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DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 06.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?

    13.04.2026 · 11 Min.

    Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und Betriebe. Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich die Spitzen von Union und SPD deshalb auf weitere Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für zwei Monate wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen damit insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an Arbeitnehmer zu zahlen. Doch bringt die Senkung der Energiesteuer für zwei Monate wirklich Entlastung? Schließlich hatten viele Experten davor gewarnt, das Geld mit der sogenannten Gießkanne zu verteilen. Darüber spricht im Podcast Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er nennt die Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher symbolische Maßnahme." Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Nach Auszählung fast aller Stimmen liegt die oppositionelle Tisza-Partei von Péter Magyar mit 53,06 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43 Prozent kommt. Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als Richtungswahl nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte trotz des Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im Wahlkampf einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die Korruption zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest und ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter Magyar steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind. Außerdem im Update: Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die US-Marine soll Schiffe stoppen, die die Meerenge passieren wollen. Als Begründung nannte Trump Drohungen aus Teheran und warf der iranischen Führung "Welterpressung" vor. Und sonst so? Marie-Louise Eta schreibt Geschichte als erste Bundesliga-Cheftrainerin. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Koalition will Mineralölsteuer für zwei Monate senken Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform der Krankenversicherung Einigung auf Reformpaket: Doch, ein Befreiungsschlag Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really? Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht abgewählt Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán Irankrieg: Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Orbán abgewählt: "Für Ungarn beginnt eine neue Zeitrechnung"

    13.04.2026 · 13 Min.

    Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl gegen seinen Herausforderer Péter Magyar klar verloren. Unter Viktor Orbán hat sich das EU-Mitglied Ungarn durch seine Nähe zu Russland und demokratische Defizite zum politischen Außenseiter entwickelt. Magyar verspricht einen proeuropäischen Kurs und ein Ende der Korruption. Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner analysiert im Podcast, was die Wahl für die Zukunft Europas bedeutet. Um die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte Kriegstüchtigkeit zu erreichen, reicht militärische Stärke allein nicht aus. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, wie wichtig ein funktionierender Zivilschutz ist. Dieser muss die Bevölkerung warnen, Notunterkünfte bieten und die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser garantieren. Wie kriegstüchtig ist der Bevölkerungsschutz – und wo sind die größten Defizite? Das beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Urin für den Umweltschutz Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Wahl in Ungarn: Viktor Orbán räumt Wahlniederlage ein Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Zivilschutz: Sie bereiten Deutschland auf den Krieg vor Zivilschutz: Dobrindt fordert bundesweiten Schulunterricht zur Krisenvorsorge Zivilschutz: Verbände fordern mehr Investitionen in Schutz von Infrastruktur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Gazaprotest in Buchenwald verboten. Wo beginnt Antisemitismus?

    12.04.2026 · 13 Min.

    An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald zum 81. Mal – auch Überlebende kommen zur Gedenkveranstaltung. Parallel dazu hatte ein Bündnis aus linksextremistischen Gruppierungen unter dem Namen "Kufiyas in Buchenwald" eine eigene Kundgebung für die Opfer in Gaza geplant. Nach öffentlicher Kritik wurde die Aktion von der Stadt Weimar an der Gedenkstätte untersagt und ins Stadtzentrum verlegt. Eine Klage des Bündnisses dagegen blieb erfolglos, unter anderem mit der Begründung, die Würde der Opfer müsse gewahrt werden. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Kampagne als "skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Ist diese Kritik berechtigt? Anastasia Tikhomirova, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter der Aktion steckt und ob Deutschland linke Kritik an Israel möglicherweise zu vorschnell als antisemitisch einstuft. In Ungarn wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt, und diese Wahl könnte den langjährigen Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht das Amt kosten. Sein Herausforderer Péter Magyar liegt laut Umfragen vorn. Seine Partei Tisza könnte sogar eine Zweidrittelmehrheit erreichen. Seit 2010 regiert Orbán und hat Ungarn zu einer "illiberalen Demokratie" umgebaut. Kritiker werfen ihm den Abbau rechtsstaatlicher Strukturen vor. Kurz vor der Wahl bekam er Unterstützung aus den USA: Vizepräsident JD Vance besuchte das Land und zeigte klare Unterstützung für Orbán. Kaum irgendwo lässt sich dieser politische Kampf so gut beobachten wie in Debrecen. Die zweitgrößte Stadt Ungarns gilt seit Jahrzehnten als Hochburg von Orbáns Partei – doch das könnte sich nun ändern. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, war dort. Im Podcast erklärt er, wie der Wahlkampf ablief und ob die Unterstützung für Orbán tatsächlich kippt. Und sonst so? Herbert Grönemeyer wird 70! Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gedenkstätte Buchenwald: Gericht untersagt Demo für Opfer in Gaza vor Buchenwald-Gedenkstätte "Was jetzt? – Spezial" / Parlamentswahl in Ungarn Wahl in Ungarn: "Sonst wird sich Orbán an jedem rächen, der sich ihm widersetzt hat" Parlamentswahl in Ungarn: Diese Wähler entscheiden über Orbáns Niederlage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?

    11.04.2026 · 33 Min.

    Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird. Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat. Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser Wahl um? Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der beiden politischen Lager unterstützen. Moderation und Skript: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt Produktion: Joscha Grunewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn jetzt ab? Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für ungarische Opposition Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    11.04.2026 · 13 Min.

    Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen. China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets, während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT. Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen. Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für "wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist. Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Cheng Li-wun in China: Friedensreise oder Ausverkauf? Militärführung in China: Vor Xi Jinping ist niemand sicher Taiwan nach dem US-Angriff auf Venezuela: Ein Krieg in den Köpfen Taiwan: Chinas Problem ist die Attraktivität von Taiwans Demokratie China: Xi Jinping bekräftigt Chinas Willen zur "Wiedervereinigung" mit Taiwan Spannungen um Taiwan: Taiwan wirft China gezielte Eskalation im Schatten des Irankriegs vor Chinesischer Volkskongress: China erhebt neue Drohungen gegen Taiwan Taiwan: USA kündigen bisher größtes Waffenpaket für Taiwan an China und Taiwan: USA rechnen 2027 nicht mit chinesischem Einmarsch in Taiwan Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus Was jetzt? / Cannabislegalisierung: Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch Medizinalcannabis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?

    10.04.2026 · 9 Min.

    Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim recherchiert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes Verhalten vor. Außerdem im Update: In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Pakistan: Experten im doppelten Spiel Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran Wortbruch vor Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und Gespräche Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?

    10.04.2026 · 13 Min.

    Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn – und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung. Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entlastungspolitik: Erspart uns das! Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar Entlastungen in der Energiekrise Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Update: Waffenruhe – aber nicht für den Libanon

    09.04.2026 · 11 Min.

    Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen die Angriffe erlebt haben. Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen. Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im Libanon Russland: Russland verbietet Menschenrechtsorganisation Memorial Flugverkehr: Flugbegleiter der Lufthansa streiken am Freitag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Was sechs Wochen Krieg mit dem Iran gemacht haben

    09.04.2026 · 13 Min.

    Nach über einem Monat Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA gilt seit Kurzem eine zweiwöchige Waffenruhe. Irans Außenminister Abbas Araghtschi bestätigte die Vereinbarung. Gespräche sollen am Freitag in Islamabad folgen, Pakistan tritt dabei als Vermittler auf. Im Krieg wurden zahlreiche hochrangige Vertreter des iranischen Sicherheitsapparats getötet, auch der langjährige oberste Führer Ali Chamenei. Wie stabil ist das Regime im Iran nach diesen Verlusten? Omid Rezaee schreibt für die ZEIT und beobachtet die Entwicklungen im Iran. Im Podcast spricht er darüber, wie die Lage nach sechs Kriegswochen ist. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Nutzung von Bus und Bahn ohne gültigen Fahrschein entkriminalisieren. Entsprechende Strafverfahren würden viele Ressourcen in der Justiz binden, die anderswo sinnvoller eingesetzt werden könnten, sagte die Ministerin. Wer ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist, begeht bislang eine Straftat. Wer gerichtlich verhängte Geldstrafen nicht zahlen kann, riskiert eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe. Laut Schätzungen einiger Kriminologen landen jährlich mehrere Tausend Menschen deshalb im Gefängnis. Die Union ist gegen die Reform. Warum ist das Fahren ohne Fahrschein überhaupt eine Straftat in Deutschland? Was spricht für eine Entkriminalisierung? Darüber spricht Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Es werden Interrail-Tickets verlost! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg Krieg im Iran: Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt ist Presseschau zur Waffenruhe im Iran: "Rückzieher" oder "taktischer Sieg in letzter Minute"? Strafrecht: Stefanie Hubig will Fahren ohne gültigen Fahrschein entkriminalisieren Öffentliche Verkehrsmittel: Union lehnt Entkriminalisierung von Fahren ohne Fahrschein ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Update: Ein Waffenstillstand, viele Deutungen

    08.04.2026 · 10 Min.

    Die angekündigte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran sorgt international für Erleichterung. Für wen diese Feuerpause ein Sieg ist und worüber ab Freitag zwischen den Kriegsparteien in Pakistan verhandelt wird, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Dass im Rahmen der Feuerpause die Straße von Hormus wieder geöffnet werden soll, sorgte auf den internationalen Märkten zunächst für Entspannung. Der Preis pro Barrel Rohöl fiel am Mittwoch teilweise auf unter 92 Euro, das tiefste Niveau seit fast zwei Wochen. Die genauen Bedingungen für die Öffnung der Meerenge sind dabei weiter unklar. Was bedeuten die Meldungen für die Weltwirtschaft? Und wann merken auch die Verbraucher etwas davon? Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, spricht über die wirtschaftlichen Folgen des Waffenstillstandes. Junge Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen der Bundeswehr auch künftig vorerst keinen Auslandsaufenthalt melden. Das hat Verteidigungsminister Boris Pistorius klargestellt. Die umstrittene Passage des Wehrdienstgesetzes soll laut dem Verteidigungsministerium nur dann gelten, wenn der Wehrdienst nicht freiwillig, sondern verpflichtend ist. Noch diese Woche will Pistorius eine entsprechende Verwaltungsvorschrift erlassen. Und sonst so? Osterhasen verteilen Schlüssel zum Görlitzer Park. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Nah an der Niederlage Krieg in Nahost: Da sind keine gemeinsamen Werte mehr Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann Lebensmittel Wehrpflichtgesetz: Ein bisschen Ernstfall Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe

    08.04.2026 · 12 Min.

    Donald Trump hatte gedroht den Iran „zurück in die Steinzeit zu bomben“, sollte er die Straße von Hormuz nicht freigeben. Nun wurde in der Nacht stattdessen eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Was darüber bisher bekannt ist, erfahren Sie in den Nachrichten. Neben den direkten wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges wächst das Risiko einer Finanzkrise durch den Markt für sogenannte Private-Credit-Fonds. Dabei handelt es sich um privat vergebene, kaum regulierte Kredite. Diese Fonds verleihen Kredite an risikoreichere Unternehmen und erzielen so höhere Renditen. Seit Beginn des Iran-Krieges kommt es zu ersten Spannungen: Investoren ziehen vermehrt Kapital aus diesen Fonds ab. Gleichzeitig geraten Unternehmen durch steigende Energiepreise und Zinsen unter Druck, was die Rückzahlung von Krediten erschwert. Welche Auswirkungen dies auf die Finanzmärkte haben könnte, ordnet Heike Buchter, Finanzkorrespondentin im New Yorker Büro der ZEIT, im Podcast ein. Die Sperrung der Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges hat zentrale Öl- und Gaslieferungen unterbrochen. Da ein Großteil dieser Ressourcen für asiatische Märkte bestimmt ist, zeigen sich die Auswirkungen dort besonders deutlich. In mehreren Ländern steigen die Energiepreise, zugleich kommt es zu Versorgungsengpässen. In Indien betrifft das vor allem Haushalte und Unternehmen, die auf Flüssiggas angewiesen sind. Zahlreiche Restaurants und Fabriken stellen ihren Betrieb ein. Die Situation wirkt sich zudem auf Industrie und Landwirtschaft aus. Welche Folgen diese Entwicklung für Europa hat, analysiert ZEIT-Autorin Natalie Mayroth. Und sonst so? "Platja de Betrunkene" auf Mallorca Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Börsencrash: Ist das die nächste große Finanzkrise? Private Credit: Und dann ist es eine neue Finanzkrise Lage im Iran: Der Krieg beginnt nicht mit der ersten Bombe US-Finanzmarkt: Warten auf den Crash Straße von Hormus: Da müssen alle durch Irankrieg: Berichte über zweistufigen Plan für ein Kriegsende Ölknappheit: Kurz duschen, bitte Energiekrise in Asien: Jeder kämpft für sich allein Düngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?

    07.04.2026 · 11 Min.

    US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr, dass er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage eines Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur nicht gegen das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag: "Darüber mache ich mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein Kriegsverbrechen, "wenn der Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte zuletzt erneut, den Iran "zurück in das Steinzeitalter" zu bomben. Die Angriffe sollen sich gegen Kraftwerke, Brücken und möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump will damit den Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das Mittwochfrüh deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António Guterres appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten? Das beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe von US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest. Er will bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und sich über Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der Besuch findet kurz vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán, der eine fünfte Amtszeit anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In Umfragen liegt er hinter dem Oppositionsbündnis von Herausforderer Péter Magyar. Warum die Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten sieht und wie der angebliche Anschlag auf eine serbische Pipeline den Wahlkampfendspurt beeinflusst, das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul hat es einen Schusswechsel gegeben. Bei Kämpfen zwischen Polizei und mehreren Angreifern sei offiziellen Angaben zufolge einer der Angreifer getötet worden. Israel hat derzeit kein diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die Hamas als "Freiheitskämpfer" bezeichnet hat. Und sonst so? Zwillinge haben Sex mit der gleichen Frau – nun bleibt natürlich eine große Frage ungeklärt. Für das ZEIT-Archiv der NSDAP-Mitgliedsakten gibt es hier einen Geschenklink. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Per WhatsApp erreichen Sie uns unter der Nummer: +49 152 581 816 15 Weitere Links zur Folge: Donald Trumps Ultimatum an den Iran: Er braucht einen Deal Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen Ungarn: Die Wahl, die Viktor Orbán zu Fall bringen könnte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Als Mann länger ins Ausland? Warum die Bundeswehr da mitreden könnte

    07.04.2026 · 13 Min.

    Männer im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik: Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT. Trump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen 30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen. Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda. Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika. Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte zusammen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben" Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte! Ostkongo: Belagert, nicht befreit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?

    06.04.2026 · 12 Min.

    Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe begünstigen die Falschen. Warum? Nirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000 Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen, die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein. Und sonst so? Ziege statt Hase Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024 Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Warum Christen im Südlibanon ihre Dörfer nicht verlassen

    05.04.2026 · 11 Min.

    Auch an den Osterfeiertagen hat Israel im Libanon Angriffe durchgerührt. Israels Armee greift dabei vor allem die Vororte der Hauptstadt Beirut an, in denen die Hisbollah mutmaßlich viele Unterstützerinnen und Unterstützer hat. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, etwa 30 Kilometer libanesisches Staatsgebiet bis zum Fluss Litani besetzen zu wollen. Für die ZEIT berichtet Stella Männer aus dem Libanon, wieso viele Christen ihre Häuser nicht verlassen wollen und wie sehr die Hisbollah tatsächlich geschwächt ist. Russland hat seit Beginn des Krieges Zehntausende Kinder aus der Ukraine entführt. Es handele sich um Waisen, lautet die russische Propaganda. Das ist jedoch falsch, viele Kinder sind den Familien entrissen. Eine Mutter, die es geschafft hat, nach vier Jahren Krieg ihre Kinder aus russischer Entführung zu befreien, ist Tetjana Petriw. Ihre zwei Kinder sind die einzigen von einer größeren Gruppe an Kindern, die es zurückgeschafft haben. Wie Petriw es geschafft hat, ihre Kinder zurückzuholen und wieso Russland sie entführt hat, berichtet Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in der Ukraine. Und sonst so? Gottgleiche Leistung: Jurastudent schafft 18 Punkte in Examensklausur. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende" Libanon: "Es herrschte totale Panik" Verschleppte Kinder in Russland: Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage Ukraine: "Die Gehirnwäsche stürzt die Kinder in eine schwere Krise" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Spezial: "Der Koch von Gaza" – Warum musste Chef Mahmud sterben?

    04.04.2026 · 32 Min.

    Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche und versorgt hunderte Familien mit Essen. Im November 2024 wird er getötet. Wahrscheinlich gezielt. Die Suche nach dem Warum führt bis in die düstere Zukunft der Kriegsführung. "Der Koch von Gaza" ist der neue Doku-Podcast der ZEIT. Hören Sie hier die erste Folge. Wenn Sie danach weiter hören möchten, geht das unter den folgenden Links. Auf Spotify: https://open.spotify.com/show/428btoczsaHReYY4AhD2YT?si=7c850a46ddcb433c Auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-koch-von-gaza/id1886096638 Auf zeit.de unter www.zeit.de/koch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Sirenen statt Pilger – Krieg in Jerusalem

    04.04.2026 · 13 Min.

    Zwei große religiöse Feierlichkeiten fallen in diesem Jahr zusammen, das jüdische Pessach und das christliche Ostern. Gerade um die Feiertage wird die Altstadt von Jerusalem normalerweise von vielen Pilgern und Touristen besucht. Sie beheimatet die heiligen Stätten von gleich drei Weltreligionen. Doch der amerikanisch-israelisch-iranische Krieg macht auch vor Jerusalems Altstadt nicht halt. Können die heiligen Stätten Schutz bieten? Der ZEIT-Politikredakteur Jan Roß berichtet aus Jerusalem und ist dieser Frage nachgegangen. Ein Krematorien-Betrieb aus Baden-Württemberg möchte als alternative Bestattungsmethode die alkalische Hydrolyse anbieten. Dabei wird der tote Körper in Lauge verflüssigt. Bislang darf in Deutschland nur zwischen Erd- und Feuerbestattung gewählt werden. Bei der sogenannten Lavation wird der tote Körper in einem geschlossenen Stahlbehälter mit heißer Lauge besprüht und Schicht für Schicht bis auf die Knochen aufgelöst. Das Verfahren sei, im Vergleich zum Begräbnis oder zur Einäscherung, die etwa 80 Prozent der Verstorbenen in Deutschland erwartet, kostengünstiger und umweltfreundlicher. Seit 2024 wird die Lavation bei Tierkadavern angewandt. Ist es realistisch, dass diese Bestattungsform auch für Menschen zugelassen wird? Die Wissen-Chefreporterin der ZEIT, Dagny Lüdemann, hat dazu recherchiert. Und sonst so? Jonathan, die älteste Schildkröte der Welt, lebt noch. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Mathias Peer und Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Altstadt von Jerusalem: Viel Gott und keine Bunker Ostern und Pessach: Auf das Leben! Jerusalem: "Die Rakete, direkt über meinem Haus" Alternative Bestattungsmethode: "Auflösen tun wir uns doch alle irgendwann" Bestattungen: Fruchtbares Ende auf dem Friedhof Naturbestattungen: Letzte Ruhe im Wald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. War Opa ein Nazi? Und was es bedeutet, wenn ja

    03.04.2026 · 14 Min.

    Waren Ihr Vater, Ihre Großmutter oder Ihr Uropa in der NSDAP? Ein neu aufbereiteter Datensatz der ZEIT macht sichtbar, was lange nur über aufwendige Archivanfragen möglich war: Millionen von Karteikarten ehemaliger NSDAP-Mitglieder sind nun online durchsuchbar. Grundlage sind unter anderem Mikrofilmkopien des US-Nationalarchivs und Bestände aus deutschen Archiven, die von der ZEIT gebündelt und ausgewertet wurden. Insgesamt traten zwischen 1925 und 1945 rund 10,2 Millionen Menschen in die NSDAP ein, etwa 90 Prozent davon lassen sich in den erhaltenen Mitgliedskarteibeständen wiederfinden. Doch was sagt das über ihre Rolle im Nationalsozialismus, wenn eigene Vorfahren in diesen Listen auftauchen? Wie sich familiäre Verstrickungen in die NSDAP einordnen lassen und welche Grenzen die neuen Daten bei der historischen Bewertung haben, erklärt Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT. Infolge des Irankriegs steigen die Energiepreise weltweit – blockierte Öltanker in der Straße von Hormus machen sich auch an deutschen Zapfsäulen bemerkbar. Diesel kostete am Donnerstag im bundesweiten Schnitt 2,33 Euro pro Liter, so viel wie noch nie. Die Regierung in Spanien reagierte auf den Preisschock mit einem milliardenschweren Hilfspaket, das Benzin-, Strom- und Gaspreise deckeln soll. In Deutschland streitet die Politik noch über Entlastungen. Kommt Spanien besser durch die Krise? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien. Im Podcast erklärt sie, wie sich die Energiekrise dort im Alltag bemerkbar macht und was andere Länder von Spanien lernen können. Und sonst so? Warum Schoko-Osterhasen nun mehr kosten Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen Sangría – und sonst? Der Spanien-Podcast Auswirkungen des Irankriegs: Spritkosten nach Einführung neuer Tankstellenregel gestiegen Fossile Energie: Wie lange reicht das Erdöl? Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Update: Das neue Wettrennen zum Mond

    02.04.2026 · 11 Min.

    Zum ersten Mal seit 54 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond. Landen werden sie nicht, die vier Astronautinnen und Astronauten sollen ihn bei der Mission Artemis 2 neun Tage lang umrunden. Der Flug ist Vorbereitung für eine geplante Mondlandung noch in diesem Jahrzehnt. Langfristig will das Artemis-Programm eine dauerhafte Basis am Mondsüdpol errichten, dort vermuten Wissenschaftler Wassereis in Kratern. Warum investieren die USA Milliarden in einen Flug, der nur am Mond vorbeizieht? Und was hat das mit dem Wettlauf gegen China zu tun? Stefan Schmitt aus dem ZEIT-Wissensressort erklärt, was hinter Artemis steckt – und ob eines Tages Touristen mitfliegen könnten. Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump stehen die Vereinigten Staaten im Konflikt mit dem Iran kurz vor dem Erreichen ihrer Kriegsziele – gleichzeitig kündigte er an, das Land in den kommenden Wochen "sehr hart" anzugreifen. Ein konkretes Enddatum nannte er nicht. Die widersprüchlichen Signale setzten sich fort: Vor wenigen Tagen stellte Trump die Nato erneut infrage und drohte mit dem Austritt der USA – in seiner jüngsten Rede erwähnte er die Nato nicht. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind und ob eine Nato ohne die USA tatsächlich denkbar wäre. Außerdem im Update: Ein Gericht in Moskau hat den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – weil er Karnevalswagen gebaut hat, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Ukrainekrieg kritisieren. Der offizielle Vorwurf: Beleidigung religiöser Gefühle und Falschinformationen über die russische Armee. Das Urteil gilt als politisch motiviert und hat in Deutschland keine Rechtswirkung. Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Japan immer früher kommt und wie Sie in Deutschland den Beginn der Kirschblüte melden können. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Mondmission: Erste bemannte Raumfähre seit 50 Jahren ist unterwegs Richtung Mond Artemis 2: Erleben Sie hier bereits die komplette Mondmission Artemis 2: Hatten wir das nicht schon mal? Liveblog: Irankrieg Nato: Donald Trump droht mit Austritt aus der Nato Nato: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Donald Trump in die USA Jacques Tilly: Russisches Gericht verurteilt Karnevalist Tilly zu Haftstrafe Kirschblüte / Our World in data: Japan’s cherry trees have been blossoming earlier due to warmer spring temperatures Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen

    02.04.2026 · 13 Min.

    Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden. Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei Cannabiskonsumenten gibt. Vor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im Podcast. Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch Medizinalcannabis Teillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des Cannabisgesetzes Cannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestellt Urteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.