommen ist, analysiert Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Die Länderchefs und Länderchefinnen haben ihre Gespräche über Migration unterbrochen. Die zähen Verhandlungen unter den Bundesländern über die Finanzierung der Flüchtlingskosten und die Verringerung der Asylbewerberzahlen würden sich verzögern, berichten die Deutsche Presse-Agentur und Reuters. Was noch? Auch Schafe müssen manchmal aus der Einsamkeit gerettet werden. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Tausende Menschen bei Nahost-Demos in Berlin und Düsseldorf Krieg in Nahost: Israelische Armee meldet Teilung des Gazastreifens in zwei Hälften Polizei: Glückliches Ende einer Geiselnahme auf Hamburger Airport Geiselnahme in Hamburg: Flughafenbetreiber sieht keine Sicherheitsversäumnisse [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Mehr Sozialleistungen, mehr Migration?
06.11.2023 · 11 Min.
Heute findet in Berlin die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz statt. Auch die Sozialleistungen für Flüchtlinge werden wahrscheinlich Gegenstand der Beratungen sein. Ob die Höhe der Sozialleistungen tatsächlich mit einem erhöhten Migrationsaufkommen in Verbindung steht, ist wissenschaftlich höchst umstritten. Lenz Jacobsen ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, was an dieser These dran ist und welche Gründe Migration bestimmen. Marine Le Pen, ehemalige Vorsitzende der rechtsextremen Partei Rassemblement National, positioniert sich momentan öffentlich als Verteidigerin Israels und täuscht damit, anscheinend erfolgreich, über die antisemitischen Tendenzen und Anfänge ihrer Partei hinweg. Welche Strategie Marine Le Pen damit verfolgt, das ordnet Annika Joeres ein. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Und sonst so: Der weltweite Buchmarkt wächst. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Migrationsgipfel: Länder fordern mehr Geld und Unterstützung für Flüchtlingsversorgung Migration: It's not the Sozialstaat, stupid Marine Le Pen und Israel: Profiteurin des Krieges Marine Le Pen: Erneut unterlegen Und hier geht es zu unserem neuen Buchpodcast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Droht in Polen ein stiller Putsch?
05.11.2023 · 12 Min.
Bei den Parlamentswahlen in Polen vor knapp zwei Wochen hat ein breites Bündnis liberaler Parteien gegen die regierende rechtskonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) gewonnen. Das Heft des Handelns liegt nun bei Präsident Andrzej Duda, ebenfalls PiS-Politiker, der entscheidet, wem er einen Auftrag zur Regierungsbildung gibt. Jörg Lau ist Koordinator für Außenpolitik im Politikressort der ZEIT, analysiert die politische Lage in Polen und erklärt, wie groß die Gefahr eines stillen Staatsstreiches ist. Noch weit vor der offiziellen Entscheidung des Fifa-Rats, welches Land die Fußballweltmeisterschaft 2034 ausrichten darf, hat Fifa-Präsident Gianni Infantino diese de facto bereits vorweggenommen. Auf seinem Instagram-Account gab er in der vergangenen Woche bekannt, dass Saudi-Arabien Gastgeber der überübernächsten Weltmeisterschaft werden soll. Oliver Fritsch ist Redakteur im Ressort Sport von ZEIT ONLINE. Im Podcast berichtet er über das "System Infantino" und erklärt, wie Saudi-Arabien Gastgeber der Fußball-WM 2034 werden konnte. Alles außer Putzen: Unsere ZEIT-Tipps für die hohe Kunst des Putzens – der ultimative Putz-Guide, welche Putzaufgaben überflüssig sind und wie man eine saubere Wohnung vortäuscht. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer und Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Polen: Polnische Putschängste Wahlergebnis in Polen: Willkommen zurück WM in Saudi-Arabien : Die Tricks des Gianni Infantino Gianni Infantino: Der Oberschurke des Fußballs Podcast: Geld Macht Katar [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Der lange Schatten der Kolonialzeit im Niger
04.11.2023 · 39 Min.
Ende Juli kam es im westafrikanischen Niger zu einem Militärputsch, bei dem die nigrische Armee den demokratisch gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum entmachtet hat. Der General und Befehlshaber der Präsidialgarde, Abdourahamane Tiani, hat mit anderen Militärs die Macht übernommen. Seitdem steht der ehemalige Präsident Mohamed Bazoum zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn unter Hausarrest. Die nigrische Regierung unter Präsident Bazoum galt als wichtiger und verlässlicher Partner des Westens in der Sahelzone. Doch viele Menschen in Niger sind nach dem Putsch auf die Straßen gegangen, um die Machtübernahme des Militärs zu feiern und den Abzug der französischen Truppen zu fordern. In dieser Spezialfolge von Was jetzt? erzählen ein ehemaliger Mitarbeiter im Uran-Geschäft und ein ehemaliger Schlepper, warum sie sich für ihr Land einen Neustart wünschen. Fast vier Jahre lang suchte Amoumoune Allassane nach Uran, ohne wirklich zu wissen, was Uran ist. Dann hatten die Franzosen genug gefunden. Der 56-jährige Ali Mohammed, der eigentlich anders heißt, musste sein Haus verkaufen, um an Geld zu kommen. Der Einfluss der EU im Niger hat seinen Job als Transportunternehmer unmöglich gemacht. Issio Ehrich ist Autor bei ZEIT ONLINE und berichtet regelmäßig über die Sahelzone. Er war als erster deutscher Journalist nach dem Putsch in Niger. Moderation und Redaktion: Pia Rauschenberger Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der Drahtseilakt des Hisbollah-Chefs
04.11.2023 · 11 Min.
Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hat sich am Freitagnachmittag das erste Mal seit Beginn des Gaza-Krieges an die Öffentlichkeit gewendet. In der lang erwarteten Rede lobte er den Hamas-Angriff auf Israel ausdrücklich, kündigte aber zunächst keine weitere Eskalation an. Stella Männer berichtet als Korrespondentin aus Beirut. Im Podcast ordnet sie die Aussagen Nasrallahs ein und erklärt, was sie für die Region bedeuten könnten. Die fünfte Kiew Biennale hat im Oktober begonnen. Konzipiert ist die Biennale in diesem Jahr als europäische Kooperation und trägt den Titel „against the logic of war“ – gegen die Logik des Krieges. Olivia Kortas ist Korrespondentin der ZEIT in Kiew und berichtet im Podcast, wie die Biennale die Ukraine der Gegenwart verhandelt. Alles außer Putzen: Eine kulinarische Reise nach Armenien Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Hassan Nasrallah: Hisbollah-Chef: Hamas-Angriff "weise und mutig" Libanon: "Es ist ein gutes Zeichen, wenn du Schüsse hörst" Liveblog: Ukraine-Krieg Kiew Biennale 2023: Kunst macht Borschtsch [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wie Israel den Hamas-Terror dokumentiert
03.11.2023 · 9 Min.
Bei dem Anschlag der Hamas-Terroristen auf Israel am 7. Oktober wurden Hunderte israelische Zivilistinnen und Zivilisten verletzt, verschleppt und ermordet. Seitdem sammeln Juristinnen und Forensiker in Israel Beweise, damit die Übergriffe als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt werden. Was genau ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausmacht und wie Expertinnen und Experten in Israel vorgehen, um das zu beweisen, berichtet Steffi Hentschke, Israel-Korrespondentin und Autorin bei ZEIT ONLINE. In der Nacht auf Freitag ist es nach Angaben der israelischen Armee erneut zu heftigen Kämpfen im Gazastreifen gekommen. Das israelische Sicherheitskabinett hat außerdem beschlossen, Arbeiter in das Palästinensergebiet zurückzuschicken, die seit Kriegsbeginn in Israel festsitzen. US-Außenminister Antony Blinken will sich in Tel Aviv für den Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gazastreifen einsetzen. Der Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat sich zum ersten Mal seit dem Hamas-Angriff auf Israel an die Öffentlichkeit gewandt. In seiner Rede bezeichnete Nasrallah den Angriff auf Israel als "glorreich". Deutlich mehr Männer haben 2022 im Vergleich zum Vorjahr Schutz in Männerschutzeinrichtungen gesucht. Das zeigt eine Statistik der Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM). Was noch? In Dortmund wurde der angeblich größte Weihnachtsbaum der Welt aufgestellt. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: News zum Krieg in Nahost Nahostkonflikt: Aktuelle Karten und Grafiken zum Krieg in Israel Nahostkrieg: Joe Biden ändert seine Strategie Libanon: "Die Hisbollah nutzt die propalästinensische Stimmung aus" Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM): Nutzungsstatistik der Männerschutzwohnungen in Deutschland 2022 Gesellschaft: Mehr Männer Opfer häuslicher Gewalt [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Katar: Ein unverzichtbarer Verhandlungspartner?
03.11.2023 · 12 Min.
Das Emirat Katar ist bei möglichen Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln im Gazastreifen immer wieder im Gespräch. Und dass am Mittwoch schwer verletzte und ausländische Personen den Gazastreifen Richtung Ägypten verlassen konnten, ist das Ergebnis von Verhandlungen, an denen auch Katar beteiligt war. Allerdings beherbergt es auch den Anführer der Terrororganisation Hamas. Was erhofft sich das Land von seinen diplomatischen Bemühungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash, stellvertretender Ressortleiter des Investigativ-Ressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE. Drei Jahre nach dem Beginn der Corona-Pandemie bemüht sich ein unabhängiger Untersuchungsausschuss in Großbritannien um Aufklärung. Es geht um den Umgang der damaligen britischen Regierung unter Premier Boris Johnson mit der Pandemie. Knapp 230.000 Corona-Tote gab es in Großbritannien – deutlich mehr als Frankreich, Deutschland und Spanien. Bettina Schulz, ZEIT-ONLINE-Korrespondentin in London, hat den Untersuchungsausschuss verfolgt und ordnet die Fehldiagnosen der damaligen britischen Regierung ein. Was noch? Sauna-Mythen debunked. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Geiseln aus Israel: Heimholen oder aufgeben? Gazastreifen: Ausländer und Verletzte dürfen nach Ägypten ausreisen Corona in Großbritannien: ["Am Anfang der Woche hat er Panik, dann sind die Briten Weicheier"](https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-11/corona-grossbritannien-boris-johnson-untersuchungsausschuss [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Künstliche Intelligenz muss nicht gefährlich werden
02.11.2023 · 10 Min.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat am Donnerstag die Betätigung der Terrororganisation Hamas und des palästinensischen Netzwerkes Samidoun verboten. Für Samidoun gibt es zusätzlich ein Vereinsverbot – bestehende Strukturen müssen also aufgelöst werden. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass in Deutschland rund 450 Personen Anhänger der Hamas sind. Eine Stellungnahme zum Nahost-Konflikt von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat viel Lob erhalten. Habeck spricht in dem Video, das auf X (vormals Twitter) veröffentlicht worden ist, über notwendige Differenzierungen im aktuellen Krieg im Nahen Osten und die Bedeutung des Staates Israel für Deutschland. Die Europäische Union und insgesamt 28 Staaten haben gestern eine Absichtserklärung über die Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) unterzeichnet. Laut der Erklärung sollen KI-Entwickler ihre Pläne der Überwachung und Eindämmung möglicherweise schädlicher Programme offenlegen und für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden. Wie gefährlich kann KI werden? Und kann man sie international regulieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Jakob von Lindnern, Digitalressort-Leiter von ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Etwa 600 Menschen mit ausländischem Pass dürfen den Gazastreifen verlassen. Was noch? Wie man Gen Z Feedback gibt Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Hamas: Nancy Faeser verbietet Hamas in Deutschland Robert Habeck: Heute geliebt, morgen gehasst KI-Gipfel: 28 Staaten unterzeichnen Absichtserklärung zu künstlicher Intelligenz BSI-Lagebericht: Wie KI-Assistenten Ihren Rechner leer räumen können [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie fest stehen die USA an Israels Seite?
02.11.2023 · 11 Min.
Die USA gelten nicht nur militärisch als engste Verbündete Israels. US-Präsident Joe Biden verspricht Israel im Krieg gegen die Hamas immer wieder uneingeschränkte Solidarität. Doch innerhalb der USA wollen sich nicht alle mit Israels militärischer Gegenoffensive solidarisieren und auch in der Demokratischen Partei stößt Bidens Israel-Politik auf Widerspruch. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, welche Auswirkungen der Krieg in Nahost auf die US-Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr haben könnte. Seit 2021 war es in bestimmten Fällen erlaubt, Strafverfahren wieder aufzunehmen. Freigesprochene Tatverdächtige konnten auf der Basis neuer Beweise erneut angeklagt werden. Am Dienstag kippte das Bundesverfassungsgericht die Reform zur Wiederaufnahme von Strafverfahren. Heinrich Wefing ist Leiter des Politikressorts der ZEIT und ordnet im Podcast ein, was das Verbot der Regelung für die Aufklärung von Kriminalfällen bedeutet. Und sonst so? Steinmeiers Entschuldigung für koloniale Vergangenheit Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Henrike Hartmann, Mathias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Informationen zu den Themen der Folge: Joe Biden und Nahost: Das kann ihn die Wiederwahl kosten Bundesverfassungsgericht: Karlsruhe kippt Reform zur Wiederaufnahme von Strafverfahren Bundesverfassungsgericht: Frei bleibt frei Frank-Walter Steinmeier in Tansania: Sie wollen ihre Toten zurück [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die feinen Grenzen des Völkerrechts
01.11.2023 · 9 Min.
Die israelische Armee hat gestern Abend einen Angriff auf das Flüchtlingslager Dschabalija geflogen, bei dem zahlreiche Menschen getötet und Hunderte verletzt worden sind. Laut einer Erklärung der israelischen Verteidigungskräfte zielte der Angriff auf Hamas-Kommandant Ibrahim Biari, der an dem Massaker in Israel vom 7. Oktober beteiligt gewesen sei. Unter den Opfern des Angriffs sind aber offenbar auch viele Zivilisten. Inwiefern sind Angriffe auf so dicht von Zivilistinnen und Zivilisten besiedelte Gebiete denn völkerrechtlich legitim? Und kann man eine Organisation wie die Hamas überhaupt völkerrechtskonform bekämpfen? Diese Frage beantwortet Matthias Hartwig vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht im Podcast. Asylsuchende sollen bald schneller in Deutschland arbeiten dürfen. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Die neue Regel betrifft geduldete Ausländer und Asylbewerber. Die Bundesregierung will damit nach eigener Aussage zum einen die Ausgaben für Sozialleistungen reduzieren und damit gleichzeitig auch mehr Akzeptanz für Asylsuchende in der Bevölkerung schaffen. Außerdem im Podcast: Tausende Afghanen verlassen momentan Pakistan in Richtung ihrer Heimat. Hintergrund dieser Massenflucht ist eine Ankündigung der pakistanischen Regierung. Die hat vor einem Monat beschlossen, dass die etwa 1,7 Millionen Afghanen und Afghaninnen ohne Bleiberecht das Land bis heute verlassen müssen. Was noch? Indien debattiert über die Siebzigstundenwoche. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gazastreifen: Trauer und Entsetzen in Dschabalija Gazastreifen: Über Leben in Gaza Migrationspaket: Kabinett beschließt Lockerung von Arbeitsverbot für Asylbewerber [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Welchen Angaben kann man im Krieg vertrauen?
01.11.2023 · 11 Min.
Auch im aktuellen Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas bestimmen Informationen die internationale Sicht auf den Konflikt. Eine Zahl als Beispiel: Laut Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen, das von der Hamas geleitet wird, sind über 8.500 Personen Menschen im Gazastreifen umgekommen. Wie glaubhaft sind solche Angaben? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash, Redakteur im Ressort für Investigative Recherche und Daten bei ZEIT ONLINE. Wer langfristig sparen wollte, bekam bisher oft den MSCI World vorgeschlagen. Wer dort bisher sein Geld anlegte, konnte mit einer sicheren Anlage und steigender Rendite rechnen, denn der Index hält bei vielen verschiedenen Firmen Aktien. Zuletzt sank der Index jedoch um rund acht Prozent. Worauf müssen Anleger jetzt achten? Diese und weitere Fragen beantwortet Jan Guldner, Ressortleiter Geld bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Japanisches Gericht entscheidet für trans Personen Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israelische Armee im Gazastreifen: Operation erzwungene Vorsicht Nahostkonflikt: Aktuelle Karten und Grafiken zum Krieg in Israel MSCI World: Das Problem sind die Anleger ETF-Sparplan: Lohnt sich der MSCI World noch? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Faschismus im Burschenschaftszimmer
31.10.2023 · 10 Min.
Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba ist wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole verhaftet worden. In Halembas Zimmer in seiner Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg wurde unter anderem der Ausdruck eines mit SS-Zeichen versehenen SS-Befehls sichergestellt. Inzwischen ist der Haftbefehl außer Vollzug, Halemba kann also im Landtag arbeiten. Wieso hat ihn die Immunität als Abgeordneter nicht vor den Ermittlungen geschützt? Diese und weitere Fragen beantwortet Martín Steinhagen, Investigativredakteur bei ZEIT ONLINE. Mit gelbem Davidstern am Revers hat Israels UN-Botschafter Gilad Erdan an den Sicherheitsrat appelliert, die Gräueltaten der Hamas zu verurteilen. Die Nationalsozialisten zwangen im faschistischen Deutschland Jüdinnen und Juden den gelben Stern als Kennzeichnung auf. Die Aktion sorgte für Kritik. So bezeichnete der Direktor der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem den Auftritt Erdans als "eine Schande sowohl für die Opfer des Holocaust als auch für Israel". Außerdem im Update: Die Inflation ist in Deutschland mit 3,8 Prozent auf den niedrigsten Wert seit dem russischen Angriff auf die Ukraine gesunken. Was noch? Graffiti-Künstler wegen Verschönerung freigesprochen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bayern: AfD-Politiker Daniel Halemba festgenommen Bayern: Gericht setzt Haftbefehl gegen AfD-Politiker Halemba außer Vollzug Krieg in Nahost: Palästinensischer UN-Vertreter: Gaza ist "Hölle auf Erden" Israel und die Linke: Der kalte Blick des Postkolonialismus [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Gaza: "Sie haben Salzwasser getrunken"
31.10.2023 · 11 Min.
Die israelische Armee hat in den vergangenen Tagen ihre Angriffe auf den Gazastreifen am Boden und aus der Luft ausgeweitet. Nach eigenen Angaben haben sie rund 600 Ziele der Hamas angegriffen, darunter Tunnel, Verstecke und Waffendepots der Terrororganisation. Unicef-Sprecher Toby Fricker erzählt im Podcast, was die Mitarbeitenden von Hilfsorganisationen im Gazastreifen über die humanitäre Lage vor Ort berichten. In der Kleinstadt Awdijiwka, in der Oblast Donezk, erlebt die Ukraine momentan den schwersten russischen Angriff seit Langem. Die ukrainische Gegenoffensive hat ihr Ziel verfehlt. Maxim Kireev, Redakteur für Internationale Politik bei ZEIT ONLINE, analysiert die aktuelle Lage in der Ukraine und erklärt, was die Situation dort mit dem Krieg im Nahen Osten zu tun hat. Und sonst so? Studie: Kritisches Bewusstsein macht zufriedener. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Susanne Hehr und Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Lage im Gazastreifen: "Beim Frühstück ist das Haus über ihnen zusammengebrochen" Liveblog: Bodenoffensive im Gazastreifen Starlink für den Gazastreifen: Am Hof von König Elon Gegenoffensive der Ukraine: Die ukrainische Gegenoffensive hat ihr Ziel verfehlt Ukraine-Karte aktuell [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: UN-Resolution zu Nahost – Süden gegen Westen
30.10.2023 · 9 Min.
Angesichts des Krieges Israels gegen die Terrororganisation Hamas haben die Vereinten Nationen in der vergangenen Woche eine Resolution verabschiedet, die unter anderem eine sofortige und nachhaltige Waffenruhe im Gazastreifen verlangt. Sie wurde von arabischen Staaten eingebracht und ist nicht bindend. Eine eindeutige Verurteilung des Terrors der Hamas als Auslöser des Krieges ist nicht enthalten. 120 der 193 Mitgliedsstaaten stimmten für die Resolution, darunter viele Staaten des sogenannten Globalen Südens. Warum? Das erklärt Andrea Böhm , Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Der Mord zeige "die ganze Barbarei, die hinter diesem Angriff der Hamas steckt": Das sagt Bundeskanzler Olaf Scholz zum Schicksal der jungen Deutschen Shani Louk. Sie war unter den jungen Menschen, die von der Hamas beim Angriff auf ein Musikfestival als Geisel genommen wurden. Das israelische Militär hat jetzt ihren Tod bestätigt. Der Bundespräsident, der Bundeskanzler, die Innenministerin: Die Staats- und Regierungsspitze ist nach Afrika aufgebrochen, unter anderem geht es um Migration. Was genau sich die Bundesregierung erhöfft - auch das erklärt Andrea Böhm. Was noch? Für mehr Katzen-Content im Internet: nach ChatGPT kommt jetzt endlich CatGPT. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: UN-Vollversammlung: Israel kritisiert deutsche Enthaltung bei UN-Resolution Gazastreifen: Scholz verteidigt Enthaltung Deutschlands bei UN-Resolution Beziehungen: Dreitägige Afrika-Reise: Scholz will Gas aus Nigeria Frank-Walter Steinmeier in Tansania: Sie wollen ihre Toten zurück Hamas-Angriff auf Supernova-Festival: Vermisste Deutsche Shani Louk ist tot [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Vier Szenarien für die Zukunft des Gazastreifens
30.10.2023 · 12 Min.
Die israelische Regierung hat ihre Ziele im Gazastreifen deutlich gemacht: die vollständige Zerstörung der Hamas im Gazastreifen, gefolgt vom Aufbau eines neuen Sicherheitsregimes. Pläne für einen Wiederaufbau des Gazastreifens nach der Zerstörung wurden jedoch bisher noch keine veröffentlicht. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik hat sich für ZEIT ONLINE Gedanken über mögliche Zukunftsszenarien für den Gazastreifen gemacht. Im Podcast analysiert sie die vier Szenarien. Im Westen Brasiliens haben Goldfunde im Rio Madeira, dem größten Nebenfluss des Amazonas, einen lokalen Goldrausch in der ärmlichen Region ausgelöst. Doch das Geschäft ist illegal, denn es zerstört nicht nur die Flussbetten, die Goldsucher vergiften durch den Einsatz von Quecksilber auch die Flusstiere und die Wasserversorgung indigener Völker. Wie genau die Goldsuche abläuft und was Politiker und Behörden in Brasilien gegen die Goldsuche zu tun, berichtet Thomas Fischermann, Autor bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Staffel 2 der Serie Charité Intensiv – Gegen die Zeit. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer und Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Szenarien für den Gazastreifen: Nach dem Inferno: eine Perspektive für den Gazastreifen Liveblog: Bodenoffensive im Gazastreifen Nahostkonflikt: Aktuelle Karten und Grafiken zum Krieg in Israel Goldsuche im Amazonasgebiet: Schürfwunden [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hisbollah zündelt im Norden Israels
29.10.2023 · 12 Min.
Die vom Iran finanzierten Hisbollah-Milizen haben in den vergangenen Wochen immer wieder die Schwachstellen entlang der libanesisch-israelischen Grenze ausgetestet. Bringt sich die Hisbollah für einen Angriff auf Israel in Stellung? Und stehen die Menschen im Libanon hinter der Terrororganisation? Diese und weitere Fragen beantwortet Stella Männer, sie ist für ZEIT ONLINE in Beirut vor Ort. Immer wieder finden in Deutschland propalästinensische Demonstrationen statt. In manchen Städten sind die Kundgebungen teilweise oder sogar pauschal verboten worden. Begründet werden die Verbote damit, dass es auf den Kundgebungen zu Gewalt, Gewaltaufrufen oder Gewaltverherrlichung kommen könnte. Solche Verbote dürfen nicht leichtfertig fallen, sagt Heinrich Wefing, ZEIT-Politikressortleiter. Er erklärt, wann ein Verbot angemessen ist. Alles außer Putzen: Radio einschalten – es wird 100 Jahre alt! Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel: "Die Hisbollah bereitet eine Invasion vor" Hisbollah: Umzingelt Pro-Palästina-Demonstrationen: Soll man die Demos gegen Israel verbieten? Propalästinensische Demonstrationen: Auch die Meinungsfreiheit hat eine Grenze [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial zum Krieg in Nahost: "Das ist erst der Anfang"
28.10.2023 · 7 Min.
Die israelische Armee ist in der vergangenen Nacht erneut mit kleineren Verbänden von Soldaten und Panzern in den Gazastreifen eingerückt. Außerdem haben nach Militärangaben rund 100 israelische Flugzeuge Ziele der Hamas angegriffen. Dabei soll auch der Co-Planer des Hamas-Angriffes auf Israel am 07. Oktober getötet worden sein. Ob es sich bei den Aktionen um Vorbereitungen der angekündigten großen Bodenoffensive handelt, ist unklar. Die israelische Armee bestätigte dies nicht. Wegen der ausgefallenen Stromversorgung und Kommunikation ist es schwer, Informationen aus dem Gazastreifen zu bekommen. Welche Strategie verfolgt Israel jetzt? Das beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israels Bodeneinsätze: Das ist wahrscheinlich erst der Anfang Humanitäre Lage im Gazastreifen: "Beim Frühstück ist das Haus über ihnen zusammengebrochen" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Falsche Freunde
28.10.2023 · 39 Min.
Der Kölner Verein Hamiam gibt an, schwulen Geflüchteten zu helfen. Doch Klienten und Mitarbeiter berichten von einem System des Machtmissbrauchs. Luisa Hommerich aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE ist der Geschichte nachgegangen, hat sich mit anderen Klienten und Mitarbeitern von Hamiam unterhalten. In einer Spezialfolge von "Was jetzt?" spricht sie mit Pia Rauschenberger darüber, wie haltbar die Vorwürfe sind und wo William Gensee heute steht. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin, Constanze Kainz Musikeinsatz: Ole Pflüger Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Den Text zur Folge finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.