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- Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)
05.05.2026 · 8 Min.
Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT, berichtet aus Leipzig. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird. Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte. Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches Politorchester. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind« Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster Widersacher Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Leipzig unter Schock
05.05.2026 · 14 Min.
Nach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um Fassung. Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter Christian Fuchs berichtet vom Ort des Geschehens. Die Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird. Interessant ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der frühere Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger von Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion gewählt worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den gesamten Vorstand mit etwa 60 Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt Spahn als größter Rivale von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz. Wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie lief noch bis März ein Verfahren gegen Jens Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen den ehemaligen Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns und die Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch und sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug noch umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am Freitag hatte das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der Bundesrepublik abzuziehen. Der Entscheidung sei eine gründliche Prüfung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt waren laut US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436 Soldatinnen und Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland stationiert gewesen, mehr als in jedem anderen europäischen Land. Wie die Europäer die drohenden Fähigkeitslücken bei der konventionellen Verteidigung schließen können, was sie dabei von der Ukraine lernen und wie sie unabhängig von den USA werden, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Pints and Ponytails. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jens Spahn: Was Spahn schützt Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Jens Spahn und Matthias Miersch: "Homosexuell, das klingt für mich furchtbar. Steril" – "Das geht mir genauso" Donald Trump: Trumps Drohungen sollten mit Gegenmaßnahmen beantwortet werden US-Truppenabzug aus Deutschland: Trump bestraft Merz US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten abziehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kerosinpreis hebt ab, Flieger bleiben am Boden (Update)
04.05.2026 · 8 Min.
Die US-Billigfluglinie Spirit Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die wegen des Irankriegs den Betrieb einstellt. Als Grund nennt sie gestiegene Treibstoffpreise. Auch andere Airlines geraten dadurch unter Druck. Wie etwa die Lufthansa und andere europäische Airlines damit umgehen, berichtet Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Die USA wollen ab Montag Schiffe durch die Straße von Hormus begleiten. Laut US-Armee haben bereits zwei Kriegsschiffe, die die Aktion »Projekt Freiheit« unterstützen sollen, die Meerenge durchquert. Der Iran reagierte nach eigenen Angaben mit Warnschüssen. Fast 50 Staats- und Regierungschefs kommen zum Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan zusammen – Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vertreten. Auf dem Treffen geht es um Sicherheitspolitik, Demokratieförderung, wirtschaftliche Entwicklung und Energiesicherheit. Die EPG ist ein informelles Gremium europäischer Staaten, das EU-Werte teilt, aber unabhängig von der EU organisiert ist. Und sonst so? Südkorea döst um die Wette. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Erdölmarkt: Der Kampf um Ressourcen hat begonnen Kerosinmangel: Ist jetzt mein Urlaub in Gefahr? US-israelischer Krieg gegen den Iran: Die ganze Welt im Würgegriff Friedrich Merz: Und dann kam alles ganz anders Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Trump bestraft Merz
04.05.2026 · 13 Min.
US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende nachgelegt: In der Nacht zum Sonntag hat er gedroht, »weit mehr« als die zunächst angekündigten 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. In den nächsten sechs bis zwölf Monaten will das US-Verteidigungsministerium einen Teil seiner Truppen aus der Bundesrepublik verlegen. Welche der überwiegend im Südwesten Deutschlands gelegenen rund 20 Standorte betroffen sein könnten, ist noch unklar. Neben den sicherheitspolitischen Auswirkungen, die dieser Schritt für Deutschland und Europa hätte, könnte er für die betroffenen Regionen auch wirtschaftliche Folgen haben. Auslöser für die Entscheidung der US-Regierung könnten die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz an einer Schule im Sauerland gewesen sein. Dort hat Merz das amerikanische Vorgehen im Iran kritisiert und Zweifel an der Strategie der USA geäußert. Wie wichtig Deutschland als Drehkreuz für die USA für ihre Aktivitäten im Nahen und Mittleren Osten ist und wem ein solcher Teilabzug US-amerikanischer Truppen mehr schaden würde, erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT. Die Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer hat derzeit zwei Namen: Lecanemab und Donanemab. Seit Herbst 2025 sind die neuen Medikamente auch in Deutschland verfügbar, und erstmals greifen sie nicht nur Symptome an, sondern zielen auf eine der Ursachen für die Krankheit. Forschende sprechen von einem Wendepunkt, manche sogar von einer neuen Ära. Alzheimer ist mit zwei Dritteln aller Fälle die mit Abstand häufigste Demenzerkrankung. Doch zumindest in Deutschland werden die Fortschritte vorübergehend gebremst: Denn der Gemeinsame Bundesausschuss sieht bislang keinen klaren Zusatznutzen gegenüber bestehenden Therapien. Sein Urteil ist maßgeblich für die Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen und Herstellern. Welche Folgen hat das für Patientinnen und Patienten? Und was bedeutet das Urteil des G-BA für den weiteren Kampf gegen die Krankheit? Darüber spricht Tom Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, im Podcast. Und sonst so? Yoko Ono gegen französische Biermarke »John Lemon« Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Reduzierung der US-Truppenstärke in Deutschland: Trump rächt sich US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten abziehen USA: Donald Trump erwägt Truppenabzug auch aus Italien und Spanien Alzheimer-Antikörper: Der Durchbruch im Kampf gegen das Vergessen besteht die deutsche Prüfung nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neue US-Zölle: Druck auf Europas Autobauer
03.05.2026 · 12 Min.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Er begründete den Schritt damit, dass sich die EU aus seiner Sicht nicht an das bestehende Handelsabkommen halte. Ausgenommen bleiben Fahrzeuge, die in den USA produziert werden. Die EU-Kommission betont, das Abkommen regelkonform umzusetzen und schließt Gegenmaßnahmen nicht aus. Auch aus dem Europäischen Parlament kam Kritik am Vorgehen der US-Regierung. Warum Donald Trump diesen Schritt jetzt geht und welche Folgen das für die europäische Autoindustrie haben könnte, ordnet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, ein. Reporter ohne Grenzen stuft die Pressefreiheit in rund drei Vierteln aller Länder als eingeschränkt oder schlecht ein. In der Kritik steht aktuell auch das israelische Militär, unter anderem wegen des eingeschränkten Zugangs zum Gazastreifen und wegen Angriffen im Libanon. Dort wurde während einer Waffenruhe die Journalistin Amal Khalil bei einem Luftangriff getötet. Sie recherchierte gemeinsam mit einer Kollegin zu Zerstörungen im Grenzgebiet, als mehrere Angriffe ihr Umfeld trafen. Die israelische Armee bestreitet, gezielt Medienschaffende anzugreifen. Welche Folgen der Tod von Amal Khalil haben könnte, erklärt Lea Frehse, Nahostexpertin der ZEIT. Und sonst so? Der Resilienzcheck Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Zollpolitik: US-Präsident Trump kündigt Zollerhöhung für Autos aus der EU an Zölle: Neuer Angriff Trumps auf die EU Zölle: EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsvereinbarung US-Zölle: Was über Trumps Zollandrohung bekannt ist EU und Ukraine: Gerade jetzt zeigt sich, wie erpressbar Europa ist US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht Autoindustrie: Porsche meldet fast ein Viertel weniger Gewinn Reporter ohne Grenzen: Deutschland rutscht auf Rangliste der Pressefreiheit um drei Plätze ab Reporter ohne Grenzen: Deutschland nicht mehr in Top Ten der Pressefreiheit-Rangliste Amal Khalil: Warum wurde Amal Khalil getötet? Südlibanon: Israelischer Soldat schlägt mit Hammer auf Jesusfigur im Libanon ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bundesregierung: Zum Erfolg verdammt?
02.05.2026 · 13 Min.
Es sollte die Woche der Wahrheit werden für die Bundesregierung, mit Haushalt und einem großen Wurf bei der Gesundheitsreform. Und auf eine Art ist sie das auch geworden. Friedrich Merz hat auf die Frage, ob er garantieren könne, dass seine Koalition mit der SPD noch drei Jahre durchhält, gesagt, niemand könne für nichts garantieren. Nicht erst seitdem geistern die – aus Sicht der Regierung –Schreckensszenarien Vertrauensfrage, Minderheitsregierung oder gar Kanzlerwechsel durch die Schlagzeilen. ZEIT-Politik-Vizechef Mark Schieritz argumentiert, dass die Regierung durchhält. Bei Was jetzt? erklärt er, warum Union und SPD aus seiner Sicht zum Erfolg verdammt sind. Das Aus für das iranische Atom- und Raketenprogramm, ein Ende der Unterstützung von Terrororganisationen und ein Regime-Change – all das haben die USA und Israel mal als Kriegsziele benannt. Und auch wenn Donald Trump gesagt hat, der Iran sei besiegt und vollständig vernichtet, hält sich das Regime trotz erheblicher Schläge gegen seine Führung auch zwei Monate nach Kriegsbeginn hartnäckig. Aber wie stabil und geschlossen steht das Regime wirklich da – und wie geht es nach einem Kriegsende mit der Bevölkerung um? Das hat Omid Rezaee recherchiert. Und sonst so? Sie sind besser im Smalltalk als Sie denken! Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anmerkungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge Schwarz-rote Koalition: Aufhören? Schwierig Friedrich Merz: Er weiß, dass er etwas ändern muss Wie zerstritten ist Irans Führung? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Plötzlich Soldat – ein junger Kenianer in Putins Armee (1/4)
01.05.2026 · 17 Min.
Der junge Kenianer Daniel ist frisch von seiner Freundin getrennt und hat wie viele in seiner Generation kein geregeltes Einkommen. Ein Agent namens Gilbert unterbreitet ihm ein verlockendes Jobangebot in Russland. Doch schon auf dem Flug nach Sankt Petersburg zeichnet sich ab: Irgendetwas stimmt hier nicht. Das Team erreichen Sie unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos testen. Das Podcast-Abo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren. Moderation: Jannis Carmesin, Fritz Habekuß, Andrea Böhm Recherche: Fritz Habekuß, Andrea Böhm und Olivia Kortas Redaktion: Ole Pflüger Bildredaktion: Lara Huck, Andreas Prost Produktion: Ole Pflüger und Markus Gläser Sounddesign: Joscha Grunewald Mitarbeit: Marco Fründt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bald nicht mehr frei am 1. Mai?
01.05.2026 · 15 Min.
Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ein. Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht. Unseren neuen Podcast »Plötzlich Soldat« können Sie ab heute Mittag im Feed von »Was jetzt?« hören oder schon jetzt hier. Wenn Sie das Podcast-Abo gratis testen wollen, geht das über diesen Link. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern? Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai als Feiertag ab Quiz zum Tag der Arbeit: Warum demonstrieren Menschen in Deutschland gerade am 1. Mai? Wirtschaft: Studie zweifelt an Wirtschaftswachstum durch weniger Feiertage PCK-Raffinerie in Schwedt: Große Mengen Öl aus Brandenburger Pipeline ausgetreten Druschba-Pipeline: Russland will Öltransit nach Schwedt stoppen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Army, go home? Was ein US-Truppenabzug für Deutschland bedeuten würde (Update)
30.04.2026 · 11 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat heute gemeinsam mit Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) das Deutsche Heer in Munster besucht, um sich ein Bild von der Ausrüstung und den künftigen Fähigkeiten der Truppe zu machen. Gleichzeitig prüfen die USA eine mögliche Reduzierung ihrer Truppen in Deutschland, wie Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social mitteilte. Die Ankündigung erfolgt inmitten einer Auseinandersetzung zwischen Trump und Merz über den Irankrieg. Merz hatte der US-Regierung vorgehalten, »offensichtlich keine Strategie« zu haben. Trump äußerte sich daraufhin wütend über Merz. Derzeit sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ihre Zahl soll laut Vorgaben des US-Kongresses langfristig auf dem aktuellen Niveau bleiben. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, hat Merz nach Munster begleitet und ordnet im Podcast ein, wie ernst die Drohung aus Washington ist und welche strategischen Interessen für die USA und Deutschland hinter der Stationierung stehen. Die schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des Heizungsgesetzes auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt. Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern sollen aufgeteilt werden, wie die Spitze der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD mitteilte. Zugleich sollen sich Vermieter stärker an den laufenden Kosten beteiligen, wenn sie weiter auf fossile Heizungen setzen. »Wir schaffen Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige Freiheit«, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Einigung. Umweltverbände warnen dagegen vor einer Kostenfalle beim Gas. Kritiker sehen außerdem Rückschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich und eine Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien. Was bedeutet die Einigung konkret für Mieter und Vermieter? Und welche Folgen hat sie für die Energiewende im Gebäudesektor? Darüber spricht im Podcast Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Betreiber des Berliner Buchladens Zur schwankenden Weltkugel nicht als »politische Extremisten« bezeichnen darf. Hintergrund ist die Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis, bei dem Weimer drei bereits ausgewählte Preisträger gestrichen hatte. Und sonst so? NS-Verbrecher jagen: The Darkest Files gewinnt den Deutschen Computerspielpreis 2026. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Sein neuer Mut zur Ehrlichkeit Sicherheitspolitik: USA prüfen Truppenreduzierung in Deutschland Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter in Heizungsgesetz Heizungsgesetz: Der Hammer Deutscher Buchhandlungspreis: Gericht untersagt Wolfram Weimer Aussage zu Berliner Buchladen Wolfram Weimer: "Das ist überhaupt nicht als Kulturkampf gedacht" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neuer Atom-Deal mit dem Iran, aber wie?
30.04.2026 · 13 Min.
Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn er klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. Die iranische Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen. Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt. Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Und sonst so? Das erste Mal Döner essen mit 92. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran-Atomabkommen: »Nukleargespräche laufen anders als Immobiliendeals« Iranverhandlungen: Vorteil Iran Irankrieg: Trump sagt Gesandtenreise ab und kritisiert »Verwirrung« der Iraner Zuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch Haushalt: Bundesregierung will offenbar Zuckerabgabe einführen Gesundheitsreform: Lars Klingbeil offen für Einführung einer Zuckersteuer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Krankenkassenreform: Sparen auf Kosten der Versicherten? (Update)
29.04.2026 · 12 Min.
Die Bundesregierung hat eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken soll ein Defizit von rund 15,3 Milliarden Euro ausgleichen und die Beiträge stabil halten. Die Regierung rechnet mit Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Für Versicherte bedeutet das: höhere Zuzahlungen für Medikamente, Einschränkungen bei der Familienversicherung und höhere Beiträge für Besserverdienende. Das Krankengeld bleibt dabei unverändert. Auch Ärzte, Krankenhäuser und Pharmafirmen sollen sparen. Kritik kommt von Grünen, Gewerkschaften und Krankenkassen, die Nachteile für Versicherte und Versorgung befürchten. Die Reform soll bald im Bundestag beschlossen werden. Was das nun konkret für die Bürger bedeutet, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Lars Klingbeil hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und die Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Geplant sind Ausgaben von rund 543 Milliarden Euro, ein großer Teil davon für die Verteidigung. Der Wehretat soll auf etwa 105,8 Milliarden Euro steigen. Zur Finanzierung plant die Regierung neue Schulden von rund 197 Milliarden Euro zusammen mit dem Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur. Gleichzeitig setzt die Regierung auf Einsparungen in den Ministerien, Reformen im Sozialbereich und zusätzliche Einnahmen, etwa durch neue Abgaben und höhere Steuern. Ziel des Haushalts ist es laut dem Finanzminister, die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Außerdem im Update: Die EU-Kommission ermittelt erneut gegen Meta. Im Fokus stehen mangelhafte Alterskontrollen bei Instagram und Facebook. Das Mindestalter von 13 Jahren werde laut Kommission nicht ausreichend überprüft. Neben den Altersregeln untersucht die EU auch, ob suchtfördernde Algorithmen Nutzer länger auf den Plattformen halten. Wie effektiv die EU große Techkonzerne regulieren kann, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT, ein. Und sonst so? Rätselhaftes Loch in Bielefeld Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung! Gesundheitsreform: Kabinett beschließt Reform der gesetzlichen Krankenversicherung Gesundheitsreform: Nina Warken verteidigt geplante Einsparungen bei der Krankenkasse Gesundheitsreform: Die Kassenprüferin Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Gesundheitsreform: Grüne werfen Warken Reform zulasten von Versicherten und Betrieben vor Gesundheitsreform: Ver.di kündigt Proteste gegen Warkens Reformpläne an Gesundheitsreform: Kassenärzte-Chef kritisiert geplante Teilkrankschreibung Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt Livestream: Bundeshaushalt 2027: Jetzt live: Das plant Finanzminister Klingbeil für den neuen Haushalt Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil verteidigt höhere Neuverschuldung Bundeshaushalt: CDU-Politiker fordern Klingbeil zu Sparpaket auf Jugendschutz: EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen mangelnden Kinderschutzes Social-Media-Sucht: "Die Eltern haben keine Ahnung, was ihre Kinder am Smartphone machen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Haushalt 2027: Die 20-Milliarden-Lücke
29.04.2026 · 11 Min.
Die Bundesregierung will die Eckpunkte für den Haushalt 2027 sowie ein Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen im Kabinett beschließen. Geplant sind unter anderem Einsparungen bei der Mitversicherung von Ehepartnern sowie eine teilweise Finanzierung von Bürgergeldkosten aus dem Staatshaushalt. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das parlamentarische Verfahren. Der Haushaltsentwurf wird anschließend im Bundestag beraten und kann dort noch verändert werden. Welche konkreten Regelungen beschlossen werden könnten und welche Auswirkungen sich daraus für die Bürger ergeben, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul hat bei einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York für eine stärkere Rolle Deutschlands geworben. Bei Gesprächen mit UN-Vertretern will der Außenminister Deutschlands Einfluss in der Weltorganisation stärken. Hintergrund ist die Kandidatur Deutschlands für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Inhaltlich setzt die Bundesregierung unter anderem auf Themen wie Klimawandel als Sicherheitsrisiko, Terrorismusbekämpfung sowie neue Bedrohungen im Cyber- und Weltraum. Wie die Chancen für einen Sitz im Sicherheitsrat stehen, ordnet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ein. Und sonst so? Paketboten dürfen vor Hunden auf Autos flüchten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Was machen die Reformen mit Ihrem Geld? Erhöhen und senken Sie mit unserem Tool die Steuern Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Wirtschaftskrise: Mehr Geduld wagen Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und welche überhaupt? Friedrich Merz: Der Kanzler sucht seine Geschichte Treffen der EU-Außenminister: Johann Wadephul lehnt weitreichende Sanktionen der EU gegen Israel ab Europäische Union: Deutsche wollen stärkere Führungsrolle in der EU Iran: UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende der iranischen Angriffe Hitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen »Cyberdome« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)
28.04.2026 · 10 Min.
Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen. Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen. Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der »entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor, aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Eine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz (KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst. Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind, analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt ist. Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten. Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Falschparker an – Anwohner sprechen vom Krieg. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und welche überhaupt? KI-Kommission: 300 Milliarden für die KI-Revolution KI-Agenten: Mehrfach schrieb sie "STOPP" – es half nicht Opec: Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus S-Einfluss auf den Ölmarkt: Donald Trumps Ölimperium Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Israel: Zusammen gegen Netanjahu
28.04.2026 · 12 Min.
Die israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien Bennett 2026 und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen Büro mit. Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die Zukunft des Landes bedeuten könnte. Die Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im Podcast über das Phänomen. Und sonst so? Klingeln für Fische. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen Netanjahu Israel: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig? Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum die USA so anfällig sind für politische Gewalt (Update)
27.04.2026 · 11 Min.
Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner mit Donald Trump in Washington wird der mutmaßliche Täter einem Bundesgericht vorgeführt. Die Behörden haben ein sogenanntes Manifest des mutmaßlichen Täters gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist der dritte Attentatsversuch auf Donald Trump innnerhalb von zwei Jahren. Lässt sich diese Spirale der politischen Gewalt noch stoppen? Das erklärt US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt?. An diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Warum von einigen geplanten Einschnitten vor allem Frauen betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp aus dem Ressort Arbeit. Außerdem im Update: Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr sank, stieg die Zahl der getöteten Radfahrer laut dem Statistischen Bundesamt auf 462. Und sonst so? Mehr Transparenz bei Google-Bewertungen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Marco Fründt und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Korrespondentendinner: Was über den mutmaßlichen Angreifer in Washington bekannt ist Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim Korrespondentendinner bekannt ist Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt Sozialstaat: Kinder sind kein persönliches Pech Karin Prien: »Ich werde keine Kulturkämpferin sein« Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Zielscheibe Donald Trump
27.04.2026 · 11 Min.
Beim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein. Im westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren instabil. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und Militärstützpunkte von bewaffneten Gruppen gemeinsam und koordiniert angegriffen. Laut einem Regierungssprecher wurden 16 Menschen verletzt. Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt, ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die Gewaltspirale gestoppt werden könnte. Und sonst so? Ein historisches Wochenende für den Marathonsport Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz« Schüsse bei Korrespondentengala: Trump fühlt sich durch Anschläge auf sein Leben »geehrt« Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim Korrespondentendinner bekannt ist Mali: Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu Angriffen in Mali Mali: Malis Armee meldet Angriffe »terroristischer Gruppen« Biennale in Timbuktu: Tanzen gegen den Terror Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wer steckt hinter den Phishing-Angriffen auf deutsche Politiker?
26.04.2026 · 12 Min.
Signal gilt als einer der sichersten Messenger überhaupt – auch deshalb wird die App von vielen Politikerinnen und Politikern genutzt. Doch nun ist bekannt geworden, dass Angreifer offenbar über Monate hinweg Signal-Gruppen von Bundespolitikern ausspioniert haben. Nach Recherchen des Spiegel sollen unter anderem die Konten von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) betroffen sein. Die Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Spionageverdachts. Wie konnten Angreifer die Sicherheitsmechanismen von Signal umgehen, und wie sicher ist politische Kommunikation über Messenger wirklich? Darüber spricht im Podcast Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT. Am 26. April 1986 kommt es im Atomkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe: Bei einem fehlgeschlagenen Experiment explodiert Reaktorblock 4, es kommt zur Kernschmelze. Radioaktives Material wird in die Atmosphäre geschleudert und verteilt sich über weite Teile Europas. Besonders betroffen sind die heutige Ukraine, Belarus und Russland. Es ist der bis heute schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die sowjetische Führung versucht zunächst, das Ausmaß der Katastrophe zu verschleiern. Erst erhöhte Strahlungswerte in Skandinavien machten das Unglück international bekannt. 40 Jahre später sind die Folgen noch immer spürbar, wie Stefan Schmitt aus dem Wissensressort der ZEIT im Podcast erläutert. Und sonst so? Mit 91 Jahren zum ersten Mal in die Schule. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Spionageverdacht: Auch Karin Prien und Verena Hubertz sollen von Hacks betroffen sein Phishing-Angriffe auf Signal: Warum Politiker derzeit so viel Angst vor Spionage haben wie noch nie Atomkatastrophe von Tschernobyl: Diplomatische Kernschmelze Swetlana Alexijewitsch: »Tschernobyl ist endlos« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial »Der Wahlkreis«: Sind die Rechten doch zu schlagen?
25.04.2026 · 74 Min.
Im Winter 2024 prägte der Historiker Niall Ferguson einen Begriff, der seitdem die politische Debatte dominiert: Vibe Shift. Die Trump-Wahl war für ihn das Zeichen eines globalen Stimmungsumschwungs. Die Vorherrschaft der Linksliberalen sei gebrochen, die alte Ordnung falle in sich zusammen. Es beginne eine neue Zeit der Stärke und Dominanz, in der die globale Rechte den Ton angebe. Anderthalb Jahre später ist Viktor Orbán abgewählt. Und auch Donald Trump steht schwächer da denn je. Seit einigen Monaten taumelt er von Niederlage zu Niederlage und in seiner Maga-Bewegung toben brutale Richtungskämpfe. In dieser Lage treffen sich Sozialdemokraten aus der ganzen Welt zu einer großen Strategiekonferenz in Barcelona. In dieser Folge von Was Jetzt – der Wahlkreis fragen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch: Welchen Plan hat die Linke? Was sind die Gründe für den Streit bei den Rechten? Und kommt Trumps Überwältigungsstrategie an ein Ende? SHOWNOTES Götz Aly in der FAS Fergusons Vibe-Shift-Text Tucker Carlson und sein Bruder über Trump New York Times: How Trump took the U.S. to war with Iran DIE ZEIT (Robert Pausch) über die linke Strategiekonferenz in Barcelona Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Einblicke in einen rechtsextremen Jugendbund: Wer ist der Jungadler?
25.04.2026 · 13 Min.
Nach Recherchen der ZEIT soll sich seit mehr als einem Jahrzehnt eine rechtsextreme Gruppe namens Jungadler weitgehend im Verborgenen bewegen. Die Gruppe veranstaltet Lager und Fahrten, organisiert Schulungen an sogenannten »Führerschulen« und richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Neonazi-Milieus, ohne dabei öffentlich in Erscheinung zu treten oder um neue Mitglieder zu werben. Die Sicherheitsbehörden halten sich bedeckt. Der Verfassungsschutz bestätigt lediglich, die Organisation sei bekannt. Die ZEIT hat über ein Jahr im Umfeld der Gruppe recherchiert und dabei unter anderem Reiseberichte, Fotobücher und interne Unterlagen ausgewertet, die erstmals tiefere Einblicke in das Netzwerk erlauben. Spuren führen bis in den Bundestag hinein, in die Fraktion der AfD. Luisa Hommerich, Redakteurin im Investigativressort der ZEIT, gibt im Podcast Einblicke in die Recherche. Ein US-Soldat soll vertrauliche Informationen für eine lukrative Onlinewette genutzt haben. Der US-Soldat wurde angeklagt, weil er auf der Prognoseplattform Polymarket auf einen Einsatz der USA in Venezuela gewettet haben soll. Er selbst soll vorher Teil der militärischen Planungen gewesen sein. Nach Angaben der Bundesstaatsanwaltschaft in New York werden dem 38-Jährigen nun unter anderem die unrechtmäßige Nutzung vertraulicher Regierungsinformationen zum persönlichen Vorteil, der Diebstahl nicht öffentlicher Regierungsinformationen, Rohstoffbetrug, Überweisungsbetrug sowie unzulässige Geldtransaktionen vorgeworfen. Ihm drohen mehrere Jahre Haft. Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet den Fall ein und schildert, warum es kein Zufall ist, dass unter Donald Trumps zweiter Präsidentschaft der Insiderhandel an vielen Stellen floriert. Und sonst so? Wie viel Warnhinweis braucht das Fischbrötchen? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremer Jugendbund: Sie haben ein Einser-Abi. Und gehen zur »Führerschule« Jugendbund Jungadler: Kind eines AfD-Abgeordneten war in NS-Jugendbund aktiv Polymarket: Wie der Chef, so das Gefolge US-Militäreinsatz in Venezuela: US-Soldat wegen Insiderwette auf Maduros Festnahme angeklagt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Millionen für Kulturprojekte und ein politischer Rücktritt
24.04.2026 · 10 Min.
Berlins parteilose Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat ihren Rücktritt angekündigt und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre Entlassung gebeten. Anlass ist ein Bericht des Berliner Landesrechnungshofs, der bei der Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus schwere Rechtsverstöße und Versäumnisse feststellt. Bereits zuvor hatte Wedl-Wilson ihren Staatssekretär Oliver Friederici entlassen. Ihren Rücktritt begründet sie mit politischer Verantwortung und dem Ziel, weiteren Schaden im Kampf gegen zunehmenden Antisemitismus in Berlin abzuwenden. Was wird ihr konkret vorgeworfen, und welche Folgen hat der Rücktritt – auch für die Berliner CDU? Darüber spricht Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, im Podcast. Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft bundesweit zu Protesten gegen die Energiepolitik der Bundesregierung auf. In rund 60 Städten demonstrieren Aktivistinnen und Aktivisten am »Gas-Aktionstag« vor Rathäusern sowie Parteibüros von CDU und SPD. Vorab kritisierte die Bewegung die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Aktivistin Carla Reemtsma wirft ihr vor, mit ihrer Politik fossile Konzerne zu begünstigen und die Energiewende auszubremsen. Kritik kam vor allem wegen Plänen für Gaskraftwerke auf, die künftig die Stromversorgung absichern sollen, und die derzeit noch regierungsintern abgestimmt werden. Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Rolle Fridays for Future heute noch in der Klimadebatte spielt. Außerdem im Update: Bundestag und Bundesrat haben die Senkung der Mineralölsteuer sowie eine steuerfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte beschlossen: Der Tankrabatt soll ab dem 1. Mai für zwei Monate gelten und die Spritpreise um rund 17 Cent pro Liter senken – wobei noch unklar ist, wie genau sich das auf die Preise an den Tankstellen auswirken wird. Die Entlastungsprämie erlaubt Arbeitgebern bis Ende Juni 2027, freiwillige, steuerfreie Zahlungen von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zu leisten. Und sonst so? Ein Berliner Platz erinnert künftig an die jüdische Widerstandskämpferin Eva Mamlok Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Fördermittelaffäre: Kai Wegner entlässt Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson Klimaschutz: Fridays for Future wirft Katherina Reiche Kungelei mit Gaslobby vor Liveblog: Irankrieg Entlastungspaket: Bundestag stimmt für Tankrabatt und steuerfreie Entlastungsprämie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.